Mattis weist Befürchtungen einer Ausweitung des Kriegs nach dem massiven Angriff gegen Syrien zurück

Regierungsvertreter äußern Besorgnis, die USA könnten in einen neuen Krieg stolpern

Jason Ditz

Vertreter des Pentagon und besonders Verteidigungsminister James Mattis spielten die Ernsthaftigkeit einer Reihe von Angriffen der Vereinigten Staaten von Amerika herunter, die am Mittwoch über 100 syrische regierungsfreundliche Kräfte töteten und zu Anschuldigungen wegen eines Massakers führten.

Vertreter des Kongresses, darunter Senator Tim Kaine (D-VA), äußerten Besorgnis darüber, daß der massive Angriff darauf hinauslief, daß das US-Militär in einen weiteren militärischen Konflikt stolperte, diesmal mit der syrischen Regierung und ihren Verbündeten.

Mattis wies das zurück und sagte, die Morde seien eine einfache “Selbstverteidigung” für einen angeblichen syrischen Angriff, der einen halben Kilometer von einer Basis stattgefunden hatte, auf der sich die US-Truppen befanden. Er sagte, daß der Kongress wissen würde, wenn die USA in einen neuen Konflikt eintraten, weil sie zuerst angreifen würden, nicht reagieren.

Dennoch haben Vertreter des Pentagon in den letzten Wochen deutlich gemacht, dass das Ziel in Syrien darin besteht, ihre Truppen auf unbestimmte Zeit dort zu halten, und mit der Niederlage des ISIS hat sich das Ziel auf die Durchsetzung eines Regimewechsels gegen die Assad-Regierung und den Kampf gegen die iranischen Streitkräfte, die in Syrien verbleiben, verlagert.

Beim Massaker am Mittwoch ging es demzufolge viel weniger darum, dass das Pentagon achtlos in einen neuen Konflikt hineintappt, sondern darum, sich an der “neuen Mission” zu beteiligen, die bei ihnen schon seit geraumer Zeit im Gespräch ist.

http://antikrieg.com/aktuell/2018_02_10_mattis.htm

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