Deutschland braucht den Befreiungsschlag: Einen Seidenstraßen-Marshallplan!

Über der national wie international hitzig geführten Debatte über die Frage, was in Köln in der Nacht zum Neuen Jahr geschehen ist und welche Richtung die Flüchtlingspolitik nehmen muß, wird von den meisten der Kontext vergessen, in dem sich diese Entwicklungen abspielen:

– Helga Zepp-LaRouche

In der transatlantischen Region ist der Finanzkrach im vollen Gang, und seitdem in mehreren Staaten bereits der „Bail-in“, also die Enteignung der Gläubiger insolventer Banken nach dem „Zypern-Modell“, angewandt wird, scheuen die Spekulanten in der ersten Januarwoche vor Anleihekäufen zurück. In direktem Zusammenhang mit diesem Kollaps steigt auch die Gefahr eines globalen thermonuklearen Krieges.

Was auch immer eine gründliche Untersuchung der Angriffe auf die Frauen in Köln durch Gangs von Männern mit „nordafrikanischem Aussehen“ zutage fördern wird, die Vorkommnisse sind Wasser auf die Mühlen der Rechten von Cameron bis Trump und AfD und aller, die die bisherige Flüchtlingspolitik Merkels attackieren und eine möglichst weitgehende Reduktion der Zahl der Asylbewerber bewirken wollen. Jens Spahn, Staatssekretär im Finanzministerium und Autor eines die Politik Merkels massiv angreifenden Buches, fordert populistisch einen „gesellschaftlichen Aufschrei“.

Der ist allerdings notwendig – aber nicht nur gegen die barbarischen Täter von Köln, sondern vor allem gegen die Verursacher der Flüchtlingskrise: gegen die Bushs, Cheneys, Obamas, Blairs und Camerons, die ganz Südwestasien mit auf Lügen basierenden Kriegen überzogen und wissentlich und willentlich aus geopolitischen Gründen die Terrororganisationen, von den Mudschaheddin über Al-Kaida und Al-Nusra bis ISIS, gegen gewählte Regierungen aufgebaut und mit Waffen versorgt haben. Das „Staatsversagen“, das Spahn in der Flüchtlingspolitik Merkels anprangert, ist in Wirklichkeit das „Politikversagen“ des angloamerikanischen Empires, das den Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und jetzt Jemen in Schutt und Asche gelegt hat, so daß die Menschen dort nicht mehr überleben können und deshalb dahin flüchten, wo sie sich eine Überlebenschance erhoffen. …

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