„Ein schönes Blutbad“ am 20. Juli

Protest gegen feierliches Versprechen zum Angriffskrieg

Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Bei strahlendem Sonnenschein war der diesjährige Protest gegen das öffentliche Bundeswehrgelöbnis von 500 Rekruten verschiedener Waffengattungen vor dem Reichstag mit einem Mini-Swimmingpool „cool“ angelegt. Die Erfrischung mutete indes makaber an, denn zu sehen gab es ein Blutbad mit (zivilen) Leichenteilen. Der Ort der Protestaktion vor der Neuen Wache unter den Linden zog das Interesse auch von Touristen auf sich, die den Geist der zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erleben wollten. Der 20. Juli ist als regelmäßiges Datum des Rekrutenversprechens in Anlehnung an das Attentat von 1944 gegen Hitler mit Bedacht gewählt. Widerstand soll dem „Bürger in Uniform“ möglich sein. Gewissen und Mitdenken sei erwünscht. Was bleibt ist Satire.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19294

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