Jetzt ist es amtlich: Notenbanken haben wie entfesselt Aktien gekauft

Hier kommt die Wikileaks-Variante der Börsenwelt, ein echter Schocker. Wer sich danach noch wundert, warum die Aktienkurse nur noch steigen, ist selbst Schuld. Die Notenbanken rund um den Planeten haben in der jüngsten Zeit heimlich, still und leise für einen zweistelligen Billionen-Dollar-Betrag Aktien gekauft. Dagegen sind diverse QE-Kampagnen wirklich nur Wechselgeld.

– Markus Gaertner

Als Gerücht kursierte die massive Kurspflege der Zentralbanken an den Börsen schon lange, aber so brutal und so offen hat sie nie jemand eingestanden. Quelle ist das „Official Monetary and Financial Institutions Forum“ (OMFIF), eine internationale Research- und Beratergruppe.

Auf der Webseite des OMFIF heißt es in einer Pressemitteilung zu dem neuen „Global Public Investor“-Bericht für 2014: „Notenbanken rund um die Welt, inklusive Europa, kaufen zunehmend Aktien.“ Öffentliche Aktionäre seien so zu einer „globalen Macht an den internationalen Kapitalmärkten“ geworden.

Der Bericht – der gestern Abend im Rathaus von London präsentiert wurde – trägt auf dem Deckel die Logos der DZ Bank und der Quantum Global Group. Er fußt auf der ersten umfassenden Analyse von 29,1 Billionen Dollar Wertpapier-Investments durch 400 öffentliche Institutionen in 162 Ländern. Diese haben addiert ein Anlagevermögen von 40% der Weltproduktion angehäuft. Die Notenbanken sind mit 13,2 Billionen Dollar, also 45,36%, mit im Boot…

http://blog.markusgaertner.com/2014/06/18/jetzt-ist-es-amtlich-notenbanken-haben-wie-entfesselt-aktien-gekauft/

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