Hama oder die Geschichte einer Lüge

Das „Massaker von Hama“ – ein Kapitel Propaganda des Krieges gegen Syrien.

– PED

Unser Bild von Ereignissen ist fragmentiert. Das Schlüssige und Zusammenhängende in der Vergangenheit wird zerschlagen. Es wird fragmentiert und dann neu zusammengesetzt. So wird in den Köpfen der Menschen jenes notwendige Feindbild entwickelt, das – auch sehr viel später losgetretene – Kriege rechtfertigt. Diese Bilder müssen allerdings sitzen, ein Hinterfragen darf nicht mehr in Betracht kommen. Die Geschichtsschreibung über ein Jahrzehnte zurück liegendes syrisches Ereignis soll das deutlich machen.

Für Kriegszwecke müssen wohlbestimmte Bilder in Abfolgen gebracht, emotional aufgeladen, auf diese Weise gut haftend in Geschichten gefasst und über längere Zeit, immer und immer wiederholt werden. Dafür braucht man eine bestimmte Art von Medien, die ihre Freiheit mit Unfreiheit bezahlen, indem sie, sicher bei weitem nicht alle möglichen, dafür aber auf jeden Fall die sorgfältig gewählten Informationen konzertiert an das Publikum bringen.

Vom Fenster der Meinungsfreiheit

Medien sind eigentlich frei, auch die Massenmedien – nur manchmal halt nicht ganz. Man muss auch – werden wir etwas satirisch – Kompromisse machen können. Hama – die Deutung, Wertung und Ausnutzung der Ereignisse von Hama 1982: Das ist ein solcher „Kompromiss“. Damit das für die entscheidenden Protagonisten nicht zu inneren Konflikten und Rebellion führt, werden sie in Selbsthilfegruppen wie der Atlantik-Brücke auf ihre Aufgaben vorbereitet (1). Jener Atlantik-Brücke, die vom tief im Netzwerk von Politik und Wirtschaft hängenden Friedrich Merz geführt wird (2). Die Indoktrination von Politikern für Interessen der Macht manifestiert sich seit Jahrzehnten im unschuldig daherkommenden Begriff „informelle Einflussnahme“ (3), doch gilt das für die fest in das Machtsystem eingebetteten Medien gleichermaßen (4).

Die lancierten Geschichten können erfunden, halbwahr oder auch wahr sein. Doch werden sie mit Stimmungen, mit emotionalen Triggern verkauft, die knallharten politischen Zielen dienen. Es spielt nicht einmal eine große Rolle, ob die Geschichten in Nachrichten oder als Meinungsäußerungen erzählt, sondern dass sie überhaupt und wiederholt wahrgenommen werden. Etwas wahr nehmen: Die Bedeutung des Ausdrucks liegt darin, dass wir das wahrgenommene – wenn wir uns nicht mit dieser Wahrnehmung intensiv auseinandersetzen – tatsächlich als die Wahrheit hinnehmen.

Im Falle Syriens gibt es ein paar Geschichten (Narrative), die sehr fest in den Köpfen der westlichen Bevölkerung verhaftet sind:

  1. Assad schießt auf sein eigenes Volk.
  2. Das syrische Regime setzt Giftgas und Fassbomben gegen das eigene Volk ein.
  3. In Syrien tobt ein Bürgerkrieg.
  4. Der Bürgerkrieg in Syrien brach nach einem Volksaufstand aus.
  5. Der Assad-Clan hat schon immer seine Macht vorrangig mit brutalen Mitteln abgesichert. (5)

Wobei der letzte Punkt eine Art Fundament für die zuvor genannten Behauptungen darstellt. Eine These sucht Bestätigung und wenn es dabei um Macht geht, wird – falls die Findung nicht erfolgreich war – zur Erfindung gegriffen. Es wird kreativ entwickelt, weggelassen, umgedeutet und gern auch der Fantasie freien Lauf gelassen. Die grundlegende These – „die Assads waren schon immer brutal“ – darf jedoch in keinem Fall angegriffen werden, weil das ein ideologisches Kartenhaus zusammenbrechen lassen würde. …

https://peds-ansichten.de/2018/12/syrien-hama-muslimbrueder-cia-dia-perthes-medien/

#Kriegslügen#BankersWar

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