Die “taz” befürwortet Aufrüstung von Kiew, für Krieg gegen Ost-Ukraine

Am 06.02.15 rechtfertigte der “taz”-Ressortleiter Ausland Dominic Johnson den Angriffskrieg des Maidan-Regimes gegen die Separatisten der Ost-Ukraine.

– Georg Lehle

Das “Gewaltmonopol” eines souveränen Staates hätte sogar die “Pflicht”, gegen “Gewaltakteure vorzugehen”, die “die Verfassungsordnung bekämpfen.” Gleichzeitig plädiert Johnsen für Waffenlieferungen an Kiew, denn erst wenn dessen “Streitkräfte (…) stark genug” seien, ”jeden Angriff im Keim abzuwehren”, erst dann wäre “eine politische Lösung in der Ost-Ukraine möglich”. (taz)

Diese Aussage ist an politischer Schizophrenie und Doppelmoral nicht mehr zu überbieten. Am 22. Februar 2014 besetzten vermummte und bewaffnete “Maidan”-Demonstranten das Regierungsviertel in Kiew und stürzten den demokratisch gewählten Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Diesen verfassungswidrigen Putsch begrüßte damals die “taz” und schrieb:

“Die Menschen auf dem Maidan haben gezeigt, dass die Kraft der Überzeugung stärker ist als Scharfschützen, Folter und Schlägerkommandos. Sie haben ausgeharrt, trotz Temperaturen von minus 20 Grad, Scharfschützen, Entführungen und Tränengas. Ihr Sieg über das korrupte Janukowitsch-Regime ist ohne Frage zu begrüßen.” (taz, 23.02.2014)

Die Kabarett-Sendung “Die Anstalt” nahm diese Doppelmoral genau aufs Korn.

Max Uthoff: ”Herr von Wagner, ich zeige Ihnen jetzt ein Bild. Sagen Sie mir, wo ist jetzt der Unterschied?

von Wagner: “Ich sehe keinen.”

“Putinversteher” von Wagner bekommt einen Stromstoß und fragt: ”War das jetzt falsch?”

Max Uthoff: ”Links sehen wir friedfertige Bürger, die ein besetztes Regierungsgebäude befreien. Die gehören zu uns. Rechts sehen wir gewaltbereite Militaristen, die brutal ein Regierungsgebäude besetzen.” …

http://friedensblick.de/15011/die-taz-fuer-aufruestung-von-kiew-zum-krieg-gegen-ost-ukraine/

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