Praktikant/in wird anerkannter Ausbildungsberuf

 

Erstmals wird die Praktikantentätigkeit in Deutschland zum Ausbildungsberuf.

– Postillion

Laut Bundeswirtschaftsministerium soll künftig eine dreijährige Lehre mit Abschlussprüfung junge Menschen für diese populäre Berufswahl qualifizieren. Damit kommt das Ministerium besonders Arbeitgebern entgegen, die schon seit Jahren die hohe Zahl unerfahrener Praktikanten kritisieren.

“Bislang war ‘Praktikant/in’ keine geschützte Berufsbezeichnung. Quasi jeder konnte sich ohne weiteres Praktikant nennen und sich als solcher für ein Praktikum bewerben”, so ein Sprecher des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi). “Das führte zu Klagen bei Arbeitgebern, die natürlich erwarten, dass Bewerber auch entsprechende Qualifikationen besitzen.”

Wer die dreijährige duale Ausbildung zum Praktikanten absolviert, arbeitet vier Tage die Woche als Praktikantenazubi in einem Betrieb und wird dort von einem professionellen Praktikanten betreut, der die Praktikantenausbildung bereits abgeschlossen hat.

Am fünften Tag ist Berufsschule angesagt, wo Fähigkeiten wie Kaffeekochen (Filter-, Pad- und Kapsel-System), Datenbank aktualisieren, Dokumente kopieren, Archive ausmisten oder Club Mate holen vermittelt werden. …

http://www.der-postillon.com/2017/01/prakti.html

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