Die Waffe des Verschweigens

Was sind „anerkannte journalistische Grundsätze“? ARD-aktuell: Finger nass machen und hochhalten

– Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Nicht mal zur „gnadenbringenden“ Weihnachtszeit strahlten zufriedenstellende Tagesschau-Sendungen aus der Wunderlampe im Wohnzimmer oder vom Smartphone. Die beitragsfinanzierte ARD-aktuell hat zwar den gesetzlichen Auftrag, „einen umfassenden Überblick über das (…) Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen“ zu geben. (1) Sie ist auf die „Grundsätze journalistischer Sorgfalt“ verpflichtet. Ihre Beiträge müssen „unabhängig und sachlich“ sein. Doch obwohl der hehre Kodex sehr großzügig auslegbar ist, zeigt die ARD-aktuell-Redaktion – Beispiel 26. Dezember 2018 –, dass sie auch dabei die Kirche nicht im Dorf lassen kann.

Die ARD-aktuell-„App“ (für Smartphone) soll, folgt man den Behauptungen ihrer Anbieter, „bewusst aktuelle Trends aufgreifen und neue Wege gehen.“ Die Startseite zeige

die wichtigsten tagesaktuellen Nachrichten in untertitelten Videos. Hinter jedem Video befinden sich ausführliche Nachrichten, sorgfältig recherchierte Analysen, Hintergründe und Kommentare.“ (2)

Klingt gut. Wirkt aber auch sehr anspruchsvoll. Wer sich fragt: „Was ist denn das Wichtigste, nach welchen Kriterien bemisst sich das?“ merkt jedoch gleich, dass es dafür keinen generell gültigen Maßstab gibt – und dass die Tagesschau hier wie so oft nur dicke Backen macht.

Die Nachrichtenauswahl für die „App“ an diesem Zweiten Weihnachtsfeiertag zeigt obendrein eine bemerkenswerte Systemlosigkeit: …

https://publikumskonferenz.de/blog/2018/12/30/4518/

#FakeNews

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