MH17: Privatermittler Resch will Beweise auch Malaysia und Russland übergeben

Im Fall MH17 ist der deutsche Privatermittler Josef Resch immer noch bereit, ihm vorliegende Informationen öffentlich zu übergeben. In einem Sputnik-Interview hat er erklärt, warum er das machen will. Gleichzeitig hat er klargestellt, wem er damit vor allem helfen will und dass er sich nur auf die ihm bekannten Fakten stützt.

Der Privatermittler Josef Resch hat erneut seine Bereitschaft erklärt, die ihm vorliegenden Informationen zum Absturz des Flugzeuges MH17 mit 298 Toten am 17. Juli 2014 öffentlich zu übergeben. Das sagte er in einem Interview mit Sputnik, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. In diesem erläuterte er ausführlich, warum er sich zu diesem Schritt entschlossen hat.

Der Privatermittler berichtete, dass das Ganze mit seinem 2016 erschienenen Buch „Gefahr ist mein Beruf“ begann. Darin berichtet er von den Fällen, mit denen er zu tun hatte und bei denen er half, aufzuklären. Dazu gehört, was er im Zusammenhang mit MH17 erlebte. 2014 hatte ein anonymer Auftraggeber Resch gebeten, Informationen zu Katastrophe in der Ostukraine zu finden und dafür einen Millionen-Betrag ausgelobt.

Buch als Auslöser?

Im Buch gibt er einen Einblick in das, was dann geschah, wer sich an ihn wandte und ihm Informationen anbot. Der Auftrag gilt als erfüllt, wie der Detektiv auf seiner Webseite am 15. Juni 2015 mitteilte. Doch die Geschichte lässt ihn seitdem nicht mehr los.

Kaum sei das Buch fertig gewesen, habe der Bundesgerichtshof am 18. Februar 2016 einen Durchsuchungsbeschluss gegen ihn verfasst. Das gedruckte Buch sei erst am 26. Februar 2016 gedruckt erschienen. Die Zeitschrift „Capital“ berichtete im Jahr 2016 darüber: „Am 15. März 2016 wurden sein Wohnhaus und die Geschäftsräume seiner Wirtschaftsdetektei Wifka in Lübeck durchsucht. Die niederländischen Behörden, die federführend die Ermittlungen zum Absturz leiten, hatten ein Rechtshilfegesuch an die deutsche Generalbundesanwaltschaft gerichtet. Die stellte den Durchsuchungsbeschluss aus.“ Die niederländische Justiz führt das internationale Ermittlerteam JIT (Join Investigative Team) an, das den Fall MH17 aufklären soll.

Danach hätten die niederländischen Ermittler am 1. Juni mit Hilfe der Schweizer Behörden sein Bankschließfach in Zürich öffnen lassen, berichtete Resch. Sie hätten wahrscheinlich dort die im Buch erwähnten Informationen vermutet. In der Schweiz bekomme er seitdem kein Bankschließfach und kein Konto mehr, berichtete er gegenüber Sputnik. Dabei sei er nur als Zeuge, nicht als Angeklagter behandelt worden, wie ihm erklärt worden sei. …

https://de.sputniknews.com/politik/20190807325581380-mh-17-abschuss-resch-interview/

#MH17

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