US-Außenministerium entschuldigt Terrorattacken einer syrischen Rebellengruppe

Beharrt darauf, dass „ein Vorfall da und dort” sie nicht zu Terroristen macht

Jason Ditz

Die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika, „gemäßigte” Rebellengruppen in Syrien zu bewaffnen, bringt eine Reihe von Problemen mit sich, keine aber größer als die Nour al-Din al-Zinki, eine mit der Freien syrischen Armee (FSA) verbundene Gruppe, die schon ziemlich lange Hilfe der Vereinigten Staaten von Amerika bekommt und auch wegen einer Reihe von Vorfällen in die Schlagzeilen gekommen ist.

Anfang Juli nannte ein Bericht von Amnesty International sie als eine der verschiedenen von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Gruppen, die an Folter und standrechtlichen Exekutionen beteiligt sind. Nur zwei Wochen später zeigten die sozialen Medien dieser Gruppe, wie „Kämpfer“ einem jungen palästinensischen Buben den Kopf abschneiden, der als „Assad-Soldat“ hingestellt wird. Jetzt weist Russland darauf hin, dass diese Gruppe für eine Attacke mit chemischen Waffen in dieser Woche in Aleppo verantwortlich war.

Das ist ziemlich viel negative Werbung, die in ein paar wenigen Wochen aufgetaucht ist, und sie taucht auch in den Pressekonferenzen des Außenministeriums auf, wo Sprecher Mark Toner die Vorfälle oder die Möglichkeit herunterspielte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika aufhören würden, Nour al-Din al-Zinki zu bewaffnen, nur weil sie ein Kind enthauptet und chemische Waffen eingesetzt haben.

„Fürs erste setzen viele auf die gemäßigte syrische Opposition, nicht nur die Vereinigten Staaten von Amerika,“ betonte Toner, und fügte hinzu, dass „dich ein Vorfall da und dort nicht unbedingt zu einer terroristischen Gruppe macht.“

Toner sagte, dass das nicht heißt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Enthauptung oder die chemische Attacke billigen, aber dass der Schwerpunkt der Vereinigten Staaten von Amerika auf der Unterstützung „der gemäßigten Opposition“ liegt und auf der Unterscheidung von Nour al-Din al-Zinki von anderen Gruppen wie ISIS und al-Qaeda, weil diese Gruppen darauf aus sind, Attacken nicht nur in Syrien, sondern auch gegen den Westen durchzuführen.

http://antikrieg.com/aktuell/2016_08_05_aussenministerium.htm

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