Feindbild Russland: Skandinavien im Bann der NATO

US-Europa rüstet sich – gefährliche Provokation hält an

– Lotar Martin Kamm

Völlig losgelöst wider sämtlicher Friedensbemühungen, denken wir mal zurück an eine Chance während der Entspannungsspolitik, den Fall der Mauer, 45 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg es Europa in der Hand gehabt hätte, endlich den Frieden mit dem sich neu orientierenden Russland zu schließen, diesen zu besiegeln, rüstet sich US-Europa stattdessen auf.

Jedoch spielte der US-amerikanische Einfluß eine erhebliche Rolle, es folgte die rasche Änderung der EWG zur Euopäischen Union, der Startschuß, die alten europäischen Nationen unter ein Diktat zu stellen. Der föderale Vergleich zwischen US-Bundesstaaten und den EU-Ländern entspricht der Doktrin einer domininierenden Machtschaltzentrale, was in den USA Washington, bedeutet in Europa Brüssel. Und die Bürger verließen sich stets auf ihre „demokratisch“ gewählten Vertreter, die dabei im Dienste gewisser Lobbyisten unerschrocken Menschen- und Bürgerrechte verschachern, Hauptsache die Expansion funktioniert.

Mit EU-Osterweiterung folgt Ukraine-Krieg und die Panik Skandinaviens

Die von langer Hand geplante EU-Osterweiterung mündete schließlich in den provozierten Ukraine-Krieg. Doch damit längst nicht genug, bzw. dem neu entfachten Feindbild Russland entsprechend, ließ sich das Baltikum verunsichern, ganz im Sinne der NATO-Strategie, die unter der Fuchtel der USA reibungslos sich rüstet.

Während man beim Spiegel nach wie vor dem Systemmedien-Vorbild folgt, in Russland den Aggressor zu sehen, wundern solche Artikel nicht im geringsten. Dadurch erleichtert man dem längst abgestumpften Bürger die Entscheidung, sich simpelst jenen Vorgaben anzuschließen. Bei soviel gleichgeschalteter Berichterstattung, wenn auch allesamt einseitig abgestimmt dem Konsumenten „verkauft“, glaubt jener am Schluß die tägliche Hetze. Kennen wir das nicht aus alten Tagen des letzten Jahrhunderts, jene simple Propaganda? Und immer noch funktioniert sie dermaßen reibungslos. Zwar gibt es mittels Internet die Chance, Menschen anderweitig zu informieren, jedoch sollte nicht die anhaltende Macht der Systemmedien unterschätzt werden.

Skandinavien und die NATO

Mußte in etwa ein Olof Palme „ausgeschaltet“ werden, weil er die US-amerikanische Zusammenarbeit zwischen Schweden und den USA nicht genauso geradlinig fortsetzen wollte wie dies bisherig klammheimlich geschah, noch vor der Ukraine-Krise selbst hier unumwunden bescheinigt wurde?

Angesichts derartiger Erwägungen dürfen wir uns nicht wundern, daß inzwischen die Zusammenarbeit mit der NATO immer wahrscheinlicher wird. Haben die Amis erst Skandinavien, das Baltikum, die gesamte Grenzlinie Russlands bis zur Ukraine unter ihrem Diktat, verbleibt nicht mehr viel Zeit, bis der dritte Weltkrieg in Europa ausbricht. Schließlich braucht die selbsterklärte NWO die Rettung des Dollars, eine große Zerstörung, um wieder als Befreier sich aufzuspielen, am Wiederaufbau profitabel sich zu beteiligen.

Es liegt in sofern an den Menschen in Europa selbst, dies rechtzeitig zu erkennen, sich eben nicht auf ihre Regierungen zu verlassen, die ohnehin stets einknicken, sich eher arrangieren, statt den Wählerauftrag ernsthaft umzusetzen, ihre Völker zu vertreten.

https://buergerstimme.com/Design2/2015/05/feindbild-russland-skandinavien-im-bann-der-nato/

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