Die EU entwaffnet die Bevölkerung

Die EU-Bevölkerung wird schutzloser. Nicht nur Überwachungsmaßnahmen und Militäreinsätze sind die Konsequenzen der Pariser Anschläge, sondern auch die Entwaffnung der EU-Bevölkerung. Was seit mehreren Jahren ein schleichender Prozess ist, wird nun konkret umgesetzt. Das Ziel: Eine waffenlose EU-Bevölkerung. Doch das ist problematisch.

– Wilhelm von Pax

Entwaffnungen haben einen tragischen historischen Hintergrund

Möchte man über Waffengesetze diskutieren, ist in Deutschland der Meinungskorridor besonders eng. Die erlaubte Meinung zu diesem Thema reicht von einem absolutem Verbot jedweder Dinge, die Projektile schneller als 30 m/s befördern können, bis zu einigen Ausnahmeregeln für Sportschützen. Waffen sind böse, schlecht und gehören verboten – das gilt hierzulande als Konsens.

In anderen Ländern ist das durchaus anders. Zwar finden auch dort restriktivere Waffengesetze Anwendung, als beispielsweise in den USA, doch die Mentalität ist eine andere. Zum Beispiel Polen. Dort existieren sogar lokale Bürgermilizen, die militärisch trainieren, um im Falle eines Krieges oder anderweitigen Konfliktes, der die Sicherheit bedroht, nicht auf staatlichen Schutz angewiesen zu sein. Waffen gehören dort dazu.

Und auch die deutsche Geschichte der Waffengesetze ist nicht gerade eine glorreiche. Wer denkt, mit einem mal wurde unblutig und unproblematisch hierzulande der zivile Besitz von Schusswaffen abgeschafft, der irrt gewaltig. Noch im Kaiserreich des 19. und frühen 20. Jahrhunderts galt es für das mittlere und gehobene Bürgertum als üblich, Waffen zu Selbst- und Eigentumsverteitigung zu besitzen. Im Adel sowieso.

Erst mit den bürgerkriegsähnlichen Konflikten in der Weimarer Republik, die nicht zum unerheblichen Teil von entlassenen Reichswehr-Corps ausgingen, die ihre Waffen behalten hatten, kam es zu den ersten ernsthaften Restriktionen des Waffenbesitzes. Eine Registrierungspflicht erfolgte mit der ersten umfassenden Regelung des Waffenrechts im Gesetz über Schusswaffen und Munition vom 12. April 1928. Dies war jedoch nur schwer umszusetzen, daher folgten eine Reihe anderer Verordnungen und Gesetze. …

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