Banken-Entmachtung – Schweizer verlangen Verbot der privaten Geldschöpfung

Dieser Antrag gleicht einer ökonomischen Revolution. Am vergangenen Dienstag hatte der Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) nach eigenen Angaben 110.000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht, die eine Volksabstimmung zur Einführung des sogenannten Vollgeldes unterstützen.

– Wilhelm von Pax

Wird die Forderung angenommen, liegt die Geldschöpfung des Schweizer Franken allein in staatlichen Händen – private Giralgeldschöpfung durch Banken wäre verboten. Doch das Parlament muss noch zustimmen.

Derzeit liegt zwar die Aufgabe der Steuerung der Geldmenge zur Sicherung der Preisniveaustabilität in den Händen der schweizerischen Nationalbank, doch nur ein Bruchteil der tatsächlichen Geldmenge wird von dieser kontrolliert. Das rührt daher, dass nur noch zwischen 10 und 15% der gesamten Geldmenge in physischer Form vorhanden ist, der Rest ist rein elektronisches Geld, sogenanntes Giralgeld.

Wenn die Geschäftsbanken also Kredite vergeben, müssen sie nur einen Bruchteil des Geldes von der Nationalbank besorgen, der weitaus größere Teil wird schlichtweg von den privaten Finanzinstituten neu geschaffen. Dieses System der privaten Geldschöpfung ist in fast sämtlichen modernen Ökonomien heutzutage Usus. Auch die Euro-Zone und die Vereinigten Staaten handhaben ihre Geldpolitik auf diese Art und Weise.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, erhofften sich „die Initiatoren von der Vollgeldreform mehrere Vorteile: Weil Banken nicht mehr ‚übermäßig Geld herstellen könnten‘, würden Finanzblasen verhindert, so das Argument. Bankenrettungen durch Steuergelder würden überflüssig und das Geld- und Bankensystem käme nicht so leicht ins Wanken wie derzeit.“ …

http://www.neopresse.com/finanzsystem/banken-entmachtung-schweiz-verbot-private-geldschoepfung-vollgeld-zentralbank/

Schweiz hält Volksbefragung zur kriminellen Geldschöpfung der Privatbanken

Jetzt wurde es bestätigt: Die Unterschriftensammlung für die Volksbefragung mit dem Ziel, die ungesetzliche Geldschöpfung der Privatbanken per Gesetz verbieten zu lassen, ist von den Schweizer Behörden anerkannt worden.

– Blueshift

Um eine Volksbefragung durchführen zu können, bedarf es mindestens 100 000 Unterschriften. Die Behörden haben nun offiziell 110 995 der 111 763 Unterschriften anerkannt, die am 1. Dezember 2015 übergeben wurden. Jetzt ist die Schweiz gezwungen, eine bindende Volksbefragung in der Frage durchzuführen.

Die ungesetzliche Schaffung von Geld aus dem Nichts ist Ursache für Finanzblasen in vielen Ländern, unter anderen in Schweden.

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Dass die Schweizer die Federal Reserve Bank (FED) kriminalisieren könnten, bedeutet nicht mehr oder weniger, als den Anfang des Endes einer Epoche, die in ihrer jüngsten Inkarnation u. a. von der Familie Rothschild 1764 in Frankfurt a. Main gegründet wurde und immer noch zu Anfang des 21. Jahrhunderts imperialistische Kriege entfesselt und die Menschheit plagt.

Hier kann man sich auf der Schweizer Seite der Initiative eingehend informieren sowie auf vielen anderen Seiten wie hier , allerdings nur älteren Datums und nirgends aktuelle Kommentare (typisch) sowie über Island, das auch damit liebäugelt hier. Oh, ich sehe gerade, dass die Schweizer Seite sich schon die Mühe machte und einen internationalen Pressespiegel aufgelegt hat.

http://einarschlereth.blogspot.se/2015/12/schweiz-halt-volksbefragung-zur.html

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