Clean IT: PC und Mobile Devices als Trojanische Pferde

Heute ist der Fritz-Chip unter neuem Namen in fast allen Devices verbaut und braucht nur noch scharf geschaltet zu werden, für die ultimative Kontrolle.

Jens Blecker

Ende der 90er Jahre hieß das Projekt noch Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) und den Computern wurde ein Fritz-Chip verpasst, ein Aufschrei ging durch die Gemeinde. Microsoft war mit der Windowsversion “Longhorn” an Bord, welche wegen der Proteste unter diesem Namen nie das Tageslicht erblickte. Wer allerdings glaubt damit sei das Thema vom Tisch gewesen, der unterschätzt die Hartnäckigkeit der Federführenden Unternehmen. Heute ist der Fritz-Chip unter neuem Namen in fast allen Devices verbaut und braucht nur noch scharf geschaltet zu werden, für die ultimative Kontrolle.

Den Anwendern versuchte man damals TCPA als Fortschritt und wichtige Komponente zur Sicherheit zu verkaufen, doch dieser Schuss ging nach hinten los und versank im lautstarken Protest. Personalcomputer waren zu der Zeit noch lange nicht in jedem Haushalt und Mobil-Devices reine Utopie. Die Nutzergemeinde war sehr auf Freiheit und Datenschutz bedacht und setze diese Interessen auch noch gegen Konzerne durch. Heute ist all das Schnee von gestern und die wenigen Nerds werden mittlerweile von den Konzernen belächelt und ignoriert, IT ist zur Massenware geworden.

Ohne jetzt zu technisch zu werden, versuche ich die Funktionsweise des ehemaligen “Fritz-Chip” – heute Trusted Platform Module (TPM) – zu erklären. Der Chip ist in der Hardware als fester Bestandteil verbaut und generiert einen einmaligen kryptografischen Schlüssel aus den verbauten Hardware- und Softwarekomponenten. Hier eine Grafik von Heise die etwas technischer ist, aber den Vorgang ein wenig erklärt:…

http://www.iknews.de/2013/05/27/clean-it-pc-und-mobile-devices-als-trojanische-pferde/

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