Verteidigungsetat der USA

aus dem Archiv…

– Waldemar Meyer

Unter der Käseglocke des „Westens“ ist es still geworden um die „Schuldenkrise“: Die Griechen haben mit Herrn Tsipras einen Anführer, der willfährig die Politik der sogenannten „Troika“ umsetzt und die >>Deutsche Bank, die Unicredit und die Societé Generale scheinen einen Großteil ihrer Griechenland-Anleihen an die EZB abgegeben zu haben.

– Aus Sicht der europäischen Großbanken ist das Thema „Schuldenkrise“ damit erstmal vom Tisch.

Auch in den USA ist es auffallend ruhig um das Thema „Staatsschulden“. Dabei droht zwischen November und Ende Dezember wieder einmal (zum neununsiebzigsten Mal seit 1960) die Erhöhung der sogenannten „gesetzlichen Schuldenobergrenze“ in den USA. Sie wissen schon: Das spannende Ritual, bei dem unsere Medien tagelang zittern und sich überschlagen mit Fragen, wie: „Müssen in Washington jetzt alle Museen geschlossen werden?“

Oh ja, das wird wieder „historisch“ werden und ich rate Ihnen jetzt schon, sich zwischen Ende Oktober und Ende November einige Nächte frei zu halten, in denen Sie vor Aufregung Fingernägel-kauend vor dem Fernseher sitzen, um zu beobachten, wie sich „Demokraten“ und „Republikaner“ im US-Kongress eine „demokratische Schlacht“ um die Anhebung der US-Bundesschulden liefern. Und dann kommt Weihnachten und wir stehen abermals vor einer spannenden Frage: „Wird der Weihnachtsmann auch in diesem Jahr wieder Geschenke bringen?

– Hochspannung pur!

Dabei gilt doch: Solange „Santa Claus“ von Coca-Cola gesponsert wird, ist auf den alten Sack Verlass! Und solange der US-Dollar ungedeckte Weltleitwährung und somit beliebig nachdruckbar (bzw. per Mausklick produzierbar) bleibt, können die USA Schulden machen, soviel sie wollen. …

(…)

Nun kann man bei solch einem gewaltigen „Verteidigungsetat“ sinnvollerweise die Frage stellen:

Gegen wen müssen sich die USA verteidigen?

USA

Die verzweifelte Verteidigungslage der USA: Im Süden die militaristischen Mexikaner. Im Norden der Erzfeind Kanada. Und drumherum ganz viel hochaggressives Wasser.

 

Ganz klar: Im Falle der USA von einem „Verteidigungsetat“ zu sprechen, ist Orwellscher Neusprech. Es handelt sich hier vielmehr um einen Kriegs-, oder auch Angriffs-Etat, den der Kriegsminister der USA (sein Name derzeit: >>Ashton Carter) zu managen hat.

Nun vergleichen wir einmal die Kriegsausgaben der USA mit denen anderer Länder weltweit: …

https://waldemarmeyer.wordpress.com/2015/10/05/verteidigungsetat-der-usa/

#Kriegslügen#BankersWar

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