Linke Metropolenpolitik in Berlin?

[sozialismus.de] Es ist schwierig, nach 10 Jahren rot-roter Koalition eine Handschrift der LINKEN zu erkennen. Das ist das Fazit des noch vor der Landtagswahl in Berlin erschienenen Buches »Linke Metropolenpolitik – Erfahrungen und Perspektiven am Beispiel Berlin«, herausgegeben von Andrej Holm, Klaus Lederer und Mathias Naumann.

Der Text lässt sich als eine Art Bilanz linker Mit-Regierungspolitik in den letzten zehn Jahren lesen. Es werden nicht alle relevanten Felder der Stadtpolitik abgedeckt, aber die Bereiche, die für eine linke Stadtpolitik eine besondere Bedeutung haben, wie die Wohnungspolitik, die Stadtentwicklung und die Integrationspolitik, werden näher untersucht und bilanziert. Dabei zeigen sich marginale Fortschritte etwa bei der Gesundheitsversorgung für illegalisierte Flüchtlinge und verheerende Resultate bei der Wohnungspolitik, die dazu geführt haben, dass sich die »Wohnungssituation verschlechtert und die Verdrängungsgefahr insbesondere für Haushalte mit geringen Einkommen in den letzten Jahren drastisch erhöht« hat.

http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/linke-metropolenpolitik-in-berlin/

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