NATO gegen Russland: Flinten-Uschis Träume von Panzerschlachten

Die unter ihrem Vorgänger De Maizière festgelegte Obergrenze für schwere Waffensysteme wird von der aktuellen Verteidigungsministerin von der Leyen in Frage gestellt. Angesichts der Neuausrichtung der Bundeswehr nach Osten soll nun auch ein weiteres Panzerbataillon aktiviert werden. Flinten-Uschi scheint in Kriegslaune zu sein.

– Marco Maier

Die Zeichen stehen auf Sturm. Flinten-Uschis kriegsministerliche Pläne, die Bundeswehr für den Kampf gegen die Russen zu konditionieren und vorzubereiten, sind derzeit in vollem Gange. Mit der Aktivierung eines Panzerbataillons im niedersächsischen Bergen, welches aufgrund früherer Sparmaßnahmen derzeit nur auf dem Papier besteht, möchte sie wohl ihren Beitrag für spätere Panzerschlachten leisten.

In Gesprächen mit den Niederlanden soll über ein gemeinsames Panzerbataillon diskutiert werden. Die Niederländer, die ihre eigenen Panzertruppen abschaffen, könnten verbliebene Reste in dieses Bataillon integrieren. Weitere Panzer könnten aus jenen Beständen kommen, die von der Bundeswehr eigentlich zum Verkauf oder zur Verschrottung freigegeben wurden. Ein solches umfasst 44 Leopard-Kampfpanzer und bis zu 700 Soldaten.

Weiters sollen die bestehenden Einheiten der Bundeswehr, die sich nach der jüngsten Reform einen Teil des Großgeräts teilen müssen, wieder mit mehr Material ausgestattet werden. Hinzu kommt im Rahmen der bestehenden NATO-Kooperationen eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Truppen Frankreichs, Polens und der Niederlande. Flinten-Uschis Träume von großen Panzerschlachten, wie sie noch 1943 bei der Schlacht bei Kursk durchgeführt wurde, sollen sich wohl verwirklichen.

Damit erfüllt Deutschland wieder einmal brav den US-Auftrag, mehr Geld in Kriegsgerät zu stecken um so das nötige Kanonenfutter für einen potentiellen Krieg gegen Russland – und in weiterer Folge auch China? – stellen zu können. Das freut auch die ständig jammernde Rüstungsindustrie, die sich an dem Geschäft mit dem industriellen Massenmord eine goldene Nase verdient.

Wir werden uns wohl über kurz oder lang darauf einstellen müssen, dass der ganze transatlantische Militärapparat an einer Eskalation der Lage interessiert ist. Die Verlegung von US-Truppen ins Baltikum, die generelle Aufstockung der NATO-Kräfte in Osteuropa, die Neuausrichtung der Militärdoktrin und die ohnehin schon medial scharf geführten Propagandaschlachten sollten uns aufrütteln. Schließlich geht es den Strategen darum, uns in einen völlig sinnlosen Krieg hineinzustürzen, den ohnehin alle zusammen verlieren werden.

http://www.contra-magazin.com/2015/02/nato-gegen-russland-flinten-uschis-traeume-von-panzerschlachten/

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