Totale Zensur im demokratischen Frankreich mit seiner demokratischen Armee – vor allem in Mali


Das ist doch verständlich: Sie wolllen in aller Ruhe und ungestört ihre Massaker, Foltereien, Vergewaltigungen, rassistischen Schikanen und rabiaten Zerstörungen durchführen können. Ohne gefühlsduselige Journalisten und Reporter, die ihnen womöglich die Ohren vollquatschen mit Genfer Konvention und Menschenrechten und so einem Quatsch. Hinterher wird man auf jeden Fall gefeiert: Charles de Gaulle als großer Nationalheld und Genie und der Hollande, der wird sicher auch einst als Genie gefeiert, wie er es nämlich schaffte, dass der Pöbel an seinen Sozialismus glaubte. (eet)

Ernst Wolff

Der Krieg in Mali ist in dieser Woche in den dritten Monat getreten. 4000 französische Soldaten [plus die malische Armee] und etwa 8000 afrikanische Soldaten einer internationalen Streitmacht haben alle größeren Städte im Norden Malis erobert. Doch gibt es kaum irgendwelche Berichte über die Kämpfe und praktisch keine Fotos.

Seit Beginn des Krieges hat die französische in Kooperation mit der malischen Armee systematisch alle Reporter und Journalisten daran gehindert, irgendwelche objektiven Berichte zu verfassen. Am Anfang war es allen internationalen Reportern verboten, die Hauptstadt Bamako zu verlassen, wo sie von den Soldaten der Mali-Junta schikaniert wurden und ihre Ausrüstung beschlagnahmt wurde.

Eine Woche nach Beginn des Krieges wurden wenige als „eingebettete Journalisten“ ausgewählt, ausschließlich von den französichen Medien, die mit nach Nord-Mali fahren durften. Sie mussten jedoch bei ihren zugewiesenen Einheiten bleiben.

Am 31. Januar konfiszierten malische Geheimdienstler das Material von zwei Journalisten, die für den französichen Kanal ‘France24’ arbeiteten. Sie hatten eine Demonstration gefilmt von Soldaten der „Rothelme“, die wieder in die malische Armee aufgenommen werden wollten.

Am 8. Februar wurden mehrere ausländische Journalisten stundenlang in Bamako von den „Grünhelmen“ festgehalten, die den Staatsstreich im vergangenen März durchgeführt hatten. Der Reuter-Fotograf Benoît Tessier und zwei andere Journalisten, die den Vorfall beobachtet und gefilmt hatten, wurden geschlagen und abgeführt. Ihre Ausrüstung und ihre Handies wurden konfisziert…

http://einarschlereth.blogspot.se/2013/03/totale-zensur-im-demokratischen.html

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