Gaza 2011 – ein Leben im Käfig

“Die Bewohner des Gazastreifens sind des Krieges und der Besatzung müde”

(nrhz.de) Gaza ist auch gut vier Jahre nach seiner totalen Blockade und knapp drei Jahre nach der Bombardierung durch die israelische Armee ein Gefängnis im Kriegszustand, das täglich unter militärischer Bedrohung steht. Wir hatten bei unserem Besuch Anfang Oktober eine ruhige Woche, erst am Tag unserer Abreise kam es wieder zu Angriffen auf Fischerboote. In der Woche davor jedoch hatten israelische Luftangriffe zwei Häuser in Beit Hanoun beschädigt und drei Menschen verletzt.

Ein 17jähriger Junge wurde in der 1500-Meter-Zone, die die Israelis zur No-Go-Area vor dem Grenzzaun erklärt hatten, beim Sammeln von Metallresten angeschossen und in der Drei-Meilen-Küstenzone, die den Fischern von der 20-Meilen-Zone übrig gelassen wird, eröffnete die Marine mehrmals das Feuer auf die Fischerboote, ohne allerdings jemand zu verletzen. Dies ist der Alltag einer Bevölkerung, die in einem Käfig um ihr Überleben kämpf.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17120

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