Warum die Weltwirtschaftskrise 1929-33 absichtlich verursacht wurde


“Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.” (Verfasser unbekannt, fälschlich Keynes zugeschrieben)

– Wolfgang Waldner

Vergessen Sie alles, was Sie bisher über die Weltwirtschaftskrise zu wissen glaubten. Sie war nicht die Folge des Börsenkrachs 1929 und sowohl die Wirtschaftswissenschaftler als auch die Politiker und Journalisten wussten sehr genau, wie die Geldpolitik eine deflationäre Depression sofort beenden kann, wenn das gewollt ist.

Politiker, Journalisten und Ökonomen wussten auch, dass die Depression von der Geldpolitik absichtlich verursacht wurde. Schließlich war offen im britischen Parlament schon 1918 diskutiert worden, wie man nach dem Kriegsende die Löhne und Preise wieder senken wollte. Den Beteiligten war auch klar, dass die Löhne und Preise nicht von selber sinken würden und dass Notenbanken nicht einfach die Geldmenge verringern können.

Die Deflation der Löhne und Preise nach dem Krieg musste mit einer mörderischen Wirtschaftskrise auf den Märkten durchgesetzt werden, deshalb konnte man auch nicht gleich zum Kriegsende damit beginnen. Die kriegführenden Staaten hatten fast alle den Goldstandard ausgesetzt und der automatische Mechanismus des Goldstandards, der bei steigenden Preisen und Löhnen oder aus anderen Gründen abfließendem Gold eine Absatzkrise und Massenarbeitslosigkeit bewirkt, musste erst durch die Rückkehr zum Goldstandard wieder in Kraft gesetzt werden. Diese Rückkehr zu einem globalen Goldstandard dauerte bis zum Jahr 1928, als sich auch Frankreich wieder diesem Währungsmechanismus anschloss.

Selbstverständlich wollten alle Spekulanten von der Großen Depression noch extra profitieren und ihre Aktien rechtzeitig zu Höchstkursen verkaufen. Das war der eigentliche Grund für den Boom an der Wallstreet und die aufgeregte Berichterstattung der Presse, mit der das Publikum zum Kauf dieser Aktien verleitet wurde, bis die Hausse 1929 durch die Zinserhöhungen der FED beendet wurde.

Mit der Börsenspekulation hatte die Notenbank eine gute Ausrede für die kräftige Erhöhung der Zinsen, die nicht nur die Börsenkurse in den Keller trieben, sondern die ganze Weltwirtschaft…

http://www.wolfgang-waldner.com/

This entry was posted in Bildung, Freiheit, Geldsystem, Gerechtigkeit, Politik, Propaganda and tagged , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply