Bill Gates – der Wolf im Schafspelz

Email eines unbekannten Autors

+=== Zwölftes Corona Rundschreiben ===+
+=== Untertitel: Bill Gates und der uns allen bekannte Wolf im Schafspelz er lebe hoch! Hoch! HOCH! Pampern wir ihn mit einigen weiteren Steuermilliarden! ===+

Mannheim, 4.5.2020

Liebe Mitglieder der schreibenden, sprechenden, gefilmten, aber vor allem denkenden Zunft,

dies ist die zwölfte Corona-Rundmail – aktuell kritische Statements und Nachrichten rund um zum Thema Corona – ich wünsche Ihnen viel Interesse!

Die folgende Sonderausgabe ist ganz der Geberkonferenz am 4.5.2020 gewidmet, insbesondere der Bill und Melinda Gates Stiftung, die hier eine sehr zentrale Rolle spielen.
Viele Informationen sind dem deutschsprachigen und englischprachigen Wikipedia entnommen.
Falls nicht, sind die anderen Quellen angegeben.

Das folgende ist nach besten Wissen und Gewissen recherchiert. Fehler sind dennoch nicht auszuschliessen.
Mit der Bitte, alles nochmals selbst nachzurecherchieren.

Ansonsten gilt:
Vorhang erhebe Dich! Man höre und staune ob dieser wundersamen Geschichte!
(Ich konnte zuerst vieles selbst nicht glauben)

Die grosse Frage, die nach diesem sehr langen Dokument (ich bitte um Entschuldigung) verbleibt:
Wollen wir dieser Stiftung, die wirklich überall ihre Finger mit drinnen hat und gar nicht manipuliert, weitere Steuer-Milliarden in den Rachen schieben – oder ist das Geld nicht besser klassisch in SARS-COV2 Vorsorge investiert ? (wieviel Pflegepersonal kann man mit einer Milliarde Euro für ein Jahr beschäftigen?)(danach funktioniert der Impfstoff mit grösster Wahrscheinlichkeit eh nicht mehr)

Pandoras Büchse ist erst morgen
Ihr
Achilleas Rodrigo
Anonymal
Asymptomatisch
Alliteralisch

++++ ++++ ++++ ++++ ++++ Zur Corona Geberkonferenz am 4.5.20: Die Impffabrik der Milliardäre ++++ ++++ ++++ ++++

Anlass ist
The European Union is joining forces with France, Germany, the United Kingdom, Norway and Saudi Arabia to kick-start a global pledging effort – the Coronavirus global response – starting on 4 May 2020. President von der Leyen will invite Heads of State and Government, as well as additional partners from across the world to pledge to help reach the target of €7.5 billion in initial funding. The funds will help develop and deploy effective diagnostics, treatments and a vaccine which are universally available and affordable.
https://europa.eu/covid19/index_en

Bemerkenswert ist, dass die Bill and Melinda Gates Stiftung (“Gates Stiftung”) in der gesamten Kampagne dominierend ist, sei es

als Initiator
“Ziel der von UN, EU und der Melinda und Bill Gates Stiftung ins Leben gerufenen Initiative”
(https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/allianz-gegen-covid-19-1746976)

oder als federführend
bei fast allen Partnern der Geberkonferenz
WHO
Bill & Melinda Gates Foundation
CEPI
GAVI
The Global Found
Unitaid
Wellcome Trust
(mit Ausnahme des Wellcome Trusts; Details zu den Partner-Organisationen, bitte s.u.)

++++ ++++ ++++ Der Einfluss von Bill Gates erscheint überall ++++ ++++ ++++
Und: “wes’ Brot ich ess, des Lied ich sing’” (is klar)
(folgende Auswahl (primär aus Deutschland) findet sich auch unter https://www.gatesfoundation.org/how-we-work/quick-links/grants-database)

Förderung von Zeitpunkt Förderbetrag in Dollar
RKI 2019 253 000
Charite 2019 86 000
Charite 2019 249 550
Helmholtz Center Infection Research 2019 2 595 000
Helmholtz Center Infection Research 2019 700 000
Helmholtz Center Infection Research 2009 10 300 000
DKFZ 2019 1 200 000
Max Planck Gesellschaft 2020 12 000 000
Max Planck Gesellschaft 2019 180 000
Fraunenhofer Gesellschaft 2016 1 800 000
Fraunenhofer Gesellschaft 2009 6 000 000
Fraunenhofer Gesellschaft 2006 7 700 000
EVOTEC 2019 6 000 000
EVOTEC 2019 23 000 000
Johns Hopkins (-> Covid-19 Weltkarte) insges ca 817 000 000
Uniklinik Heidelberg 2019 100 000
Universität Freiburg 2009 12 000 000
Universität Erlangen 2019 15 000 000
Molecular Health (Firma von Hopp-> Curevac) 2019 730 000
Molecular Health (Firma von Hopp-> Curevac) 2018 500 000
Curevac 2017 1 500 000
Curevac 2017 1 800 000
Curevac 2016 900 000
Deutsche Gesellschaft Int Zusammenarbeit insges zweistelliger Millionenbetrag
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung 2018 10 000 000
Münchener Sicherehitskonferenz 2019 400 000
Münchener Sicherehitskonferenz 2017 400 000
Clue (Entwicklung mobile Apps) 2019 380 000
ZEIT 2019 297 000
Spiegel online 2018 2 540 000
Endemol Shine 2016 500 000
Stichting European Journalism Center 2016 800 000
Stichting European Journalism Center 2016 250 000

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Weitere wichtige Aspekte sind:
(i) die Gates Stiftung ist auch einer der Hauptsponsoren für zwei der bekanntesten Hersteller für mRNA Impfstoffe, nämlich Curavec (Tübingen) und Biontech (Mainz)

(ii) Kein einziger mRNA basierender Impfstoff ist bisher zugelassen. Die gesamte RNA Impfstoff-forschung ist noch nicht aus dem Status der Grundlagenforschung heraus. Der Körper hat verschiedene Schutzhüllen; eine konventionelle Impfung dringt bis in die Blutbahn vor. mRNA Impfstoffe dringen aber auch noch in die Zellen ein und da gibt es dann sehr viele Abers, was RNA angeht. Dies ist eine ganz andere Liga – auch was Risiken, Nebenwirkungen oder Schlimmeres angeht.
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+++ +++ +++ mRNA Impstoffe – viel risk – viel fun ? +++ +++ +++
Verschiedene RNA-Impfstoffe sind Impfstoffkandidaten bei der Entwicklung eines Coronavirusimpfstoffs. Am 22. April 2020 wurde vom Paul-Ehrlich-Institut erstmals in Deutschland eine klinische Studie der Firma BioNTech für einen solchen Impfstoff genehmigt.[32] Bereits am 16. März 2020 hatte die amerikanische Firma Moderna mit einer klinischen Studie für ihren Impfstoffkandidat mRNA-1273 begonnen.[33] Weiterhin werden RNA-Impfstoffe in klinischen Studien zur Verwendung Krebsimpfstoff[34][35][22] sowie als Influenzaimpfstoff[36] und als Tollwutimpfstoff untersucht.[37]
!!!! Bislang wurde jedoch noch kein RNA-Impfstoff zugelassen. !!!!
https://de.wikipedia.org/wiki/RNA-Impfstoff

Es sieht nun aber wirklich so aus, also ob mRNA Impfstoffe – unter anderem – genau das auslösen können, was man eigentlich bei COVID-19 vermeiden möchte
https://en.wikipedia.org/wiki/RNA_vaccine#cite_note-15

!!!! The mRNA strand in the vaccine may elicit an unintended immune reaction. !!!!
!!!! Preclinical experience with vaccine candidates for SARS and the Middle East respiratory syndrome (MERS) have raised concerns about exacerbating lung disease, either directly or as a result of antibody-dependent enhancement. !!!!
!!!! A possible concern could be that some mRNA-based vaccine platforms induce potent type I interferon responses, which have been associated not only with inflammation but also potentially with autoimmunity !!!!
!!!! Thus, identification of individuals at an increased risk of autoimmune reactions before mRNA vaccination may allow reasonable precautions to be taken. !!!!

Schlussfolgerung: man sollte also mit der Prüfung dieser mRNA Impfstoffen besonders sorgsam sein. Stattdessen will man das aber nun sogar beschleunigen!

+++ +++ +++ mRNA Impstoffe – viel risk – viel fun ? Die Firmen… +++ +++ +++

Aber es besteht die Gefahr, dass gerade diese mRNA Impfstoffe das schnelle Mittel der Wahl werden könnten, da nun einmal die einflussreiche und hyperpräsente Gates Stiftung an den folgenden Firmen gut beteiligt ist:

Curevac
Plotkin ist wissenschaftlicher Berater der Firma CureVac (Plotkin ist auch einer der Gründer von CEPI, s.u.)
Im Februar 2019 wurde zwischen der internationalen Impfstoffallianz CEPI und Curevac eine Vereinbarung in Höhe von 34 Mio. US-Dollar zur weiteren Entwicklung von Curevacs Vakzinierungsplattform bekanntgegeben. Die Plattform soll eine schnelle Versorgung mit Vakzinen gegen bekannte Erkrankungen wie Lassafieber, Gelbfieber und Tollwut ermöglichen
Ende Januar 2020 erhielt Curevac von CEPI eine weitere Förderung in Höhe von bis zu 8,3 Mio. Euro für die beschleunigte Impfstoffentwicklung und -herstellung sowie für klinische Studien gegen das kurz zuvor erstmals aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2.() Das Unternehmen arbeite an einer Weiterentwicklung der Produktionskapazität, um ggf. Milliarden von Impfdosen herstellen zu können.
Curevac wurde von 2006 bis 2014 alleinig von der dievini Hopp BioTech holding, einer Biotech-Venture Capital-Gesellschaft von SAP-Gründer Dietmar Hopp, finanziert, darunter 80 Mio. Euro im September 2012. Das Kapital des Tübinger Unternehmens wuchs durch dieses Investment auf insgesamt 145 Mio. Euro;[28] Hopp war zu dem Zeitpunkt damit zu rund 90 % an Curevac beteiligt.
Im Februar 2015 wurde die Bill & Melinda Gates Foundation als neuer Investor gewonnen und im Oktober 2015 wurde ein Private Placement mit fünf weiteren Investoren (Baillie Gifford, Chartwave Ltd., Coppel Familie, Northview und Sigma Group) und einem Volumen von 98,7 Mio. Euro durchgeführt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Curevac

Biontech
Mit der Bill & Melinda Gates-Foundation hat das Mainzer Biotechnologieunternehmen Biontech einen weiteren namhaften Finanzier und Forschungspartner hinzugewonnen. Die Stiftung des amerikanischen Microsoft-Gründers will in einem ersten Schritt 55 Millionen Dollar zur Verfügung stellen, damit neue Impfstoffe und Immuntherapien im Kampf gegen HIV und Tuberkulose entwickelt werden können.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/bill-melinda-gates-foundation-foerdert-biontech-aus-mainz-16372372.html
Verschiedene RNA-Impfstoffe sind Impfstoffkandidaten bei der Entwicklung eines Coronavirusimpfstoffs. Am 22. April 2020 wurde vom Paul-Ehrlich-Institut erstmals in Deutschland eine klinische Studie der Firma BioNTech für einen solchen Impfstoff genehmigt.[32]
https://de.wikipedia.org/wiki/RNA-Impfstoff

Inovio Pharmaceuticals: Conflict of interests?
Im Aufsichtsrat von CEPI (s.u.) sitzt auch die stellvertretende Generalsekretärin (seit 2016) der Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission, Ruxandra Draghia-Akli (ehemalige Vicepräsidentin von VGX Pharmaceuticals, inzwischen fusioniert mit Inovio Pharmaceuticals, welche wiederum von CEPI im Januar 2020 9 Millionen Dollar erhalten hat zur Entwicklung eines RNA/DNA Impfstoffes gegen SARS-CoV-2)
https://de.wikipedia.org/wiki/Coalition_for_Epidemic_Preparedness_Innovations
https://business-review.eu/news/key-move-romanian-gets-top-management-position-at-european-commission-who-is-ruxandra-draghia-akli-113909
https://www.genengnews.com/news/inovio-biomedical-and-vgx-pharmaceuticals-to-merge/
https://en.wikipedia.org/wiki/Inovio_Pharmaceuticals

++++ ++++ Die Gates Stiftung und die WHO sind sehr in die Kritik geraten oder: was machen die da eigentlich ++++ ++++
In 2017, the World Health Organization (WHO) reluctantly admitted that the global explosion in polio is predominantly vaccine strain. The most frightening epidemics in Congo, Afghanistan, and the Philippines, are all linked to vaccines. In fact, by 2018, 70% of global polio cases were vaccine strain.
https://www.npr.org/sections/goatsandsoda/2017/06/28/534403083/mutant-strains-of-polio-vaccine-now-cause-more-paralysis-than-wild-polio

In 2009, the Gates Foundation funded tests of experimental HPV vaccines, developed by Glaxo Smith Kline (GSK) and Merck, on 23,000 young girls in remote Indian provinces. Approximately 1,200 suffered severe side effects, including autoimmune and fertility disorders. Seven died. Indian government investigations charged that Gates-funded researchers committed pervasive ethical violations: pressuring vulnerable village girls into the trial, bullying parents, forging consent forms, and refusing medical care to the injured girls. The case is now in the country’s Supreme Court.
http://www.newdemocracyworld.org/culture/gates.html

In 2010, the Gates Foundation funded a phase 3 trial of GSK’s experimental malaria vaccine, killing 151 African infants and causing serious adverse effects, including paralysis, seizure, and febrile convulsions, to 1,048 of the 5,949 children.
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmoa1102287

In 2010, when Gates committed $10 billion to the WHO, he said “We must make this the decade of vaccines.” A month later, Gates said in a TED Talk that new vaccines “could reduce population.” And, four years later, in 2014, Kenya’s Catholic Doctors Association accused the WHO of chemically sterilizing millions of unwilling Kenyan women with a “tetanus” vaccine campaign. Independent labs found a sterility formula in every vaccine tested. After denying the charges, WHO finally admitted it had been developing the sterility vaccines for over a decade. Similar accusations came from Tanzania, Nicaragua, Mexico, and the Philippines.
https://www.researchgate.net/publication/320641479_HCG_Found_in_WHO_Tetanus_Vaccine_in_Kenya_Raises_Concern_in_the_Developing_World
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12346214

A 2017 study (Morgenson et. al. 2017) showed that WHO’s popular DTP vaccine is killing more African children than the diseases it prevents. DTP-vaccinated girls suffered 10x the death rate of children who had not yet received the vaccine. WHO has refused to recall the lethal vaccine, which it forces upon tens of millions of African children annually.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5360569/

Global public health advocates around the world accuse Gates of steering WHO’s agenda away from the projects that are proven to curb infectious diseases: clean water, hygiene, nutrition, and economic development. The Gates Foundation spends only about $650 million of its $5 billion dollar budget on these areas. They say he has diverted agency resources to serve his personal philosophy that good health only comes in a syringe.

In addition to using his philanthropy to control WHO, UNICEF, GAVI, and PATH, Gates funds a private pharmaceutical company that manufactures vaccines and is donating $50 million to 12 pharmaceutical companies to speed up development of a coronavirus vaccine. In his recent media appearances, Gates appears confident that the Covid-19 crisis will now give him the opportunity to force his dictatorial vaccine programs on all American children – and adults.
https://robbreport.com/lifestyle/news/bill-gates-50-million-coronavirus-treatment-2904487/

++++ ++++ Die Gates Stiftung und die totale Überwachung oder auch: zu viele Spielkinder verderben die Freiheit ++++ ++++
Die Gates Stiftung ist ebenso dabei, “Mikrochips” zu entwickeln, mit denen jeder Mensch eindeutig trackbar ist – weltweit. Ein Ziel ist es, dies bei Impfungen einzusetzen:
MIT researchers have now developed a novel way to record a patient’s vaccination history: storing the data in a pattern of dye, invisible to the naked eye, that is delivered under the skin at the same time as the vaccine. ( )
The research was funded by the Bill and Melinda Gates Foundation and the Koch Institute Support (core) Grant from the National Cancer Institute.
http://news.mit.edu/2019/storing-vaccine-history-skin-1218

Das Program ID2020 formuliert das Ziel: “Jeder Mensch soll das Recht zu haben, sich auszuweisen, wer er ist” (https://id2020.org/alliance)

unter “founding partners” findet man
(i) Gavi:
The Bill and Melinda Gates Foundation has donated $1.56 billion to the alliance’s 2016-2020 strategic period, as of March 2019.(siehe unten)
(ii) accenture
ehemals Anderson consulting
(iii) Rockefeller foundation
sehr aktiv in Virenforschung seit den 50ern
(iv) Microsoft
(v) Ideo.org

Das könnte heissen: auf die Impfpflicht folgt dann auch noch die Pflicht, sich ein Implantat spritzen zu lassen – was die totale Überwachung jedes Individuums bedeutet.

