Russischer Kommentar zu den Erklärungen der EU und des Nordatlantikrats zur Krim und zu Sewastopol

Wir haben die Erklärung der EU-Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, vom 17. März unmöglich übersehen können, die dem fünften Jahrestag der Wiedervereinigung der Krim und Sewastopols mit Russland gewidmet war [1], wie auch ihre weiteren Kommentare am Rande der Sitzung des EU-Rats für internationale Angelegenheiten in Brüssel sowie die Erklärung des Nato-Rats zu diesem Thema vom 18. März [2].

Kennzeichnend ist, dass diese Erklärungen in vielen Hinsichten einander gleich sind. In Brüssel – egal ob das EU- oder Nato-Vertreter sind – glaubt man offenbar seinen Augen nicht und zieht es vor, von Jahr zu Jahr immer dieselben Dinge zum Thema Krim zu wiederholen.

Vor fünf Jahren hatten die Einwohner der Krim und Sewastopols bei einer demokratischen Willensäußerung die weltbewegende Entscheidung getroffen: die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen und nach Hause zurückzukehren – in die Russische Föderation. Indem sie für ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder stimmten, haben die Krim-Einwohner der ganzen Welt gezeigt, was die richtige und keine fiktive Demokratie ist. Seit dieser Zeit wurde eine kolossale Arbeit geleistet, um die Integration der Halbinsel in den gemeinsamen politischen, sozialwirtschaftlichen und rechtlichen Raum Russlands zu vollenden. Davon, dass die Krim und Sewastopol auf diesem Weg Erfolg haben, können sich alle Besucher der Halbinsel überzeugen, unter anderem auch bekannte Gesellschaftsvertreter der westlichen Länder.

Es wurde unter anderem das Problem der Energieversorgung gelöst: Es wurden mehrere starke Wärmekraftwerke gebaut und in Betrieb genommen. Auch die Verkehrsverbindung mit dem russischen Festland wurde eingerichtet: Der Automobilverkehr auf der rekordmäßig schnell gebauten Krim-Brücke wurde im vorigen Jahr aufgenommen, und bis Ende dieses Jahres wird auch der Eisenbahnverkehr gestartet. Nach dem Bau eines neuen Terminals des internationalen Flughafens Simferopol ist die Passagierzahl wesentlich gestiegen. Auch die föderale Autobahn „Tawrida“ wird gebaut. Es werden diverse Fragen geregelt, die mit der zuverlässigen Süßwasserversorgung der Region verbunden sind. Zu diesem Zweck wurden 100 Kilometer neue Wasserleitungen in Betrieb genommen, und bis 2020 soll der Bau von Mehr-Strang-Wasserleitungen beendet werden, damit der Nordkrim-Kanal mit zusätzlichem Wasser gefüllt wird und damit die Folgen seiner Blockade durch die Ukraine überwunden werden. Sehr intensiv werden diverse soziale Objekte wie Schulden, Kindergärten und Krankenhäuser gebaut.

Aber dafür interessieren sich die EU und die Nato gar nicht. Sie versuchen schon wieder, politische Punkte zu sammeln, indem sie den von der ukrainischen Seite provozierten Zwischenfall in der Kertsch-Straße im November 2018 an die große Glocke hängen. ….

https://www.voltairenet.org/article205810.html

#RusslandFrieden#NATO#Friedensdividende

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