Der innere General

Entscheiden wir selbst, wer unser Innenleben beherrscht.

– Kerstin Chavent

Los jetzt, mach schon. Trödel nicht so. Beeil dich. Die Blumen kannst du dir später angucken. Wer hat das nicht zu hören bekommen, als er Kind war? Kaum werden wir in diese Welt hineingeboren, müssen und sollen wir und dürfen nicht. In aller Regel halten uns unsere Eltern, Erzieher und Lehrer von Anfang an dazu an, so zu funktionieren, wie es ihnen im Moment am besten passt.

Dabei wird uns nicht vermittelt, was für wunderbare, einzigartige und perfekte Wesen wir sind. Aus uns soll einmal etwas werden – so als wenn wir es nicht schon sind. Wir werden zurechtgezupft und gebogen – so als müsste man an einer Blume erst herumziehen, damit sie sich ordentlich entfaltet.

Mit eiserner Hand verbogen

Heul nicht, übertreib nicht, das bildest du dir doch nur ein. Halt den Mund. Nur wenige haben zu hören bekommen, dass sie goldrichtig sind, so, wie sie sind. Kaum jemand hat als Kind gelernt, seine Gefühle zu erkennen und frei auszuleben und seine ganz besonderen Talente ungehindert zu entfalten.

Die meisten von uns haben gelernt zu funktionieren. Sie mussten etwas dafür tun, um das Gefühl zu haben, geliebt zu werden.

Von Anfang an war nichts im Leben umsonst. Wir mussten spuren, gute Noten nach Hause bringen, Mama trösten und durften Papa nicht stören. Sei stark, sei lieb, sei still, sei gut. Auch viele von denen, die keine Grenzen mit auf den Weg bekommen haben, sollten doch vor allem eines: die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Eltern erfüllen. …

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