Das Ende des Geldes

KenFM im Gespräch mit: Franz Hörmann

Das wirklich wertvolle Gut, mit dem Banken handeln, ist das Vertrauen ihrer Kunden.

Das sagt Franz Hörmann. Er ist Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit der “Geldschöpfung”, dem sogenannten Giralgeld, und den daraus resultierenden Staatsschulden. Hörmann kritisiert, dass unsere Gesellschaft Bedarf und Arbeit miteinander verknüpft hat – nur wer arbeitet, kann seinen täglichen Bedarf decken, da er nur für Arbeit Geld erhält. Aber auch ohne Geld bleibt sein Bedarf bestehen.

Geld und Arbeit müssen voneinander entkoppelt werden, wenn es nicht möglich ist, für jeden eine Arbeit zu finden. Wie sieht eine zukünftige, moderne Gesellschaft aus, in der es Geld, wie wir es kennen, gar nicht mehr gibt? Franz Hörmann, unter anderem Autor von “Das Ende des Geldes. Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft”, erläuterte im Gespräch mit KenFM nicht nur die Details unseres Finanzsystems, sondern stellte auch eine Vision für die Zukunft auf, in der Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, und Empathie wichtiger ist als Statussymbole. Wir trafen den Wirtschaftsexperten, der sich einen soziologischen Blick auf das Thema erarbeitet hat, auf dem Campus der WU Wien.


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“Wir haben die technischen Möglichkeiten, Überfluss für alle zu organisieren – und zwar nachhaltigen, ökologischen – statt Mangel zu organisieren, der in Wirklichkeit nur noch aus dem Geldsystem kommt.”

https://www.youtube.com/watch?v=Oouoee9UvEc

“Das Ende des Geldes”

Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft (Franz Hörmann/Otmar Pregetter)

erklärt, wo unsere “Krise” herkommt und weshalb das (verzinste Schuld-)Geldsystem die wahre Ursache ist.

Gratis Download der PDF-Datei! [1.867 KB]
http://www.franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf

http://www.franzhoermann.com/

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