Archiv Homepage 2012 – Heinrichplatz TV

“Frohe Weihnachten”

Weltweite Verbanklichung der Staaten macht Fortschritte

Seit dem Sieg des Kapitalismus, über den ungerechten und unmenschlichen Sozialismus, haben sich die Dinge völlig positiv im Sinne eines ungehemmten und völlig freien Kapitalismus entwickelt. Nun gilt es nur noch den finalen Sieg über die Mehrheit der nichtsnutzigen Menschen zu erringen, damit der Wohlstand für die hart arbeitenden Geldberge auch sozial verträglich auf deren Rücken abgesichert werden kann. Aktuell scheint dieser Sieg aber dennoch in großer Gefahr zu schweben.

Warum besteht Handlungsbedarf

Es sind Tendenzen von Neid und Missgunst unter den Menschen feststellbar, die den rapide zunehmenden Wohlstand der Wenigen in Gefahr bringen und die Politiker immer noch nicht entschlossen genug für die Niederschlagung solcher Tendenzen sorgen. Diese Aussage stammt von einem Mitinhaber der weltweit größten Privatbank, der amerikanischen „Federal Reserve“, kurz FED, der aus verständlichen Gründen hier nicht namentlich erwähnt werden möchte.

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“Wir erneuern die Republik an ihren eigenen Idealen”

Ralph Boes beim Bundespräsidenten

1. 12. 2012 – Ralph Boes hat heute seinen Brief an den Bundespräsidenten übergeben.

Was macht Ralph Boes und warum tut er das?

Ralph Boes strebt an, das in jeder Weise grundgesetzwidrige Sanktionssystem in Hartz IV über eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe zu stoppen. Hierzu hat er begonnen, den dafür notwendigen Präzedenzfall zu schaffen, indem er sich selbst offen in die Schusslinie aller Sanktionen stellt.

Ein offener Brief an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Bundesministerin für Arbeit und Soziales und an die für ihn zuständigen Obrigkeiten in den Arbeitsämtern, der das Spannungsfeld herstellt, ist auf den Weg gebracht und hat schon zu vielen überraschenden Konsequenzen in der Auseinandersetzung geführt.

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Das Zukunftsmanifest

GEMEINSAM BEWEGEN!

Wir sind jung, kommen aus unterschiedlichen politischen Strömungen und vertreten eine Generation, die selten eine Stimme hat. Eine Generation, die einen ausgebeuteten Planeten erbt, mit sozialer Ungerechtigkeit und gigantischen Schuldenbergen. Eine Generation, die an den Folgen eines kurzsichtigen Finanzkapitalismus leidet und die Krise der europäischen Idee erlebt. Unsere Zukunftsmusik klingt nach Klimakatastrophe, Bildungsnotstand und Schuldenorgien, all dies auf Kosten von – uns.

Wir nehmen die herrschende Kurzsichtigkeit nicht mehr länger hin. Vor einiger Zeit wurde in dieser Zeitung (Die Zeit) behauptet, unsere Generation hätte kein Interesse an politischer Partizipation, wir seien hilflos und warteten darauf, dass uns jemand abhole. Wir sind nicht hilflos, und wir holen uns selbst ab. Über Parteigrenzen hinweg eint uns elf die Sorge um unsere Zukunft und der Wille zur Veränderung. Mit diesen zehn Punkten kämpfen wir gemeinsam für unsere Zukunft.

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Deutsche Regierung will deutsche Armee an Angriffskrieg gegen Syrien beteiligen

(…) Dass es bei dem Einsatz der deutschen Soldaten in Wirklichkeit um eine Beteiligung deutscher Soldaten am Angriffskrieg gegen Syrien handelt, räumt selbst die staatliche deutsche Tagesschau indirekt ein, in dem sie schreibt:

Die “Patriot”-Raketen sowie Kontrollflüge türkischer Kampfjets entlang der Grenze sollen demnach sicherstellen, dass die syrische Luftwaffe in einem Streifen südlich der Grenze nicht mehr agieren könne. So solle ein Schutzschirm entstehen, ohne dass syrisches Hoheitgebiet verletzt werde.

Es wird hier ganz offen mitgeteilt, dass die Funktion der deutschen Soldaten darin besteht, sicherzustellen, dass die syrische Luftwaffe “südlich der Grenze” – also in Syrien – nicht agieren kann. Wenn die deutsche Armee aber mit Raketen verhindern will, dass die syrische Luftwaffe syrisches Territorium in Syrien gegen die von der Türkei aus angreifenden Söldner und Todesschwadrone bekämpft, so bedeutet das, dass die Aufgabe der deutschen Soldaten tatsächlich darin besteht, die syrische Armee in Syrien zu beschießen, ohne dass Syrien Ziele im NATO-Gebiet angreift.

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Sein Hunger – Ihr Schweigen

Seit dem 1. November schon hungert Ralph Boes nun öffentlich, um auf die menschenverachtende Hartz-IV Praxis der Sanktionierungen aufmerksam zu machen. Von den verantwortlichen Politikern kommt keine Reaktion.

Seit dem 1. November hat das Jobcenter Berlin – Mitte die Leistungen zum Lebensunterhalt von Ralph Boes um 90% gesenkt. Der Restbetrag von 37,40 reicht faktisch nicht mehr, um davon zu leben. Ralph Boes hat sich entschlossen, die Sanktionen öffentlich zu machen und nichts zu tun, was die Brutalität des Hartz-IV Systems milder erscheinen ließe. Weder will er sich verschulden, noch geht er zu öffentlichen Tafeln oder bettelt um die Einkaufsgutscheine, die erstens nur eine Kann-Leistung des Jobcenters sind und zweitens eine hohe soziale Stigmatisierung bedeuten. Schon gar nicht sammelt er Pfandflaschen oder bettelt in der U-Bahn. Zu all dem sind alle anderen Sanktionierten aber gezwungen, wenn sie aus nichtigen Gründen kein Geld mehr vom Staat erhalten und nicht verhungern wollen. Meist bleibt das Leiden und die maßlose Entwürdigung damit unsichtbar. Die Politik fühlt sich scheinbar nicht verantwortlich für die Konsequenzen, die das von ihnen erschaffene Hartz-IV Sanktionssystem nach sich zieht.

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siehe auch…

(Solidaritäts-) Mahnwache vor den Grundgesetztafeln
Wann? Samstag, 17.11.2012, ab 12 Uhr
Wo? Dorotheenstraße am Jakob-Kaiser-Haus Berlin, vor den Grundgesetztafeln.
http://www.heinrichplatz.tv/?p=7705

sowie weitere Einträge zum Thema Grundeinkommen

1. BGE-Reformationstag

~ am 31. Oktober 2012

Am 31. 10. 1517 schlug Martin Luther seine “95 Thesen” an die Wittenberger Schlosskirche.

Inspiriert von seinem Ansinnen, mögen Aktive aller Orte ihrerseits eigene Thesen zum BGE verbreiten. Auf diese Idee kam der Freundeskreis für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus Schwerin und stellte gleich 10 Thesen auf.

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) beruft sich auf das Menschenrecht, Artikel Grundgesetz: die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Bundesrepublik Deutschland hat dieses Recht jedem dauerhaft hier lebenden Menschen zu garantieren. Jeder erhält uneingeschränkt jeden Monat einen Geldbetrag, der ein menschenwürdiges Leben und damit die gesellschaftliche Teilhabe jedes Einzelnen ermöglicht.

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Nonviolent Communication

Dr Rosenberg talks about Teilhard de Chardin’s theories of human evolution which sought to return to a more natural way – one where no-one advances at the expense of another. He speaks of his own experiences working with Nonviolent Communication (NVC) and how enriching the lives of others is the most rewarding work mankind can engage in.

