Krieg, Lügen und Zensur

Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich befinden sich in der Endphase der Vorbereitung eines neuen Blutbads im Nahen Osten. Eine US-Marinestreitkraft, angeführt vom Flugzeugträger USS Harry S. Truman, ist auf dem Weg in den Persischen Golf. Flugzeuge werden mit Bomben beladen, und Truppen werden in Bewegung gesetzt.

– Andre Damon

Die imperialistischen Mächte setzen eine militärische Aggression gegen Syrien in Gang, die sich schnell zu einem direkten Konflikt mit der Atommacht Russland entwickeln könnte.

Aber für einen imperialistischen Krieg bedarf es nicht nur der Soldaten und Raketen. Nicht weniger wichtig sind Lügen.

Im vergangenen Monat haben alle großen US-amerikanischen, britischen und französischen Medien Tag und Nacht eine Lügenserie nach der anderen in die Welt posaunt, um der Öffentlichkeit eine Neuauflage des Märchens von den „Massenvernichtungswaffen“ zu verkaufen, mit dem 2003 die Invasion im Irak gerechtfertigt wurde.

In einer Demokratie soll die freie Presse als „vierte Gewalt“ dienen, die unabhängig vom politischen Establishment ist und dessen Behauptungen infrage stellt. Aber im hektischen Kriegsfieber ist die Unterscheidung zwischen Journalismus und Staatspropaganda hinfällig geworden.

Während der Journalismus bestrebt ist, die Dinge zu hinterfragen und zu recherchieren, versucht die Propaganda, zu sensationalisieren, zu vereinfachen und aufzupeitschen. Der Journalismus steht jeder Aussage skeptisch gegenüber, die Propaganda hingegen behandelt die Behauptungen der Regierung als unantastbar und alles andere als Lügen. …

http://www.wsws.org/de/articles/2018/04/14/komm-a14.html

Angriff der USA und ihrer imperialistischen Verbündeten auf Syrien

Die World Socialist Web Site verurteilt die Militärschläge gegen Syrien, die am Freitagabend von Streitkräften der USA, Frankreichs und Großbritanniens ausgeführt wurden. Sie sind ein offener Akt der Aggression und Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Regierungen unter Trump, Macron und May haben sich eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht, das die Gefahr birgt, einen Zusammenstoß mit der Atommacht Russland auszulösen.

Als Vorwand für den Angriff dienten unbewiesene Vorwürfe, die Streitkräfte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hätten in Duma verbotene Chemiewaffen gegen von den USA finanzierte Rebellenmilizen eingesetzt. Russland, das die Regierung Assad in ihrem siebenjährigen Bürgerkrieg gegen vorwiegend islamistische Milizen mit umfangreichen Militärkontingenten vor Ort unterstützt, hat die Propaganda der USA und ihrer Verbündeten kategorisch zurückgewiesen. Es wirft dem britischen Geheimdienst vor, er habe syrische Rebellenorganisationen veranlasst, ein Video zu fabrizieren, das angebliche Opfer eines Chemiewaffenangriffs zeigt.

Am Wochenende sollte ein Team der offiziell unabhängigen Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Duma eintreffen, um den Schauplatz des mutmaßlichen Angriffs zu inspizieren. Trumps Angriffsbefehl zielte darauf ab, eine solche Inspektion zu verhindern, da die OPCW ansonsten bestätigt hätte, dass der Vorwand für den Angriff auf Syrien von A bis Z erlogen war. …

http://www.wsws.org/de/articles/2018/04/14/pers-a14.html

#Kriegslügen#Ghouta

 

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