Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa

Schlimmer geht’s immer: Derzeit wird hart über die Kontrolle und Überwachung des Internet, insbesondere der sozialen Netzwerke, in den USA debattiert. Es gilt inzwischen als bestätigt, dass die NSA und andere Geheimdienste den vollen Zugriff auf alle möglichen Kommunikationsdaten weltweit haben. Wir machen uns heute mal Gedanken um die weitergehende Verwendung so erlangter Daten und sehen durchaus eine Verbindung zu Obamas populären Todeslisten die da im geheimen geschrieben werden. Wenn es um ebenso geheimes Beweismaterial geht, um die Identifikation von Kommunikations-Terroristen beispielsweise, dann dürfte dies natürlich eine essentielle Quelle für die Geheimdienste sein.

Es ist darüber hinaus ein offenes Geheimnis, dass in den modern(d)en Staaten die Geheimdienste schon mal Leute einfach so verschwinden lassen. Man kann hier sogar schon von Tradition reden, keineswegs mehr ein Privileg der Diktaturen. Israel hat die „Präventivtötung“ richtig hoffähig gemacht, redet nicht sonderlich viel darüber und bringt halt die Leute um die den eigenen Interessen zuwiderlaufen. Auch die großen Demokratien bekennen sich mehr und mehr zum Morden für den guten Zweck. Leise und still war gestern. Man kann heute ausgedehnte Berichte darüber lesen, wie der US Präsident jeden Dienstag die Todeslisten unterschreibt, die dann vom CIA sorgfältig „abgearbeitet“ werden.

Niemand stört sich wirklich mehr daran, dass auch Demokratien im Namen von Frieden und Freiheit morden lassen. Kann man es doch täglich auch im Fernsehen sehen, dass Gerechtigkeit genau so funktioniert und damit ist auch die Herde schon positiv vorkonditioniert, geht es doch nur um unsere Sicherheit, die übrigens auch keine Freiheit braucht. Die einzige Voraussetzung die es dazu als Legitimation noch benötigt, ist die schlichte Umdeklaration der gewünschten Todeskandidaten zu Terroristen, das war es dann schon. Vereinfacht kann man diese Definition, gemäß der von George W. Bush gestifteten Weisheit, auf den Nenner bringen: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns”. Das vereinfacht die Sache enorm und „Wir“ sind in diesem Falle schon lange nicht mehr wir sondern DIE Regierung, die mit uns immer weniger zu tun hat und die Menschen nur noch als Verfügungsmasse begreift…

http://qpress.de/2013/06/08/obamas-todeslisten-nebst-polizeistaat-als-blaupause-fur-europa/

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