Des Spiegels neuer Feldzug

Im Kampf der Systemschreiberlinge gegen die Montags-Mahnwachen und die noch freien und noch unzensierten Medien begann das ehemalige Nachrichtenmagazin „Spiegel“ einen neuen Feldzug.

– Peter

Begonnen wurde dieser mit einem Bericht des Spiegel TV vor ein paar Tagen, der sich gegen die Mahnwachen richtete. Schon in der Anmoderation des Bericht ließ es sich die Moderatorin nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass die Teilnehmer an diesen Mahnwachen alle einen „Hau“ haben. Schon diese Anmoderation machte klar, dass der Spiegel, wie von ihm gewohnt, ein weiteres Glanzstück von objektivem, unabhängigem und investigativem Journalismus präsentieren würde.

Und so kam es dann auch. Der Reporter vor Ort konnte die Menschen die sich am Potsdamer Platz trafen sofort als rote, grüne und braune Überzeugungstäter entlarven. Doch nicht nur das, weil diese Menschen auch noch die Zentralbank der USA kritisierten, viel es ihm leicht, sie als Antisemiten zu überführen. Mit dieser überragenden Logik ausgestattet viel es dem Reporter deshalb auch nicht schwer, den Organisator der Mahnwachen Lars Märholz, als Verschwörungstheoretiker und Antisemiten dingfest zu machen. Schließlich hegt der Zweifel an der offiziellen Darstellung der Anschläge in New York und hält die Praktiken aller Banken, von denen sich einige im Besitz jüdischer Familien befinden, für unlauter. Leider konnten seine wachen Augen anscheinend nur ein Elektrorollstuhl fahrendes, extrem rechtsradikales Mitglied der Reichsbürgerbewegung ausmachen. Die V-Leute des BND sind wahrscheinlich gerade auf Urlaub.

Investigativ bis ins kleinste Detail recherchierend gelang es dem Reporter dann auch noch den wahren Rudelführer der Montagsbewegung auszumachen – Ken Jebsen. Der warnte nämlich Soldaten davor in den Krieg zu ziehen und identifizierte sich somit als demokratiemüder Kriegshasser. Diesen Ken Jebsen ebenfalls des Antisemitismus zu überführen viel dem Reporter aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten und der Mithilfe Henryk M. Broders natürlich nicht schwer. Ein paar aus dem Kontext gerissene Gesprächsfetzten aus einem Chat (daher auch die fehlerhafte Rechtschreibung) zwischen Jebsen und einem Historiker lieferten dem Reporter den klaren Beweis für den siedenden Antisemitismus Jebsens…

http://www.dorfling.de/index.php/home/chef-blog/politik/635-des-spiegels-neuer-feldzug

mehr zu MONTAGSDEMOS auf Heinrichplatz.TV

This entry was posted in Berlin, Bürgerbewegung, Freiheit, Geldsystem, Gerechtigkeit, Krieg, Politik, Propaganda, Selbstorganisation and tagged , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply