Das Spiel mit der Angst: Die große Terror-Indoktrination

 

(…) “Jens Wernicke: Und was tun wir nun am besten angesichts dieser Erkenntnisse – mitten in einer immer weiter eskalierenden globalen Gewaltspirale? Was raten Sie?

Moritz Enders: Auch wenn das Leben lebensgefährlich ist und schon immer war: Wir sollten die Kontrolle über unsere Gedanken behalten und uns nicht manipulieren lassen. Wir sollten nicht ängstlich, sondern mutig sein. Oder besser: Wir sollten ängstlich und mutig sein. Denn Angst ist nicht das Gegenteil von Mut.

Das sind meiner Ansicht nach Unentschlossenheit und Bequemlichkeit. Seien wir also nicht zu bequem, die Dinge zu hinterfragen. Dabei geht es auch gar nicht so sehr um die Wahrheit – denn wer kennt die schon? Es geht vor allem darum, dass wir uns die Fähigkeit des kritischen Denkens bewahren.”

Der Islam strebt nach der Weltherrschaft und ist eine Terror-Religion? Das Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung? Überall zwischen uns leben „Schläfer“? In deutschen Moscheen werden Terroristen akquiriert? Muslime bedrohen „unsere Werte“ und haben bereits qua Religion eine gefährliche Neigung zu Gewalt?

Glauben Sie etwas hiervon? Dann sind Sie womöglich Opfer geheimdienstlicher Psychotechniken geworden. Jens Wernicke im Gespräch mit dem Filmemacher Moritz Enders.

Jens Wernicke: Herr Enders, gerade lief auf ZDFinfo eine gekürzte Fassung der Dokumentation „Schüsse auf dem Petersplatz“, die Sie zusammen mit Werner Köhne gedreht haben, und deren Langfassung im ersten Quartal nächsten Jahres auf arte zu sehen sein wird. Warum dieser Film? Was ist für Sie oder uns so wichtig – an einem über 35 Jahre zurückliegenden Attentat?

Moritz Enders: Das Attentat auf Papst Johannes Paul II. ist eines der ganz großen politischen Verbrechen des letzten Jahrhunderts gewesen, ähnlich bedeutend wie das auf John F. Kennedy. Einige haben es sogar als Jahrhundertverbrechen bezeichnet.

Aber Sie haben natürlich recht, wenn Sie fragen: Was hat das mit uns heute im Jahr 2015 zu tun? Ist es mehr als einfach ein Stück Zeitgeschichte? Ich denke, ja. Ich denke, dass das Papstattentat exemplarisch ist für das Phänomen des Terrorismus, für tatsächliche oder vermeintliche internationale Verstrickungen in diesen sowie für die anschließende propagandistische Instrumentalisierung des jeweiligen Ereignisses. Insofern ist das Thema nach wie vor aktuell. …

https://deutsch.rt.com/inland/36044-terror-indoktrination/

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