Warum Krieg?

Die aktuelle Spannungspolitik bedarf einer entschiedenen pazifistischen Antwort.

– Roland Rottenfußer

„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. (…) Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. (…) Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Hermann Göring, der Autor dieser Zeilen, wusste, wovon er redet. Mit erfrischender Direktheit spricht er aus, worum sich die Kriegstreiber unserer Zeit, allen voran Trump, May und Macron, noch herumwinden: Einem Volk zu erklären, warum Kriege, also millionenfaches Leiden, Töten und Sterben,angeblich unumgänglich sind, stellt ein nicht zu unterschätzendes PR-Problem dar. Aber es ist ein lösbares Problem, wie der ehemalige Reichsmarschall Göring und seine modernen Brüder im Geiste wissen.

Wem nützen Kriege?

„Keiner will sterben, das ist doch klar. Wozu sind denn dann Kriege da?“ Udo Lindenberg hat die Frage auf einen verblüffend einfachen Nenner gebracht. Wem nützen Kriege? Etwa den Frauen, die ihren Mann, den Kindern, die ihren Vater, den Müttern, die ihre Söhne verlieren? Etwa den Soldaten selbst? „Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt?“ (Göring) Wozu also sind Kriege da? Etwa für die Einwohner „befreiter Gebiete“, die Nutznießer „friedenschaffender Maßnahmen“, wie man heute im besten Orwell-Deutsch die Kriege umschreibt?

Es ist allzu offensichtlich, dass Kriege heute nicht um der Humanität willen, sondern um Macht, um Märkte und den Zugriff auf Ressourcen geführt werden. …

https://www.rubikon.news/artikel/warum-krieg

#Kriegslügen#Ghouta#Skripal

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