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Frage:
haben wir es hier wirklich nur mit philantrophischen Zielen von Bill Gates zu tun,
oder geht es am Ende nicht doch wieder (wie bereits bei Microsoft gesehen) um Macht und Profit?
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++++ ++++ Zeig mir den Strohhalm in meinem Auge, aber vergiss den Balken in Deinem – ueber die Faktenchecker ++++ ++++
Gleichzeitig wird jegliche Kritik an dem Anlass der Geberkonferenz – dem Fehlen einer sauberen wissenschaftlichen Herangehensweise bei der Risikoabschätzung von SARS-Cov2 in den öffentlichen Medien sofort als “Verschwörungstheorien” oder als “unwissenschaftlich” diffamiert. Wer sich hier im Besonderen hervortut, sind die sog “Faktenchecker”, die sich zumeist an Nebensächlichkeiten abarbeiten, aber die Hauptaspekte der Kritik selten diskutieren. Das heisst, würde man ihre eigenen Standards bei ihnen anwenden, würden sie selbst nicht bestehen.

Hauptfaktenchecker sind Wissenschaftsredakteure, die meinen, sie wüssten es besser als anerkannte Fachexperten auf dem Gebiet. Die wirkmächtigsten dieser Wissenschaftsredakteure sind von ARD/ZDF finanziert (zB “Faktenfuchs”) oder sind vom “Correctiv”, ein Journalismusprojekt, das sich in Eigenermächtigung als Hüter der Fakten versteht. Genauso wie bei der Gates Stiftung stehen auch hier Milliardären dahinter, nämlich die Stiftungen von der Milliardärin Anneliese Brost ( WAZ-Mediengruppe), der Milliardärsfamilie Schöpflin , des Milliardärs Pierre Omidyar (ebay, Paybal), sowie der Open society Stiftung des Milliardärs George Soros.

Es sind also die Regierungen unsere Staaten und sehr wenige weitere Individuen mit sehr viel Geld, die letztlich darüber bestimmen, wie wir die Corona-Krise wahrnehmen (und wie keinerlei Kritik an der unsauberen wissenschaftlichen Analyse aufkommt) und die nun mitbestimmen, wie die Konsequenzen auszusehen haben, um da wieder rauszukommen, nämlich Überwachung und Zwangsimpfung. Und wie dieses Zwangsimpfen finanziert wird, bestimmen sie gleich noch bei der Geberkonferenz mit.

Frage:
Was haben wir hier also? Die Impffabrik der Milliardäre? (frei nach Hans Hellmuth Kirst)

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++++ ++++ ++++ Nun endlich ein wenig Detail: Die Geberkonferenz ++++ ++++ ++++

“Partner” der Geberkonferenz sind gemäss (https://europa.eu/covid19/partners_en)

WHO
CEPI
GAVI
The Global Found
Unitaid
Wellcome Trust
Bill & Melinda Gates Foundation

Wer ist das alles? (vollständig siehe Anhang)

+++ WHO +++
Sitz: Genf, gegr 1948;
Gesamt-Budget: 2018-2019: 5,1 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates-Stiftung 2018-2019: 499 Millionen Dollar
Einkünfte von Deutschland 2018-2019: 292 Millionen Dollar

Geforderte Corona-Ausgaben: “The first iteration of the Strategic Preparedness and Response Plan called for a total resource requirement of US$675 million, of which US$61.5 million were for WHO’s urgent preparedness and response activities for the period of February to April 2020. An updated plan will be launched in April and will identify significantly larger resource needs for country response, research and development and WHO itself.”

!!! GAVI, Global Fund und Unitaid sind aktive bzw ausgegliederte Programme der WHO !!!

Ein Problem sehen Kritiker in der Finanzierung. 2014 berichtete Frontal21, dass vom Jahresbudget der WHO von etwa 4 Mrd. US-Dollar allein etwa 3 Mrd. US-Dollar freiwillige Beiträge sind, darunter auch größere Spenden von Unternehmen, insbesondere aus der Pharmabranche.

+++ The Global Found – ehemals GFATM +++
Sitz: Genf; gegr 2002; Targets: AIDS, Tuberkulose und Malaria;
Einkünfte ges 2001- 2022: 49 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates Foundation 2001-2020: 2,2 Milliarden Dollar
Einkünfte von Deutschland 2001 – 2022: 5 Milliarden Dollar
Einkünfte von EU 2001 – 2022: ca 3 Milliarden Dollar
Geforderte Corona-Ausgaben: Für Global fund sofortige Bereitstellung von 1 Milliarde Dollar

Ziel: Finanzierungsinstrument zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria

+++ GAVI – die Impfallianz +++
Sitz: Genf; gegr 2000; target: Impfungen gegen lebensbedrohliche Krankheiten;
Gesamt-Budget: 2000 – 2020: 20,9 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates-Stiftung 2000 – 2020: 4,1 Milliarden dollar
Einkünfte von Deutschland 2000 – 2020: 904 Millionen Dollar
Geforderte Corona-Ausgaben: CEO Seth Berkley: “hope that the G20 countries should work together with a budget of tens of billions of dollars”

Ziel: Steigerung von Impfraten in Entwicklungsländer

+++ UNITAID – International Drug Purchase Facility +++
Sitz: Genf; gegr 2006; targets: AIDS, Malaria, TB;
Einkünfte: 2006-2019: ca 3 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates Stiftung: ?
Einkünfte von Deutschland: ?
Geforderte Corona-Ausgaben: ?

Ziel: Erwerb von Medikamenten gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose. Sie erhält ihr Budget zu einem großen Teil durch einen Solidaritätszuschlag auf Flugtickets.

+++ CEPI – The Coalition for Epidemic Preparedness Innovations +++
Sitz: Oslo; gegr 2017; targets: 9 besonders gefährliche Krankheiten;
Angepeiltes Ziel: 2017-2022: 1 Milliarde Dollar;
Einkünfte von Gates Stiftung: 100 Millionen
Einkünfte von Deutschland: 90 Millionen
Geforderte Corona-Ausgaben: spezielles CEPI Programm: 2 Milliarden (Dollar?)

Ziel: Aufbau eines Forschungsnetzwerks zur Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe neuer viraler Infekte.

+++ Wellcome Trust +++
Sitz: London, gegr 1936 durch Sir Henry Wellcome; Ausstattung 25,9 Milliarden Pfund
Der Wellcome Trust investiert über 400 Millionen Pfund per annum in biomedizinische Forschung, davon hauptsächlich Grundlagenforschung ohne direkte Anwendung.

+++ Bill & Melinda Gates Foundation +++
Sitz: Seattle; gegr 1999; Stiftungskapital: 46,8 Mrd. USD (März 2018)

Die Bill & Melinda Gates Foundation (oder kurz Gates-Stiftung) ist an den Einlagen gemessen die mit Abstand größte Privat-Stiftung der Welt, vor dem britischen Wellcome Trust und der Open Society Foundations von George Soros.

++++ ++++ Geberkonferenz – FAQ ++++ ++++
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_20_731

How was the €7.5 billion fundraising target set?

The €7.5 billion ($8 billion; translated: “Milliarden”) figure is based on an assessment, done in March 2020, by the Global Preparedness Monitoring Board (GPMB) (WHO)
GPMB identified a shortfall of funding for major needs to fight this pandemic in key areas:

$1.25bn for the World Health Organization (WHO) to support the most vulnerable countries;
$3bn for research and development (R&D) of vaccines for COVID-19 ($2bn), plus seed funding for manufacturing and deployment ($1bn);
$2.25bn for R&D on therapeutics for COVID-19, plus seed funding for manufacturing and deployment;
$0.75bn for R&D on diagnostics for COVID-19, plus seed funding for manufacturing and deployment, and
$0.75bn to stockpile essential Personal Protective Equipment (PPE) and vaccines.

GPMG has indicated that the full scale up of manufacturing and delivery will cost well above the current target, which is covers only the most urgently needed initial amounts.

Where are the main needs in the areas of vaccines, therapeutics and diagnostics?

In these three areas, underfinancing exists mainly on manufacturing, procurement and deployment rather than research and development, even if this is the most urgent area to cover. The current situation in the three selected areas is as follows:

Vaccines are difficult to develop and the outcome of research is uncertain. Currently, there are more than 70 vaccines in development, and at least 3 have entered into clinical trials. Once a vaccine is available, the challenge will be to produce it in the extremely high quantities needed and required, as well as to ensure that it is available and accessible for all countries, including low and medium-income countries.
Therapeutics: So far more than 40 developers of potential treatments for COVID19 have contacted the European Medicines Agency (EMA) and the Member States for scientific advice. Most of the treatments proposed are medicines currently authorised for other diseases. Clinical trials are currently ongoing to determine their efficacy for the treatment of COVID-19 patients. Once new therapies are identified, the challenge will be their production and manufacturing capacity and the need for large-scale procurement. Procurement at a global level will be costly and funding is therefore needed.
Diagnostics (Tests): At the moment, several types of tests, for different purposes, are in use. Some are used to detect the active disease and others to detect if the person passed on the disease. The latter still have be validated in terms of performance and produced on a large scale. The challenge is procurement and deployment, including equipment to analyse the results when applicable, as well as the link with effective and well-resourced testing strategies.

All new vaccines, diagnostics and treatments developed for COVID-19 will need to be made available globally for an affordable price, regardless of where they were developed or how they were funded. That is the reason why funds from this pledging initiative will go to organisations that are coordinating the global response to this crisis.

( )

Who will be developing the diagnostics, treatments and vaccines?

As of 20 April, the WHO had already identified 76 vaccine candidates supported by public, private and public-private consortia. There are many researchers and developers worldwide currently working on innovative solutions, including vaccines, treatments and diagnostics. The pressing needs and the special nature of research and development requires strong global collaboration.

++++ ++++ Regierungsverlautbarungen ++++ ++++
Ziel der Initiative von WHO und anderen globalen Gesundheitsakteuren ist es, die Entwicklung, Produktion und gleichberechtigte Verteilung von Impfstoffen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Covid-19 zu beschleunigen. Dazu organisiert die EU-Kommission am 4. Mai eine internationale Geberkonferenz, bei der Deutschland die Co-Gastgeberschaft übernehmen wird.

Insgesamt fehlten acht Milliarden Euro. Diese finanzielle Lücke gelte es zu schließen, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel und bat Politik und Wirtschaft um Unterstützung. Von deutscher Seite aus kündigte sie einen “substanziellen Beitrag” an.

Die Covid-19-Pandemie sei “die größte Herausforderung seit Jahrzehnten”, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nur gemeinsam könne sie bewältigt werden: “Wir werden dieses Virus nur dann besiegen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und eine schlagkräftige Allianz bilden.”

Impfstoff für die ganze Welt
Es handele sich um ein globales öffentliches Gut, diesen Impfstoff zu produzieren und ihn dann auch in alle Teile der Welt zu verteilen, so Merkel. Deutschland werde diese Kraftanstrengung unterstützen. So wird Deutschland bei der Geberkonferenz am 4. Mai die Co-Gastgeberschaft übernehmen.

Merkel
“Ich stimme dem UN-Generalsekretär zu: Es handelt sich um ein globales öffentliches Gut, diesen Impfstoff zu produzieren und ihn dann auch in alle Teile der Welt zu verteilen. Das wird eine große Kraftanstrengung sein, wenn wir einmal einen solchen Impfstoff haben. Deshalb unterstützen wir mit ganzer Kraft die Konferenz am 4. Mai.”

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/who-initiative-gestartet-1746846
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/allianz-gegen-covid-19-1746976
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressestatement-von-bundeskanzlerin-merkel-im-rahmen-der-who-spenden-videokonferenz-1746960

Pandoras Buechse ist erst morgen
Ihr
Achilleas Rodrigo
Anonymal
Asymptomatisch
Alliteralisch

++++ Ende Zwölftes Corona Rundschreiben ++++

Besondere Grüsse an dieser Stelle an Felix von Leitner (fefe’s blog), der vielleicht ein Genius als Computerexperte sein mag, mit seinen Anmerkungen zu Corona sich aber regelmässig so sehr ins Nirwana des dusseligen Mainstreams setzt, dass es nur noch weh tut.

+++++++++ +++++++++ ANHANG DETAIL-ANGABEN +++++++++ +++++++++

+++++++++ Bill & Melinda Gates Foundation +++++++++

Sitz: Seattle; gegr 1999; Stiftungskapital: 46,8 Mrd. USD (März 2018)
Die Bill & Melinda Gates Foundation (deutsch Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung) ist an den Einlagen gemessen die mit Abstand größte Privat-Stiftung der Welt, vor dem britischen Wellcome Trust und der Open Society Foundations von George Soros.

Finanzierung
Stiftungskapital von 36,7 Mrd. US-Dollar. Seit der Gründung wurden insgesamt 36,7 Mrd. US-Dollar an Zuschüssen gezahlt, 2014 waren es 3,9 Mrd. Dollar, 2015 4,2 Mrd. Dollar und im Juni 2017[5] erneut 4,6 Mrd. Dollar.

Am 25. Juni 2006 kündigte Warren Buffett eine Zustiftung von Berkshire Hathaway B Aktien an, die zu diesem Zeitpunkt 32,5 Milliarden US-Dollar wert waren. In einem Interview mit dem US-Business-Magazin Fortune hatte der damals drittreichste und zeitweise reichste Mann der Welt, Warren Buffett, angekündigt, 85 Prozent seiner Aktien an der von ihm aufgebauten Investmentfirma Berkshire Hathaway an diverse Stiftungen zu verschenken. Etwa fünf Sechstel davon sollten der Bill & Melinda Gates Foundation zugutekommen, der Anteile über mehrere Jahre überschrieben werden. Buffetts Gesamtvermögen wurde zu diesem Zeitpunkt auf rund 45 Mrd. US-Dollar geschätzt (Forbes the World’s Richest People 2006). Die erste Zahlung im Wert von 1,6 Mrd. US-Dollar erfolgte im Juni 2006, die zweite im Wert von 1,76 Mrd. US-Dollar im Juli 2007, die dritte im Wert von 1,8 Mrd. US-Dollar im Juli 2008, die vierte im Wert von 1,25 Mrd. US-Dollar im Juli 2009 und eine weitere im Wert von 2,86 Mrd. US-Dollar im Juli 2016.

Ziele
Die Stiftung ist in drei Bereiche gegliedert: Globale Entwicklung, globale Gesundheit und das United States-Programm.

Kritik (bemerkenswerterweise alle älteren Datums)

“Die Gates-Stiftung ist ein Mittel, um Macht auszuüben”
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/interview-zur-gates-stiftung-mccoy-beklagt-machtmissbrauch-a-981842.html
David McCoy ist am Center for Primary Care and Public Health der Queen Mary Universität in London tätig. Er hat 15 Jahre vor allem in Südafrika als Arzt und im öffentlichen Gesundheitswesen gearbeitet. Er sitzt im Vorstand der NGO Medact und ist Mitglied im People’s Health Movement, einem globalen Netzwerk für Gesundheitsaktivisten.

McCoy: Es ist wichtig zu verstehen, dass die Stiftung nicht nur eine Wohltätigkeitsorganisation ist, sondern Einfluss auf Politik, Forschung und selbst journalistische Berichterstattung hat. Mit einem Stiftungsvermögen von 29,3 Milliarden Euro und einem ähnlich großen Betrag, den Warren Buffett der Stiftung für die Zukunft zugesagt hat, ist sie extrem mächtig. Ich sehe Probleme in der Gestaltung und Herangehensweise dieser Programme und darin, dass die Stiftung keine Rechenschaft ablegen muss.

Frage: Sie haben 1000 Förderungen für Gesundheitsprogramme im Wert von fast neun Milliarden Dollar untersucht, die die Stiftung zwischen 1998 und 2007 gewährt hat. Wie lautet Ihr Ergebnis?

McCoy: Die Stiftung unterstützt eine breite Auswahl von Organisationen und wirkt durch sie. Dazu gehören die Weltgesundheitsorganisation (WHO), große Gesundheitspartnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und Unternehmen wie Global Fund oder der Globalen Allianz für Impfstoffe (GAVI), internationale Nichtregierungsorganisationen, Forschungsinstitute und führende Universitäten in den USA und Europa, die zu globaler Gesundheit arbeiten. Die Stiftung unterstützt sogar die Weltbank. Sie konzentriert ihren Einfluss und ihr Geld auf wenige ausgewählte Technologien und Krankheiten, insbesondere HIV, Tuberkulose, Malaria und solche, gegen die man impfen kann.
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McCoy: ( ) Bill Gates’ Fokus auf Charity und Technologie enthält kein Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung. Er stellt auch nicht das Wirtschaftssystem in Frage, das Vermögen von unten nach oben verteilt.

Frage: Befürworter halten dagegen, dass Bill Gates Wohlstand zurückgibt und seine unternehmerischen Fähigkeiten dafür einsetzt, den Armen zu helfen.

