Ein Professor will das Geld abschaffen

[orf.at] Franz Hörmann ist Professor an der Wiener Wirtschafstuniversität und hat einen Traum: die Abschaffung des Geldes in seiner heutigen Form. Wie das funktionieren soll, hat ihn Bernd Matschedolnig in der Radio-Wien-Reihe „Menschen im Gespräch“ gefragt.

Geld und die Geldwirtschaft sind für den Universitätsprofessor „ein sehr altes Verhaltensmuster, das, wenn es über Jahrtausende praktiziert wird von Menschen, von Generation zu Generation weitergegeben wird, in das kollektive Unterbewusstsein abgleitet und dort rational nicht mehr hinterfragt werden kann” – genauso wie zum Beispiel der Sinn des Lebens oder die Frage nach Gott.“
Geld ist eine Pseudoreligion

Diese Frage beantwortet Hörmann mit einem eindeutigen „Ja“: Denn die Spielregeln des Geldes würden nicht öffentlich diskutiert und sie würden aus Machtpositionen der Bevölkerung vorgegeben. „Auch das Spiel, das wir heute mit Geld spielen, funktioniert nur, solange alle Teilnehmer an diese Regeln glauben. Denn wissenschaftlich beweisbar sind sie nicht.“

In Wirklichkeit seien die meisten Regeln heute schon widerlegt. Hörmann bezeichnet Geld weder als einen Wertmaßstab, noch als ein universelles Tauschmittel noch als ein Wertaufbewahrungsmittel. Geld sei vielmehr „ein mit Eigentum bedeckter Schuldschein“.

http://wien.orf.at/radio/stories/2515960/

siehe auch das Interview mit Franz Hörmann

Das Betrugsmodell unseres Finanzsystems — und der Ausweg daraus!

http://www.heinrichplatz.tv/?p=2033

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