Nonviolent Communication Part 3 Marshall Rosenberg

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Palisaden Panther wehren sich!

11.09.2012, Berlin Friedrichshain

Ein neuer Skandal im sozialen Wohnungsbau in Berlin wird derzeit in einer Wohnanlage in der Palisadenstr. in Friedrichshain sichtbar. Der Häuserblock wurde 1995 seniorengerecht erbaut und durch den sozialen Wohnungsbau gefördert. Durch den Wegfall der Anschlussförderung kann der Eigentümer jetzt die Kostenmiete nehmen, die 12 bzw 10 EUR pro qm beträgt.

Die Mieter, zumeist ältere Rentner, lassen sich in ihrem anwachsenden Widerstand durch den Namen der Straße, in der sie wohnen, inspirieren:
„Unsere Palisade (Palisaden sind 20–30 cm starke, 3–4 m lange, oben teilweise zugespitzte Pfähle) soll ein Bollwerk gegen Abzocke und Vertreibung sein. Vom Senat erwarten wir, dass er sich der aktuellen Sorgen und Nöte seiner Mitbürger annimmt.“

In der vierten Palisade (das regelmäßig von Mietern heraus gegebene Informationsblatt) wird eine entscheidende Phase im Mietenpoker kurz beschrieben: „Der Eigentümer will eine niedrigere Miete dadurch erreichen, dass er freiwerdende Wohnungen als Gäste oder Ferienwohnungen vermietet und die Einnahmen daraus für die Senkung der Altmieterwohnungen verwendet wird. Dazu braucht er von den 144 Wohnungen die Hälfte als Gästewohnungen. Also 72 Mieter müssten die Wohnanlage verlassen, damit die anderen eine bei 8 Euro liegende Miete erhalten können. Abenteuerlich! Ich vermute, dass er mit dieser „sozialen Tat“ die Zustimmung der Behörden erhalten will, um unsere bisherigen sozialen Wohnungen völlig ungehindert verwerten zu können. Zum Schluss hat er die ganze Anlage von dem ganzen sozialen Kram befreit.“

Inzwischen vernetzen die Palisaden Panther sich mit anderen mietenpolitischen Gruppen in der Stadt. In der “Palisade“ vom August schreiben sie:
„Wir bleiben alle !
Mittendrin statt außen vor! Deshalb rufen wir zur
Demo, am Samstag dem 22.9. 2012 auf!“

Mehr Infos
http://mietenstopp.blogsport.de/2012/09/06/palisaden-panther-im-abgeordnetenhaus/

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„Legt den Leo an die Kette“ Protestaktion am Pariser Platz

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Rüstungsexporte rebellierte am Freitag, den 31.08.2012 am Pariser Platz in Berlin im Rahmen der Kampagne “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel” gegen den Hersteller der „Leopard 2“ Panzer und die Politik der Bundesregierung.

Peter Grottian, emeritierter Politikprofessor und Initiator der Aktion, gekleidet mit Frack, Zylinder und schwarz-rot-goldener Schärpe, spielt einen Berater der Bundesregierung. Er lobt den Chef des Rüstungskonzern Kraus-Maffei Wegmann als Unternehmer und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass das große Geschäft bald vorbei ist, weil die Bundeskanzlerin ins Nachdenken gekommen ist. Auch das Zentrum für Politische Schönheit mit dem Aktionskünstler Philipp Ruch mischt mit.

Demnächst hier die ungekürzten Reden und Interviews mit Monty Schädel (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner DFG-VK), Christiane Hoffmann (Aktion Aufschrei – Kampagnensprecherin und pax christi-Generalsekretärin), Jens Peter Steffen (Referent der deutschen Sektion von Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Peter Grottian (Aktionen zum zivilen Ungehorsam), Dirk Behrendt (Abgeordneter der Grünen) und einem Mitglied der Piraten.

Mehr Infos
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/

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Schloss Schenkendorf enteignen?

Die Falstaf Vermögensverwaltung AG – Eigentümerin des Hauses am Maybachufer, indem Frau Cengiz wohnt – besitzt auch vier Schlösser in Brandenburg, u.a. das Schloß Schenkendorf.
Nuriye Cengiz ist von Zwangsräumung bedroht und ist zur Symbolfigur für die Menschen geworden, die in Berlin-Kreuzberg/Neukölln mit steigenden Mieten zu kämpfen haben (siehe Videoclip unten).
Zwei Reporter, die sich im Bündnis zur Verhinderung der Zwangsräumung von Frau Cengiz engagieren, besuchten am 07.08.12 das Schloss Schenkendorf um zu hören, welche Erfahrungen die Bewohner dort mit der Falstaf Vermögensverwaltung gemacht haben und was sie sich für das Schloss wünschen.

Einst gab es hier Blutspende-Aktionen unter dem Titel “Blutsauger-Party”- veranstaltet von Graf Dracula höchstpersönlich. Rund zwei Jahre nach seinem Tod ist das Schloss 2009 in Schenkendorf (Dahme- Spreewald) mit Orangerie, Biergarten, Pförtnerhäuschen und Park für 268.000 Euro von der Falstaf Vermögensverwaltung AG aus Dresden ersteigert worden. Was der neue Besitzer mit dem Anwesen vor hat, ist gar nicht mehr so ungewiss wie es am Anfang schien.

Mehr Infos:
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

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Kundgebung für Nuriye Cengiz

Am Donnerstag, den 2.8.2012, hat das „Bündnis für Frau Cengiz“ zu einer Kundgebung in der Schlüterstr. 4 in Berlin-Charlottenburg aufgerufen. 60-80 Leute kamen zur Kundgebung, die gegenüber dem Firmensitz der Falstaf Vermögensverwaltung AG stattfand und solidarisierten sich mit Nuriye Cengiz. Bei Frau Cengiz wurde die Miete von 386 auf 626 Euro für 47qm erhöht.
Die Wohnung soll in eine Eigentumswohnung umgewandelt und dann verkauft werden.

Dass die Mieterhöhung damals so hoch ausfiel, liegt am Wegfall der sogenannten Anschlussförderung. Der Senat hatte 2003 beschlossen, die Mieten im sozialen Wohnungsbau nicht mehr zu subventionieren. Mit dem Wegfall der Förderung hatten Hauseigentümer das Recht, von den Mietern die deutlich höhere Kostenmiete zu verlangen.

Das gesamte Interview mit Nurije Cengiz, mehr Musik von Detlev K. und weitere Infos hier:
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Der neue Gott Mammon ist zum Götzen der Welt geworden…

– es gilt, ihm zu widersagen.

Ein Zornesruf von Norbert Blüm

Auf meine alten Tage bin ich Atheist geworden. Ich bekenne: Ich glaube nicht an Gott Mammon. Ich widersage ihm mit allen meinen Kräften. Mammon ist ein gieriger Götze, der sich anschickt, die Welt zu verschlingen. 99 Prozent der Dollar-Billionen, welche den Erdball umkreisen, haben mit Arbeit, Wertschöpfung, Gütern und Dienstleistung nichts zu tun. Es ist der heilige Schein des Geldes, der die Weltwirtschaft erleuchtet. Doch das monetäre Licht ist ein Irrlicht, eine Fata Morgana statt der lebensrettenden Oase.

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„Vielleicht hat Occupy schon heute mehr erreicht als die 68er“

Colin Crouch: “Das wirkliche Problem liegt nicht darin, dass es einen Mangel an Ideen gibt, sondern dass wir die Machtverhältnisse in einer globalisierten Welt mit deregulierten Finanzmärkten durchbrechen müssen. Die globale Finanzelite, dieser kleine Kreis von Menschen in abgeschotteten Bürotürmen, nimmt Einfluss auf andere Wirtschaftsbereiche und auf die Politik. Das muss zum Kernthema werden.”

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Samstag

Kochtopfdemo am Kotti

Wir sind Kreuzberg – wir bleiben!

Bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen und was sonst noch alles Lärm macht mit. Bringt eure Nachbarn und Freund_innen mit. Wir wollen eine laute, bunte, starke, freudige, offene Demonstration unseres Kampfesmutes!

Für ein Recht auf Stadt für alle!

Kotti & Co

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Wie will ich Leben?

Heidemarie Schwermer: WunderWelt ohne Geld

Bericht vom 3. Wirtschaftsforum der Gemeinschaften

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Einladung in die Allmende

Tollense Lebenspark – in der Nähe von Berlin

Es gibt vieles im großen Lebenspark: viel Platz, viele Häuser, Bunker, Wiesen, Wälder, See, Gärten zur Versorgung, Schönheit, Orte der Stille, viele Bewohner, Gäste, Be-Sucher und Veranstaltungen …

Wir laden weitere Menschen ein, geistes-, tat- und finanzkräftig mit anzupacken und die Menschen im Park nach sechs arbeitsreichen Aufbaujahren beim Tragen der großen Verantwortung für dieses ambitionierte Projekt zu unterstützen. Wir haben viel Herzensenergie, Arbeitskraft und Geld investiert, und brauchen weiterhin Kapital, Arbeitskraft und immer auch Herzblut, um dieses Projekt voranzubringen – Mitgestalten ausdrücklich erwünscht!

Interview mit Bernhard Wallner

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Gecekondu am Kotti!

Seit Samstag, den 26.05.2012 protestieren die Bewohner/innen der Hermes und GSW – Häuser nun schon gegen die steigenden Mieten im Kotti-Gecekondu.

Gecekondu bedeutet über Nacht gebaut. Menschen mit niedrigem Einkommen bauen in der Türkei Hütten über Nacht, um eine Bleibe zu haben. Die Anwohner/innen vom Kotti werden durch die hohen Mieten aus ihrer Nachbarschaft vertrieben und haben deshalb symbolisch schon mal eine Hütte gebaut.

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Syrien: Wer trägt die Verantwortung für das Massaker von Hula?

Die UN spricht von einer „dritten Seite“, die außerhalb der Regierungstruppen und der bewaffneten Oppositionsgruppe „Freie Syrische Armee“ operiert. Vieles deutet darauf hin, dass Todesschwadronen nach einer bewährten Methode der „US-Aufstandsbekämpfung“ den Syrien-Konflikt anheizen.

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Kreuzberger Kiezgeflüster: Karneval der Kulturen in Berlin

Was gibt es denn zu feiern? Vor allem, wenn man an den derzeitigen Zustand der Welt denkt? Ist der Karneval ein positives Beispiel für eine friedliche Welt, für das Zusammenleben der Völker in der Welt?

mehr Kiezgeflüster …

Lärmdemo in Neukölln

Tempelhof soll bleiben, wie es ist!

Die Stadtteilinitiative Schillerkiez, die Aktionsgruppe Antigen und weitere Anwohner/innen organisierten am 20.05.2012 eine Lärmdemo in Neukölln. Die Demo startete am Herrfurthplatz, bewegte sich mit Pauken und Trompeten durch den Schillerkiez und endete dann auf dem Flugfeld.

Die Menschen demonstrierten gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes, gegen Luxuswohnungen, gegen Bezahlpark und für eine friedliche, gemeinsame Nutzung des Feldes, gestaltet von denen die dort wohnen.

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Occupy Frankfurt

Am 16.05.2012 räumt die Polizei das Occupy Camp in Frankfurt am Main am Willy-Brandt-Platz, vor der Europäischen Zentralbank.

Gibt es noch ein Demonstrationsrecht in Deutschland?

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Weitere Links zu Occupy auf Heinrichplatz TV
http://www.heinrichplatz.tv/?tag=occupy

Interview mit Christoph Hörstel zu der aktuellen Lage um Syrien

Hörstel: (…) wir stehen mitten in ganz historischen und entscheidenden Zeiten. Nach meiner Meinung haben wir folgende militärische Nachrichten, die niemanden freuen können: Russland verlegt Sondereinheiten nach Armenien und sagt, dass es nicht einen einzigen Kratzer dulden kann, wenn im Zuge eines möglichen Irankriegs Armenien (etwas passieren) könnte.

Die Türkei verlegt Truppen an die syrische Grenze. Ich will mal sagen, dass Syrien ja am 07. Mai die ersten freien Wahlen seit Jahrzehnten abhalten wird mit hunderten von UNO-Beobachtern und tausenden von anderen Beobachtern. Sie werden wahrscheinlich die bestüberwachten Wahlen auf dem Globus sein, trotzdem werden Truppen dorthin verlegt und trotz des Verfassungsreferendums vor zwei Monaten, das in Syrien erfolgreich verlaufen ist und die Ein-Parteienherrschaft beendet hat. Wir haben auch noch die Erklärung Israels, es habe nun das Training für seine Luftwaffe abgeschlossen. Und es heißt, man sei zum Schlag gegen Iran bereit.

Diese militärischen Nachrichten stehen doch im gar keinen Zusammenhang mit erfreulichen Entwicklungen im Syrien und den iranischen Verhandlungen. Das heißt, wenn wir noch weiter Dinge betrachten, dann kommen wir plötzlich in alarmierende Stimmung.

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weitere Links zu Syrien auf Heinrichplatz TV
http://www.heinrichplatz.tv/?s=syrien

12. Mai 2012 – Globaler Aktionstag Berlin

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#12m – Die Erklärung der Menschen vom Neptunbrunnen

Klar ist: Das bestehende Finanz- und Wirtschaftssystem ist zum Scheitern verurteilt. Es reicht aber nicht aus, wie viele denken, einfach auf einen Kollaps zu warten und zu hoffen, danach ist dann alles neu. Im Gegenteil: Wenn man sich für all das kaum interessiert führen zerfallende Wirtschaftsstrukturen zu noch ungerechteren Verhältnissen und zu noch weniger Freiheit und Demokratie. Die derzeitige Entwicklung der EU sollte in diesem Zusammenhang allen zu denken geben.

Ja, noch geht es uns verhältnissmäßig gut. Umso mehr haben wir die Verantwortung jetzt schon einen anderen politischen Umgang zu fördern, Basisdemokratie zu erproben und funktionierende, dezentrale soziale Netze zu knüpfen. Demokratie, Freiheit und Gesellschaftsstrukturen müssen gesichert sein bevor der Systemzerfall auch hier voll einschlägt. All das ist sehr viel Arbeit. Zumindest 5000 Berliner scheinen das schon mal verstanden zu haben – und weltweit viele viele Tausend mehr.

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Internationales Manifest vor weltweitem Protesttag veröffentlicht

Parlamentarische UN-Versammlung soll G8 und G20 ersetzen, internationale Institutionen wie der IWF sollen demokratisiert werden

Während hunderttausende Menschen in aller Welt sich darauf vorbereiten, im Zuge eines global koordinierten Protesttages für globalen Wandel auf die Strasse zu gehen, hat eine internationale und bewegungsübergeifende Versammlung aus Unterstützern der Occupy-Bewegung, von Take the Square sowie von lateinamerikanischen, afrikanischen, asiatischen und nahöstlichen sozialen Gruppen ein Manifest veröffentlicht, das konkrete Vorschläge macht, wie dieser globale Wandel aussehen sollte.

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Kreuzberger Kiezgeflüster: 1. Mai in Kreuzberg

Kiezgeflüster berichtet von der 1. Mai Demo und dem Myfest in Berlin.

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REvolutionäre 1.Mai Demo Berlin 2012:

Warmup:

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Kreuzberger Kiezgeflüster: Erster Mai in Berlin – Protest oder Party?

Kurz vor dem 1. Mai fragen wir die Menschen in Kreuzberg, was sie von dem alljährlichen Gewaltritual halten. Glauben Sie, dass die Randale etwas bewirkt? Gibt es denn andere Formen, wie sich die Menschen politisch betätigen können? Werden sie dann auch gehört? Was machen Sie am 1. Mai?

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Aufruf zum 1. Mai in Berlin

1.Mai 18 Uhr – Lausitzer PLatz

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Kreuzberger Kiezgeflüster: Was gesagt werden muss – Günter Grass und Israel

Günter Grass hat sein neues Gedicht veröffentlicht und dabei eine heisse Diskussion über Waffenlieferungen an Israel in Gang gesetzt

Meinen Sie Günter Grass hatte recht, musste das gesagt werden? Sollen wir weiter atomwaffenfähige U-Boote an Israel liefern? Ist die Kritik an seinem Gedicht berechtigt? Was halten Sie von der Diskussion in den Medien?

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Es ist soweit:

Mietenstopp – Der Film

Der Gentrifizierungsprozess in den Innenstadtbezirken der Hauptstadt ist weit fortgeschritten, trotzdem geben die Berliner „Kiezinitiatien“ den Kampf nicht auf und rufen zu einer großen Demo gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut auf.

Der Charakter der Demo ist neu: Keine Parteien, stattdessen eine breite Verankerung in den Kiezen; die Rentner aus Zehlendorf gehen gemeinsam mit linken Politaktivisten aus Kreuzberg auf die Straße.

Der Zeitpunkt der Demo ist bewußt gewählt – kurz vor den Berliner Wahlen wollen die Aktivisten ein Zeichen setzen. Den Glauben an die politischen Parteien als Vertreter ihrer Interessen haben sie verloren.

http://so36.de/events/filmpremiere-mietenstopp/

Weitere Termine demnächst hier…

 

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Kreuzberger Kiezgeflüster:
Erde gut – alles gut?

Das Ozonloch wird kleiner und die BILD titelt: “Unsere Erde wird wieder gesund”

Glauben Sie das? Glauben Sie, dass wir die Erde wieder gesund machen – oder eher noch kränker? Was müsste getan werden, damit die Erde wieder gesund wird? Was tun Sie, damit die Erde wieder gesund wird?

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Berlin: Bündnis fordert Moratorium für Liegenschaftsverkäufe

Bereits über 400 Organisationen und Einzelpersonen unterstützen das Positionspapier „Moratorium für Liegenschaftsverkäufe jetzt! Für eine konsequente Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik“.

Um die Dringlichkeit einer Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik zu unterstreichen, fordert die Initiative ein Moratorium für Liegenschaftsverkäufe. Eine Aussetzung von Liegenschaftsverkäufen solle erfolgen, bis eine Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik beschlossen ist.

Die seit Jahren angekündigte Neuausrichtung erlaube kein „weiter so“, „andernfalls mache sich Berlin – wie deren langjährigen politischen Repräsentanten – unglaubwürdig und verschenkt wesentliche Raumressourcen für eine zukunftsorientierte Stadtpolitik, welche maßgeblich auf kommunalen Optionen der Mitgestaltung basiert“, betont Arno Brandlhuber, Architekturprofessor und langjähriger Kritiker der Berliner Liegenschaftspolitik.

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Kreuzberger Kiezgeflüster:
Ist Politik noch glaubhaft?

Glauben Sie eigentlich noch, was die Politiker sagen? Vertrauen Sie noch den Politikern und dem demokratischen System? Können Sie sich ein besseres System vorstellen?

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Indignez vous!

Stephan Hessel zu Besuch auf der Berlinale, während draussen vor dem Kino International occupy Berlin die Strandmuscheln aufstellt…

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Occupy Berlin im Kino:

Occupy Berlin hat zur Berlinale prominente Unterstützung vom Filmregisseur Klaus Lemke bekommen!

