Kündigung des INF-Vertrages ist der letzte NATO-Schlussstein für Krieg gegen Russland

“Wandel durch Annäherung” – so lautete der Leitsatz Willy Brandts, mit dem das Ende des Kalten Krieges eingeläutet wurde. Von diesem Motto ist die heutige Politik der USA und der NATO denkbar weit entfernt. Jüngstes Beispiel ist die Kündigung des INF-Vertrags.

– Willy Wimmer

Das muss man dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler Willy Brandt lassen: In seinem politischen Leben hat er Deutschland zwei Eckpfeiler hinterlassen, an denen Deutschland in Zukunft gemessen werden wird – auch wenn die Verhältnisse immer schwerer werden, sich daran zu erinnern oder gar politische Konsequenzen zu ziehen.

“Mehr Demokratie wagen”, so lautete der innenpolitische “Meistersatz”. In einer Zeit, in der die politischen und medialen Blockwarte unterwegs  und die rechtsstaatlichen Strukturen Deutschlands unter die groß-und kleinkoalitionäre Abrissbirne geraten sind, fällt es zunehmend schwer, sich zu diesem “Leitstern-Satz” zu bekennen.

Die Faschisten machen sich mit staatseigener Unterstützung und mit gewaltigen Finanzmitteln wieder breit, um unter dem vorgeblichen Deckmantel des “Antifaschismus” die freiheitlichen Strukturen des Staates einzureißen. Die Globalisten, die in den letzten Jahrzehnten die politische Macht über noch freie Wahlen an sich gerissen haben, werden diese Macht nicht mehr hergeben.

Die Art und Weise, wie in Frankfurt die Wahlen zum künftigen Landtag ausgezählt und “geschätzt” worden sind, macht diesen Weg deutlich. Es fehlt nur noch, die Gedanken aus den letzten zehn Jahren aufzugreifen und amerikanische Wahlautomaten für deutsche Wahlen anzuschaffen. Dann könnte man gleich bei bestimmten Agencies vorher anrufen, was bei einer Wahl rauskommen dürfte.

Bei der politischen Entwicklung, die Deutschland nimmt, dürfte der Name “Willy Brandt” demnächst nur noch geflüstert und in Untergrundkapellen ausgesprochen werden. Das politische Vermächtnis von Willy Brandt weist aber noch ein anderes, ein außenpolitisches Leuchtfeuer auf. “Wandel durch Annäherung” lauteten die verheißungsvollen Überlegungen seit Ende der Fünfzigerjahre, vorgedacht im geteilten Berlin, mit der durch den Zweiten Weltkrieg geschaffenen Lage fertig zu werden.

Der Gedanke hatte Erfolg, und das aus zwei Gründen. Unbeschadet einer zugrunde liegenden Bewertung der Ausgangslage, führte dieses Gedankenkonzept zum Ende des Kalten Krieges und zur Wiedervereinigung Deutschlands, weil durch Helmut Schmidt und Helmut Kohl ihrerseits konsequent Folgeentscheidungen getroffen werden konnten, die im Lichte der gesamten weltpolitischen Entwicklung gesehen werden müssen. …

https://deutsch.rt.com/meinung/80599-willy-wimmer-nato-raketen-schlussstein/

#Friedensdividende

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