McCoy: Er gibt kein Geld zurück. Es bleibt unter seiner Kontrolle, wie er es einsetzt. Ich möchte den Blick aufs große Ganze lenken, dessen Teil die Stiftung ist: den Zusammenhang zwischen dem immensen Reichtum und der Verarmung. Dass exzessives und konzentriertes Vermögen das Ergebnis einer fairen und effizienten wirtschaftlichen Entwicklung ist und den Armen durch den sogenannten Trickle-Down-Effekt hilft – es also von oben nach unten durchsickert -, das ist ein Mythos, den auch die Gates Foundation verbreitet. Charity ist oft ein Akt der Großzügigkeit. Aber sie kann auch das Macht- und Abhängigkeitsverhältnis zwischen Reichen und Armen verstärken oder dazu benutzt werden, ungerechte, undemokratische oder repressive Strukturen zu erhalten.
( )
McCoy: ( ) Gates’ Vermögen beruht nicht so sehr auf seiner Intelligenz oder seiner Genialität, sondern auf seinem rücksichtslosen Geschäftssinn, der ihm erlaubt hat, einen Markt zu monopolisieren und Steuervermeidung zu maximieren.

Frage: Die Gates Foundation unterhält Partnerschaften mit Pharmakonzernen wie Novartis, Glaxo-Smith-Kline, Sanofi und Merck. Auch das kritisieren Sie. Warum?

McCoy: Es gibt eine Menge Marktversagen im Pharma-Sektor, das zu exorbitanten Gewinnen und ineffizienter Forschung mit zu vielen Interessenskonflikten führt. Das schadet der Allgemeinheit. Der Schlüssel liegt im System der geistigen Eigentumsrechte, das Gates mit aufgebaut hat, als er noch bei Microsoft war. Seine Stiftung arbeitet eng mit der Pharma-Industrie zusammen. Es sollte besser erforscht werden, wie viel privates und öffentliches Geld so in die Entwicklung von Medikamenten und Impfungen fließt, die dann privatisiert und gewinnbringend auf einem wettbewerbsverzerrten Markt verkauft werden.

Frage: In Deutschland unterstützt die Gates Foundation mit 20 Millionen Euro privat-öffentliche Entwicklungspartnerschaften, zu denen Firmen wie BASF, Bayer und Syngenta gehören. Voraussetzung war, dass die deutsche Regierung dafür weitere 20 Millionen Euro aus dem Topf der Entwicklungshilfe in diese Partnerschaften investiert.

McCoy: Partnerschaften sind im Prinzip gut. Aber viele ermöglichen und legitimieren den Zugriff von Unternehmen auf den öffentlichen Sektor

Frage: Dennoch gibt es im Gesundheitssektor wenig Kritik an dem Einfluss der Stiftung. Ist das vorauseilender Gehorsam, um an Fördermittel der Stiftung zu kommen?

McCoy: Geballtes Vermögen und Macht kaufen nicht nur Einfluss, sondern auch Zustimmung, Selbstzensur und Gruppendenken. Bevor ich anfing, zur Gates Foundation zu forschen, wurde ich gewarnt, dass das meiner Karriere schaden könnte. Aber nachdem meine Studie im Medizinjournal “The Lancet” veröffentlicht wurde, bestätigten viele, dass die Stiftung einen zu großen Einfluss hat und ein Klima schafft, in dem sich Gesundheitsexperten weigern, ihr zu widersprechen.

Unsaubere Geschäfte der Gates-Stiftung:Kinder verseucht, aber gegen Masern geimpft
https://www.sueddeutsche.de/kultur/unsaubere-geschäfte-der-gates-stiftung-kinder-verseucht-aber-gegen-masern-geimpft-1.96035

Wo kommt das viele Geld her, dass Gutmensch Bill Gates und Gattin unter die Armen der Welt streuen? Eine Liste zeigt, dass die Millionen für gute Taten verdient werden mit Aktien dubioser Unternehmen.
( )

Was von Kritikern der Stiftung seit Jahren angeprangert wird, hat nun die Los Angeles Times in einem umfassenden Bericht zusammengetragen, der den globalen Wohlfahrtskonzern in etwas anderem Licht erscheinen lässt: Die Stiftung besitzt Aktien an Firmen, die alle Standards sozialer Verantwortung brechen, weil sie die Umwelt zerstören, ihre Angestellten diskriminieren oder die Rechte der Arbeitnehmer verletzen. Zum Beispiel in Nigeria. Hier fördert die Gates-Stiftung für 167 Millionen Euro ein Impfprogramm gegen Kinderlähmung und Masern. Zugleich aber besitzt sie Anteile an einer Öl-Firma des italienischen Eni-Konzerns, der wie viele Firmen im Niger-Delta, überschüssiges Öl in einer riesigen Flamme abfackelt – und einen Regen von 250 giftigen Substanzen auf Mensch und Umwelt niedergehen lässt. So bekommen Kinder Atemwegserkrankungen, die dank der Gates-Stiftung gegen Masern geimpft werden.

325 Millionen Euro hat die Gates-Stiftung nach Angaben der Times in Konzerne wie Eni, Royal Dutch Shell, Exxon Mobil oder das französische Total investiert, ,,Unternehmen, deren Flammen das Delta so stark verseuchen, wie es in Amerika oder Europa niemals geduldet würde”, so die Times. Die Stiftung besitze Anteile von Firmen, die zu den schlimmsten Umweltsündern in Amerika und Kanada gehören, etwa Dow Chemical. Während sie insgesamt 1,5 Milliarden Euro für den Kampf gegen Aids ausgegeben hat, verdient sie ein Vermögen durch Aktien von Pharma-Unternehmen, die ihre Aids-Medikamente so teuer verkaufen, dass sie für die Patienten etwa in Afrika unerschwinglich sind. Paul Hawken, Direktor des Natural Capital Institute, das Investitionen untersucht, nennt es ein ,,schmutziges Geheimnis”.

