Schweizer Banken gewissenlos

(news.at) Die Schweizer Banken verdienen weiter gutes Geld mit Diktatoren-Millionen. Dies ergab jetzt eine erste Untersuchung der Bankenaufsicht Finma bei 20 Banken. Vier Geldhäuser sollen nun genauer untersucht werden, bei denen es laut Bericht gewichtige Verfehlungen gab.

Anlass für die Untersuchung der Finma waren die Revolutionen in Nordafrika. Die Schweizer Regierung hatte im Frühling 2011 Vermögen von insgesamt 830 Mio. Franken (674 Mio. Euro) gesperrt, die den gestürzten nordafrikanischen Machthaber Hosni Mubarak und Zine Ben Ali sowie den libyschen Diktator Muammar Gaddafi oder deren Familienmitglieder und Verbündete zugerechnet wurden.

Diktatoren sind als Kunden in Ordnung
Zwar ist es den Schweizer Banken nicht verboten, sogenannte “politisch exponierte Personen” (PEP) als Kunden zu haben. Die Geldhäuser sind aber laut Geldwäschegesetz verpflichtet, den Behörden Meldung zu machen, wenn sie wissen oder den begründeten Verdacht hegen müssen, dass ein Kunde sein Geld unrechtmäßig erworben hat. PEP-Konten müssen zudem mit erhöhter Sorgfalt überwacht werden, im Zweifelsfall müssen die Banken die Geschäftsbeziehung kündigen. Als PEP gelten nicht nur Staatschefs und hohe Funktionäre sondern auch Personen und Unternehmen, die ihnen “erkennbar nahe stehen”.

http://www.news.at/articles/1145/30/311665/millionen-diktatoren-schweizer-banken

This entry was posted in Geldsystem, Gerechtigkeit, Politik, Propaganda and tagged . Bookmark the permalink.

Leave a Reply