Europa – geostrategischer Brückenkopf der “einzigen Weltmacht”

Gleichschaltung der Medien, globales Ordnungssystem, NATO, Ukraine, US-Imperialismus
Durchgehender Wille zur Weltherrschaft

Die USA haben in gut zweihundert Jahren, bis 2004, nach eigenen Angaben 220 Kriege, militärische Interventionen und CIA-Operationen gegen ausländische Staaten geführt. (Vgl. flegel) Der Historiker Mansur Khan schreibt in seinem Buch “Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege”: “Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der USA die rücksichtslose Durchsetzung eigener Macht. Aus einer Kolonie wurde in rund zweihundert Jahren durch fast pausenlose Kriege und weiträumige Eroberungen eine imperiale Macht, die heute die ganze Erde kontrolliert. … Seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums sind die vereinigten Staaten von Amerika unbestritten die Weltmacht Nummer eins, und sie sind in der Lage, überall auf der Erde ihre Interessen durchzusetzen.”

Nach Wikipedia unterhielten die USA im Jahr 2008 nach eigenen Angaben 761 Militärbasen im Ausland. Die Gesamtzahl der Stützpunkte sei jedoch höher, da verschiedene Basen in dieser Statistik nicht enthalten seien. Experten schätzten im Jahr 2004 die Gesamtzahl der jederzeit einsatzbereiten Stützpunkte auf ungefähr 1000. Hinzuzählen muss man die mobilen Stützpunkte der z. Zt. 15 großen Flugzeugträger, die je bis zu 90 Flugzeuge oder Hubschrauber fassen und von denen in Krisengebieten ständig einige unterwegs sind.

Der einflussreiche US-Politikberater Zbigniew Brzezinski stellt in seinem Buch „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ nüchtern fest: „Nicht nur beherrschen die Vereinigten Staaten sämtliche Ozeane und Meere, sie verfügen mittlerweile auch über die militärischen Mittel, die Küsten mit Amphibienfahrzeugen unter Kontrolle zu halten, mit denen sie bis ins Innere eines Landes vorstoßen und ihrer Macht politische Geltung verschaffen können. Amerikanische Armeeverbände stehen in den westlichen und östlichen Randgebieten des eurasischen Kontinents und kontrollieren außerdem den Persischen Golf. Wie die … Karte zeigt, ist der gesamte Kontinent von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigen Staaten übersät, von denen einige allzu gern noch fester an Washington gebunden wären.“ (3. Aufl. 2000, S. 41)

In den beiden Weltkriegen griffen die USA jeweils in einem fortgeschrittenen Stadium des Krieges ein, offensichtlich, um einen vorzeitigen Kompromiss-Frieden zu verhindern und die gesetzten Ziele der Alliierten gegen Deutschland zu erreichen. Seitdem sind Westeuropa und Mitteleuropa „amerikanisches Protektorat“, „tributpflichtige Vasallenstaaten“. (Brzezinski a.a.O., S. 92) Diese Tatsache wird dem Volk von der offiziellen Sprachregelung unter den Floskeln von „Freundschaft“ und „transatlantischer Partnerschaft“ verborgen. Nur manchmal blitzt die Wahrheit auf, wie im November 2011 bei Wolfgang Schäuble, als er sich wieder mal für den EU-Bundesstaat einsetzte und meinte, das Regelungsmonopol des Nationalstaates, das mit dem Begriff der Souveränität dem Völkerrecht noch zugrunde liege, sei „in Europa längst ad absurdum geführt worden.“ Spätestens in den zwei Weltkriegen. „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ (DMN 21.11.2011)…

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