Gedreht, Verdreht und Umgedreht.

Rot-Grün? Sie hielten das für „links“, für Opposition. Sie irrten sich, es war die Gangart in das vermeintliche „Ende der Geschichte“, zum totalen Siegs der anglo-amerikanischen Elite über die Welt.

– Spatzseite

Man muss die ideologisierte Masse der „kleinen Leute“ einlullen, wenn man Machtpolitik betreiben will. In Berlin haben rot-grüne Frontmänner wie Peter Schneider und Cohn-Bendit ihr eindeutiges Bekenntnis abgelegt: „Für seinen Traum von neuer imperialer Größe überzieht Präsident Putin die Stadt Aleppo mit einem mörderischen Bombenkrieg“. Sie nennen keine Regime Change Versuche des Westens, keine Finanzierung und Bewaffnung des IS, Al Kaida und anderer Terrorbanden durch westliche Finanziers und katarische und saudische Öl- und Gas-Händler, keine Geo- und Massenmigrationsstrategie der US-Elite, keine Boykott-Maßnahmen der Bundesregierung gegen eine gewählte Regierung in Syrien und keinen völkerrechtswidrigen Einsatz auch der deutschen Luftwaffe in Syrien. Putin ist die Ursache allen Bösen, des Kriegs und seiner Folgen, basta! So einfach ist das für rot-grüne West-Claqueure.

Damit es bei dieser Einschätzung auch bleibt und alle davon abweichenden Informationen unter dem Teppich bleiben, unter den sie die Medien kehren, forderte der Abgeordnete Jan-Philipp Albrecht von den Grünen im Europaparlament eine Internetpolizei, um, wörtlich, „Foren und soziale Netzwerke systematisch zu durchsuchen und wirksame Strafverfolgung auch über Grenzen hinweg zu organisieren.“ Alles, was nicht die vorgegebene Linie vertritt oder dieser sogar offen widerspricht, gilt als „fake news“ oder „postfaktisch“.

Dabei wurden wie entscheidende Fakten seitens der Leitmedien auch die Bedeutung und Stoßrichtung dieses neuen Mode-Begriffs verdreht. Ralph Keyes hatte 2004 in seinem Buch mit dem Titel „The Post-Truth Era: Dishonesty and Deception in Contemporary Life“ (Die postfaktische Ära, Unehrlichkeit und Täuschung im zeitgenössischen Leben) die Verdrehung der Fakten für politische Zwecke z.B. im Zusammenhang mit dem Angriff auf das World Trade Center 9/11 kritisiert. Wenn Kanzlerin Merkel am 19.9., nach der verlorenen Wahl in Berlin erklärte (laut hr-online.de) „wir leben in postfaktischen Zeiten, [da] die Menschen sich nicht mehr für Fakten [interessierten], sondern alleine den Gefühlen [folgen]“, dann wirft sie den Menschen indirekt vor, nicht mehr den zu politischem Zweck verdrehten „Fakten“ der Leitmedien glauben zu wollen und sich statt dessen ein eigenes Bild von dem, was geschieht, zu machen. Schlagartig machte die Journaille daraus ihren Kampfbegriff gegen den Vorwurf der „Lügenpresse“. Der Begriff, der sich gegen das Lügen der Medien und der Politik richtet, wird unversehens zu ihrer Verteidigung umgemünzt. …

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