Der Tag, an dem Amerika starb

[antikrieg.com] Am 30. September 2011 wurde Amerika umgebracht.

In unserem Buch The Tyranny of Good Intentions (Die Tyrannei der guten Absichten) zeigten Lawrence Stratton und ich, dass das Recht der Vereinigten Staaten von Amerika schon lange vor 9/11 aufgehört hatte, die Menschen zu schützen und zu einer Waffe in den Händen der Regierung geworden ist. Das als 9/11 bekannt gewordene Ereignis wurde benutzt, um die exekutive Gewalt über das Gesetz zu erheben. So lange der Präsident eine illegale Handlung genehmigt, können die Regierungsbediensteten nicht mehr länger nach dem Gesetz belangt werden, das die illegale Handlung verbietet. Mit dem Segen des Präsidenten kann die exekutive Gewalt Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika gegen die Bespitzelung von Amerikanern ohne gerichtliche Genehmigung, gegen unbefristete Anhaltung und Folter verletzen, ohne Konsequenzen zu erleiden.

Viele haben erwartet, dass Präsident Obama die Verantwortlichkeit der Regierung gegenüber dem Recht wiederherstellt. Stattdessen ging er weiter als Bush/Cheney und beanspruchte die verfassungswidrige Macht, nicht nur amerikanische Bürger unbegrenzt ins Gefängnis zu sperren, sondern auch ihr Leben zu nehmen, ohne dass sie vor einem ordentlichen Gericht verurteilt worden sind. Obama behauptet, dass er ungeachtet der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika die Macht besitzt, amerikanische Bürger umzubringen, die er als „Bedrohung“ betrachtet, und zwar ohne ein rechtsstaatliches Verfahren.

Mit anderen Worten, jeder amerikanische Bürger, der unter die Bedrohungskategorie gereiht wird, hat keine Rechte und kann ohne Verfahren oder Beweis hingerichtet werden.

http://antikrieg.com/aktuell/2011_10_04_dertag.htm

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