Kollaps mit System

Für den Corona-Lockdown gibt es ökonomische Gründe, die man uns jedoch verschweigt, sagt ein Systembiologe.

von Rubikons Weltredaktion

Es geht, wie so oft, ums Geld. Die weltweit im Namen von Corona verhängten Maßnahmen dienen vor allem der Umschichtung von Reichtum und generieren Milliardenaufträgen für die Pharmaindustrie. Würde es wirklich nur um das gesundheitliche Wohl der Menschen gehen, so müsste die Politik weitaus präziser und weniger pauschal vorgehen. In einem Interview, das Dr. Joseph Mercola am 06. April 2020 mit Dr. Shiva Ayyadurai, Doktor der Systembiologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT), geführt hat, erörtert dieser die Hintergründe der COVID-19-Pandemie aus systembiologischer Sicht. Ein spannender neuer Ansatz!

von Dr. Joseph Mercola

Auf einen Blick:

  1. Die COVID-19-Pandemie wird dazu genutzt, globalen Reichtum umzuschichten, sagt der Systembiologe Dr. Shiva Ayyadurai.
  2. Systembiologen entschlüsseln die Synergien innerhalb lebender Systeme, um auf diese Weise zu begreifen, wie man ein Grundproblem diagnostiziert, einschätzt, identifiziert und bestmöglich darauf reagiert.
  3. Der wirtschaftliche Kollaps ist das Ergebnis einer präzise abgestimmten Regierungspolitik. Dass die politischen Maßnahmen oberflächlich betrachtet im besten Interesse der Öffentlichkeit zu stehen scheinen, ändert daran nichts.
  4. Systembiologen erklären uns, dass es keine Einheitslösung gibt, dennoch wird bei der aktuellen Pandemie diese Erkenntnis ignoriert und man sagt uns, wir müssten dieselben Vorsichtsmaßnahmen ergreifen wie Menschen, die stark gefährdet sind.
  5. Es wird Angst verbreitet, um regierungskritische Stimmen zu unterdrücken, um die Wirtschaft an die Wand zu fahren und um medizinische Auflagen zu verabschieden, die in den kommenden Jahren tausende Milliarden Dollar Umsatz generieren könnten.

Heute möchten wir Sie wieder über die COVID-19-Pandemie informieren. Stand 6. April 2020 sind weltweit mehr als 1,4 Millionen Fälle bekannt, darunter 370.000 bestätigte Erkrankungen in den USA. New York City ist einer der Hotspots (1, 2).

Was ist Systembiologie?

Aufgrund seines akademischen Hintergrunds hat Dr. Ayyadurai einen etwas anderen Blick auf diesen Krankheitsausbruch, denn Systembiologie konzentriert sich stärker auf die grundlegenden Ursachen einer Krankheit als auf die herkömmlichen medizinischen Paradigmen, bei denen es mehr um pharmazeutische Heilansätze geht. Ayyadurai erklärt:

„Die Abteilung des MIT für Bioengineering wurde 2003 ins Leben gerufen. Dahinter stand die Idee, dass man angesichts der jüngsten Fortschritte und Entdeckungen im Feld der Biologie eine ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise benötigte. Also entstand die Abteilung für Bioengineering…“

„Eine der großen Ereignisse, die 2003 stattfanden und zur Entstehung dieser Abteilung führten, war ironischerweise das, was mit dem 1993 begonnenen Humangenomprojekt geschah. Wir gingen in das Genomprojekt mit einem reduktionistischen Blick auf die Biologie.“

„Biologen dachten im Grunde, je mehr Teile etwas hat, desto komplexer ist es. 1993 wussten wir, dass ein Wurm etwa 20.000 Gene besitzt. Also sagten wir: ‚Okay, wir beginnen damit, das menschliche Genom zu kartografieren. Wir sind mindestens 25-mal komplexer.‘ Den Vorstellungen zufolge besaß der Mensch etwa eine halbe Million Gene.“

„Bis 2003 hatte man nur 20.000 proteinkodierende Gene gefunden. Das stellte die Biologie auf den Kopf, denn nun hieß es: ‚Moment mal, wir haben genauso viele Teile, dabei dachten wir doch, Gene würden die Komplexität spiegeln.‘ Das führte um 2003 zum Aufkommen der Systembiologie, die besagte: ‚Schaut, Gene erzeugen Proteine und diese Proteine interagieren. Es geht also um all diese Interaktionen…‘“

https://www.rubikon.news/artikel/kollaps-mit-system

#CoronavirusCoup

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