„Gerne wieder Krieg!“

Mit der Berufung Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin dürfte die Militarisierung Europas weiter voranschreiten.

Ursula von der Leyen könnte noch heute in das höchste Amt der EU gehievt werden. Schon jetzt schwärmt die Presse von einer mitreißenden Rede, in der die Heilige Uschi der Schlachtfelder mehr Klimaschutz gefordert hätte. Keine Rede mehr von dem demokratiewidrigen Verfahren, mit dessen Hilfe sie ausgewählt wurde. Keine Rede davon, dass die Deutsche, die bewiesen hat, dass auch Frauen Krieg „können“, die Lieblingskandidatin des rechten Ostens Europas gewesen ist. Vor allem aber scheint sich niemand daran zu stören, dass von der Leyen die aggressive Kriegspolitik der NATO über Jahre mitgetragen und mitgestaltet hat. Ellen Diederich, Friedensaktivistin seit mehr als 50 Jahren, kann ihr das nicht so leicht vergessen. Sie erinnert an die Anfangszeiten einer Verteidigungsministerin, die das Töten und Sterben so wirkungsvoll verkaufte wie kaum eine andere. Und sie geißelt die Rückkehr des Kriegs nach Europa, der sich kaum jemand ernsthaft entgegenstellt.

  • Ellen Diederich

In den letzten Wochen bin ich so fassungslos wie kaum jemals zuvor. Wenn ich morgens aufwache, brauche ich mehrere Momente, um denken zu können, mich von den Alpträumen der Nacht zu lösen. Bis ich dann merke, es sind nicht nur Alpträume der Nacht, die mich so runter ziehen. Sie sind real.

International gibt es einen Mann der noch stärker als seine Vorgänger vorprescht in Richtung Krieg: der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Donald Trump. Er hat Verträge, die nach langen Auseinandersetzungen zum Klima, zur Abrüstung, endlich abgeschlossen wurden, kurzerhand aufgekündigt. Wie viele Jahre haben wir versucht, Feindbilder abzubauen! Die Verhandlungen zwischen Reagan, später Bush, und Gorbatschow führten zu einem Abbau der Atomwaffen. Der so genannte Kalte Krieg war für mich immer ein heißer Krieg, weil die Ressourcen der Welt in die unsinnige Rüstung, statt in Mittel gesteckt wurden, die Welt zu befrieden.

Der Satz, der die Folgen unseres Wirtschaftssystems so drastisch zeigt wie kein anderer, heißt:

„Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Hunger, Mangel an Medikamenten und unsauberem Wasser“. Man kann es auch so sagen:

„Jetzt ist wieder ein Kind verhungert, jetzt ist wieder ein Kind verhungert, jetzt ist wieder ein Kind verhungert…“

Der Satz galt in der Zeit des „Kalten Krieges“ und gilt bis heute. …

https://hinter-den-schlagzeilen.de/gerne-wieder-krieg

#VonDerLeyen

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