Boston am Tag danach: Wenn der Rauch sich verzogen hat

JENS BLECKER

Anschläge sind immer ein verächtliches Ereignis. Menschen die eben noch mit ihren Lieben einen schönen Tag verbrachten, stehen kurze Zeit später fassungslos vor den zerfetzen und leblosen Körpern. Eine der drängendsten Fragen ist in einem solchen Augenblick immer – warum, aber diese Frage bleibt fast immer unbeantwortet. Bereits Gestern ging ich in einem Artikel darauf ein dass im ersten Augenblick das “wer” eine Nebenrolle einnimmt, zumindest für die normale Bevölkerung. Die Paranoia kursiert und die Menschen leben in Angst.

Ob nun eine False Flag – sprich ein durch Geheimdienste selbst inszenierter Anschlag – oder von einem kranken Menschen ausgeführter, die Regierungen nutzen diese Steilvorlage natürlich aus. Pünktlich findet auch wieder eine “Brief-Attacke” statt, die im letzten Augenblick verhindert werden konnte. Der US-Senator Wicker sei beinahe einem Angriff mit Rizin in einem Briefumschlag zum Opfer gefallen.

Erinnerungen an die Anthrax-Anschläge von 2001 werden wach. Damals konnte man diese aufgrund der besonderen Güte in US-Geheimdienstlabore zurückverfolgen und schnell war ein Schuldiger gefunden, der sich passenderweise natürlich mit einer Überdosis Schmerzmittel in die ewigen Jagdgründe beförderte bevor er dazu aussagen konnte. Ein Konsortium der US-Akademie der Wissenschaften bezweifelt die Stichhaltigkeit der Beweise, welche Bruce Edwards Ivins als Täter mit den Anschlägen in Verbindung brachten. Für FBI und Justizbehörden hingegen, war der Schuldige gefunden und die Untersuchungen wurden beendet.

Wie zu erwarten war, regiert nun in den USA die Panik. Überall auf den Straßen wird die Präsenz der Sicherheitskräfte erhöht, wie erwartet…

http://www.iknews.de/2013/04/17/boston-am-tag-danach-wenn-der-rauch-sich-verzogen-hat/

This entry was posted in Freiheit, Gerechtigkeit, Politik, Propaganda, Terror and tagged , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply