Die Vereinigten Staaten von Amerika/die UNO befürchten, dass Assad in einer freien syrischen Wahl gewinnt?

Ab und zu bekommen wir eine Chance, durch ein Fensterchen einen Blick darauf zu erhaschen, wie „Diplomatie“ hinter verschlossenen Türen betrieben wird.

Daniel McAdams

Letzte Woche war das durchgesickerte Gespräch zwischen Diplomaten der Vereinigten Staaten von Amerika, welche den Sturz der ukrainischen Regierung schmiedeten, ein solcher dramatischer Moment.

Einen weiteren gab es gestern, in einem Interview des iranischen Botschafters im Libanon Ghazanfar Roknabadi, das in der angesehenen libanesischen Zeitung Daily Star erschien. In einem mitreißenden Interview diskutierte der Botschafter den kürzlichen Bombenanschlag auf die iranische Botschaft in Beirut und die regionale Gefahr einer steigenden Anzahl von jihadistischen Gruppen in Syrien.

Dann ließ er seine Bombe hochgehen. Roknabadi sagte dem Daily Star, dass die iranische Regierung unter Druck gesetzt wurde, um den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu überzeugen, sich nicht mehr um das Präsidentenamt zu bewerben. Als Syriens einziger Verbündeter in der Region hat der Iran vermutlich einen ziemlich bedeutenden Einfluss auf die Regierung Assad.

Botschafter Roknabadi: [UNO-Unter-Generalsekretär für politische Angelegenheiten Jeffrey] Feltman bat anläßlich eines Besuchs im Iran im vergangenen Sommer Regierungsvertreter, Assad zu überzeugen, nicht mehr bei den Wahlen anzutreten. Die iranischen Regierungsvertreter fragten ihn: „Was ist das Problem, wenn er antritt?“ Darauf antwoertete Feltman: „Wenn er antritt, wird er die Wahlen gewinnen.“…

http://antikrieg.com/aktuell/2014_02_14_dievereinigten.htm

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