Madaya: Eine Erneute Medien-Manipulation

“Diese Kampagne illustriert, daß eine richtiggehende Manipulation durch die Medien im Gange ist, begleitet vom Aufruf zu Hass und Rache gegenüber den Schiiten und der Familie El-Assad.”
André Chamy

Während die Hisbolla den Ort Madaya eingeschlossen hält, Zivilisten passieren läßt, aber den 600 Kombattanten von Al.-Qaida und Ahrar al Cham den Ausgang verweigert, haben Saudi-Arabien und Qatar eine Medienkampagne losgetreten, welche die Belagerung der Stadt anprangert. Gemäß Ärzte ohne Grenzen, sollen 23 Personen verhungert sein.

Aber nach Aussage der Bewohner sollen die Djihadisten, genauso wie in Yarmuk, die Nahrungsmittelhilfen konfisziert haben und zu exorbitanten Preisen verkaufen. Die syrische Regierung hat den Versand neuer Konvois zur humanitären Hilfe für die beiden anderen eingeschlossenen Orte Fuaa und Kefarya vorbereitet. Schließlich wurde eine Übereinkunft erzielt, welche der UNO Zugang zu allen drei Städten erlauben soll. Um jegliche weitere medienwirksame Vergiftung unmöglich zu machen, hat die Hisbolla die Ereignisse mit ihrem eigenen Fernseh-Sender Al-Manar life begleitet. In Interviews von dem Sender befragt, haben die Bewohner präzisiert, daß sie gefordert hätten, daß man ihnen die Hilfsmittel direkt aushändigen solle. Andre Chamy kommt auf diese Episode des Kommunikationskrieges zurück, in welcher behauptet wird, daß Hisbolla und syrische Republik das Volk verhungern lasse.

– André Chamy

Zu den Ursprüngen

Der Krieg in Syrien ist der Kampfplatz eines Medienkrieges von außergewöhnlicher Intensität und einer unbeschreiblichen Pöbelei gewesen. Wir hatten Anrecht auf alle Kriegslisten, würdig eines Goebbels moderner Zeiten.

Erwähnen wir die Auslösung der Bewegung genannt « syrischer Frühling », die entfesselt wurde, wie durch Zufall, jeden Freitag nach dem sunnitischen Mittagsgebet, ohne daß sich irgend ein Vorzeichen einer irgend gearteten Agitation sich in irgend einer Stadt zuvor gezeigt hätte.

Die Medien, welche diese Informatonen verbreiten sollten waren regelmäßig zur Stelle, um Bilder zu verbreiten und Demonstranten zu interviewen, die ihre Wut unterschiedslos gegen die Regierung, die Armee, die Geheimdienste und bei derselben Gelegenheit gegen Alawiten, Drusen, Christenhunde und natürlich gegen die Familie Assad herausbrüllten.

Die Auswahl der Perspektiven war orchestriert, den Eindruck zu erwecken, daß eine bedeutende Menge der Bevölkerung alles ändern wolle. In Wirklichkeit wurden die Videos aber ins Ausland geschickt um dort NACH-bearbeitet und in die weltweiten Kanäle von TV und Internet eingespeist zu werden.

Aber bevor die erste syrische Demonstration stattfinden konnte, mussten eintausend Satelliten-Telefone in das Land geschleust und an an Personen verteilt werden, die zu ihrer Benutzung ausgebildet worden waren. Das alles mit einem Budget von mindestens 1 Mill $, was nicht wirklich in den Möglichkeiten junger, desorganisierter Cyberaktivisten lag. …

http://www.voltairenet.org/article189901.html

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