„Russiagate“: Anti-russische Propaganda in den deutsche Medien ohne Fakten, stattdessen unwahre Behauptungen

Die „Russlandaffäre“ oder „Russiagate“ geistert an diesem Wochenende wieder durch den deutschen Blätterwald. Grund sind angebliche „Geheimdiensterkenntnisse“ über eine neue russische Taktik der Wahlbeeinflussung bei der Europawahl. Da lohnt sich mal wieder ein Blick auf die Fakten. Und der zeigt auf, dass keine Fakten gezeigt werden, es handelt sich also um reine Meinungsmache, oder wie man das eigentlich nennt, um Propaganda.

  • Anti-Spiegel

Die Meldungen in den Medien sind dabei weitgehend wortgleich, sie kommen also offensichtlich aus ein und derselben Quelle, nämlich der DPA, wie man im Spiegel auch lesen kann und werden einfach per copy/paste in den „kritischen Qualitätsmedien“ veröffentlicht und nur marginal verändert. Von Recherche jedenfalls keine Spur.

Wie üblich sehen wir uns das nun einmal am Beispiel eines Artikels im ehemaligen Nachrichtenmagazin Spiegel genauer an.

Vorher jedoch wollen wir uns zwei Grundregeln der Propaganda ins Gedächtnis rufen, die in der Fachliteratur erklärt werden. Die erste Regel lautet: „Eine Nachricht muss nicht wahr sein, wenn sie nur oft genug wiederholt wird, bekommen die Menschen das Gefühl, dass sie wahr ist. Sogar dann, wenn sie eigentlich wissen, dass es sich um eine Lüge handelt„. So merkwürdig das klingt, aber dem liegen Erkenntnisse aus der Psychologie zu Grunde, die das bestätigen.

Die zweite Regel lautet: „Wirf so viel Dreck, wie Du kannst, irgendwas bleibt immer hängen„.

Der Spiegel und all die anderen Qualitätsmedien in Deutschland beherzigen diese Regeln aus dem Standardwerk „Propaganda“ von Edward Berneys, das auch schon Goebbels als Grundlage für seine Arbeit nahm.

Der Spiegel hatte diese Woche als Titelgeschichte der Printausgabe die „Enthüllungen“ über „Putins Puppen“ bei der AfD. Nachdem jedoch hier bei Anti-Spiegel am Montag Nachmittag aufgezeigt wurde, dass die „Enthüllungen“ ein kompletter Fake waren und auf einem falschen oder gar ausgedachten Beleg basierten, erstarb die Berichterstattung über das Thema beim Spiegel schlagartig. Eine Suche beim Spiegel unter dem Suchbegriff „Frohnmaier“ ergibt zwischen dem 8. und 12. April keinerlei Treffer. Das ist merkwürdig, denn normalerweise schlachtet Spiegel-Online die Titelgeschichten der Printausgabe aus, um den Verkauf anzukurbeln. Und auch die Treffer ab 12. April verweisen auf Artikel, in denen die Details der „Enthüllungen“ nicht mehr auftauchen, bzw. auf kostenpflichtige Artikel der Printausgabe. …

https://www.anti-spiegel.ru/2019/russiagate-anti-russische-propaganda-in-den-deutsche-medien-ohne-fakten-stattdessen-unwahre-behauptungen/

#RusslandFrieden

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