Regionalgeld – der Weg aus der Eurokrise?

[chiemgau24.de] Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die „längst noch nicht in ihrer ganzen Dimension bei der Bevölkerung angekommen ist“ habe erschreckend eindrucksvoll gezeigt, das grenzenloses Wachstum nicht möglich sei, so Galler. Bereits nach 60 bis 70 Jahren würde eine jährlich um drei Prozent wachsende Wirtschaft aufgrund der exponentiellen Steigerung ihr Ende erreicht haben, ähnlich wie in der Natur bei der Heuschreckenvermehrung, die dann ein jähes Ende fände.

Dieses Phänomen kannte nicht nur Raiffeisen, der als Bürgermeister den hungernden Bauern mit seinem Kooperationsgedanken aus ihrer wirtschaftlicher Not half, sondern auch der aus Oberndorf stammende Träger des alternativen Nobelpreises Leopold Kohr. „Systeme müssen begrenzt werden, sonst werden sie krank. Kleine Gemeinschaften haben dann zwar nicht weniger Probleme, können sie aber leichter meistern“, war einer seiner Grundgedanken.

http://www.chiemgau24.de/traunstein/regionalgeld-eurokrise-traunstein-chiemgau24-1441768.html

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siehe auch…

Mit Regiogeld aus der Krise

[badische-zeitung.de] Franz Galler stellte in Bernau seine Genossenschaftsidee vor.

Galler ist gelernter Bankkaufmann und heute als selbständiger Vermögensberater in Bayern tätig. Er stellte in seinem Vortrag die Gründe und den Aufbau der Sozialgenossenschaft Regiostar eG mit dem dazugehörenden Regiogeld Sterntaler vor. Die Genossenschaft entwickelte sich aus einem 2002 gegründeten Verein zur Nachbarschaftshilfe in seinem Heimatort, der 2004 um das Regiogeld ergänzt wurde, aus dem sich letztendlich 2007 die Genossenschaft entwickelte. Ziel der Genossenschaft Regiostar ist es, weitere Projekte im Sinne der Agenda 21 zur regionalen Selbstversorgung in den Basisbereichen umzusetzen.

http://www.badische-zeitung.de/bernau/mit-regiogeld-aus-der-krise–50526820.html

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