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Liebig 14: Zombiedemo

Jahrestag der Räumung der Liebigstraße 14

Für jede spektakuläre Räumung, wie die der Liebig14, gibt es hunderte von stillen Räumungen durch Eigentümer_innen, die ihre Macht nutzen Mieter_innen einzuschüchtern und zu vertreiben – mit staatlicher Unterstützung.

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Selbstbau von Lastenrädern

Workshop in der Open Design City Berlin

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Occupy 15. 1. in Berlin

Video von der Asamblea am Berliner Haupbahnhof am 15. 1. 2012

Kurze Einführung

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Der Europäische Stabilitätsmechanismus, der neue Diktator?

Die EU droht sich in eine schuldenbasierte Transferunion, eine Haftungsgemeinschaft, zu verwandeln. Außerdem soll das Haushalts- und Budgetrecht der nationalen Parlamente an einen EU-Gouverneursrat abgegeben werden. Dieser soll über ein Budget in Höhe von zunächst 700 Milliarden Euro verfügen, das binnen 7 Tage von den Euro-Mitgliedsländern eingefordert und zudem unbegrenzt erhöht werden kann. Außerdem sollen die EU-Gouverneursmitglieder volle Immunität genießen und sind somit jeglicher rechtlicher Kontrolle entzogen.

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Mieterinitiativen setzen den Koalitionären im Roten Rathaus eine 100-Tage-Frist!

Neun Initiativen haben ein Dossier mit exemplarischen Beispielen von Häusern mit drastischen Mietsteigerungen und Verdrängung von Bewohnern erarbeitet und den Koalitionären im roten Rathaus am 08.11.2011 übergeben!

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Die Geschenkökonomie – Ausweg aus der Staatsverschuldung

Die Zentralbank kann dem Staat das Geldmengenwachstum auch schenken, anstatt es den Geschäftsbanken für niedrige Zinsen zu verleihen, die es dann wiederum an den Staat gegen Zinsen verborgen. Die Staaten könnten sich so auf einfache Weise aus der immer grösser werdenden Staatsverschuldung befreien.

(Auszug)

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The capitalist network that runs the world

The 1318 transnational corporations
An analysis of the relationships between 43,000 transnational corporations has identified a relatively small group of companies, mainly banks, with disproportionate power over the global economy.147 superconnected companies are marked red, they control 40% of the world economy.mehr…

Wiedereröffnung der Eisenbahnmarkthalle in Berlin Kreuzberg

Die Cafébetreiberin
Mit vielen neuen Ständen, Musik und zahlreichen Gästen wurde die Markthalle IX in Berlin Kreuzberg an ihrem 120 igsten Geburtstag wieder eröffnet.mehr…

Occupy Wall Street

Kaitlyn aus New York
“I’m tired of being put down in this world because of the few greedy people at the top!”

Kaitlyn aus New York spricht über ihr Schild: 400 Reiche besitzen mehr als 60 % der Amerikanermehr…

Liquid Democracy – So funktionierts!

Interview Sebastian Jabbusch
Sebastian Jabbusch von den Berliner Piraten erläutert uns, wie Liquid Democracy in der Partei funktioniert.mehr…

“90% der Mieter werden überrumpelt!”

Woche der Widerspenstigen
Besetzt – Gesichert – Bedroht

Podiumsdiskussion vom Mi den 14. September im Festsaal Kreuzberg: Besetzt-gesichert-bedroht in der Woche der Widerspenstigenmehr…

“Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.”

Jean Ziegler
Jean Ziegler wollte das Publikum auf den Salzburger Festspielen aufrütteln. Seine Rede durfte der Globalisierungskritiker jedoch nicht halten. Stattdessen hat er sie jetzt im Internet veröffentlicht.mehr…

sowie ein monatliches Archiv in der rechten Spalte…

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