Bill Gates und sein Image„Die Stiftung hilft mit Blutgeld“
https://www.deutschlandfunkkultur.de/bill-gates-und-sein-image-die-stiftung-hilft-mit-blutgeld.1008.de.html?dram:article_id=335222

Die Autorin Kathrin Hartmann erhebt schwere Vorwürfe gegen die Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung: Sie investiere in die „schmutzigsten Konzerne der Welt“, sagte sie anlässlich des 60. Geburtstages des Microsoft-Gründers. Mit ihren Investitionen schaffe die Stiftung erst die Probleme, gegen die sie kämpfen wolle.

Mit einem Budget von mehr als 42 Milliarden Dollar ist die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates die reichste und mächtigste der Welt. Mit diesem Geld bestimme sie über die „Zukunft aller gesellschaftsrelevanten Bereiche – wie Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft, Armuts- und Hungerbekämpfung“, sagt die Autorin Kathrin Hartmann. Doch das seien Bereiche, die „unter demokratische Kontrolle gehören – und nicht unter die von Milliardärsstiftungen“.

Zwar will Hartmann, wie sie sagt, Gates und dessen Stiftung nicht unterstellen, dass sie nicht helfen wollten. Allerdings:

„In der Stiftung selbst sitzen Angehörige der Pharma- und Saatgutindustrie wie beispielsweise Monsanto. Man kann praktisch sagen: Die Stiftung selbst ist eine Lobby-Organisation und Privatisierungsmaschine. Und man muss durchaus die Frage stellen, möglicherweise ob der Schaden, der durch die Investments angerichtet wird, die diese Stiftung tätigt und mit denen sie ihre vielen Milliarden generiert, nicht sogar an anderer Stelle womöglich die Hilfsprogramme zunichte macht oder erst die Probleme schafft, gegen die die Stiftung kämpfen will.“

Why is the Gates foundation investing in GM giant Monsanto?
https://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2010/sep/29/gates-foundation-gm-monsanto

The Bill and Melinda Gates Foundation, which is sponsoring the Guardian’s Global development site is being heavily criticised in Africa and the US for getting into bed not just with notorious GM company Monsanto, but also with agribusiness commodity giant Cargill.

Trouble began when a US financial website published the foundation’s annual investment portfolio, which showed it had bought 500,000 Monsanto shares worth around $23m. This was a substantial increase in the last six months and while it is just small change for Bill and Melinda, it has been enough to let loose their fiercest critics.

Seattle-based Agra Watch – a project of the Community Alliance for Global Justice – was outraged. “Monsanto has a history of blatant disregard for the interests and well being of small farmers around the world… [This] casts serious doubt on the foundation’s heavy funding of agricultural development in Africa,” it thundered.

But it got worse. South Africa-based watchdog the African Centre for Biosafety then found that the foundation was teaming up with Cargill in a $10m project to “develop the soya value chain” in Mozambique and elsewhere. Who knows what this corporate-speak really means, but in all probability it heralds the big time introduction of GM soya in southern Africa.

Bill Gates zwischen Schein und Sein
https://www.heise.de/tp/features/Bill-Gates-zwischen-Schein-und-Sein-3378037.html?seite=all
Die “Bill & Melinda Gates Foundation” unterstützt nicht die notleidenden Menschen in Afrika, sondern etliche Agrarkonzerne und deren Profitinteressen

( )
Ist Bill Gates ein altruistischer Heilsbringer, der seine Milliarden zum Wohl der Menschheit spendet? Nein, unter dem Deckmantel der BMGF laufen knallharte Geschäfte, wie die aktuelle Studie “Gated Development. Is the Gates Foundation always a force for good?” der britischen NGO Global Justice Now zeigt. Mark Curtis, der Leiter der Studie, kritisiert in der Einleitung die Verflechtung der Stiftung mit internationalen Großkonzernen:

Der Weltöffentlichkeit wird der Mythos verkauft, dass private Philanthropie viele Lösungen für die Probleme der Welt bereithält, während sie die Welt vielmehr in viele falsche Richtungen drängt. […] Die Untersuchung der BMGF-Programme zeigt, dass die Stiftung, deren Führungskräfte größtenteils bei US-amerikanischen Großkonzernen tätig sind, multinationale Konzern-Interessen unterstützt – zulasten der sozialen und ökonomischen Gerechtigkeit.

Die Strategie der Stiftung sieht vor, die Rolle multinationaler Unternehmen im Bereich der globalen Gesundheit und insbesondere in der Landwirtschaft zu stärken, obwohl genau diese Unternehmen maßgeblich für die Armut und Ungerechtigkeit verantwortlich sind, die ohnehin schon den Globalen Süden drangsalieren. […] Zudem ist die Stiftung der weltweit größte Investor bei der Erforschung genmanipulierter Nutzpflanzen.
Mark Curtis, “Global Justice Now”, Leiter der Studie

( )
Druck zu “marktbasierten Lösungen”

Darüber hinaus hat die BMGF großen Einfluss auf die Politik der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Über 11 Prozent des Budgets der WHO speist sich aus Spenden der BMGF. Keine Regierung der Welt zahlt so viel Geld an die WHO wie die Stiftung von Bill Gates. Im Gegenzug “empfiehlt” die BMGF der WHO, ihre Aufträge an Pharmakonzerne wie Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer zu vergeben, die ebenfalls Millionenspenden von der BMGF erhalten.

Das Ziel der Pharmakonzerne – und der mit Aktien beteiligten BMGF – ist es, einen exklusiven Marktzugang in Afrika und Asien zu erhalten, “marktbasierte Lösungen” zu entwickeln und gleichzeitig die öffentlichen Gesundheitssysteme auszuhebeln. Zwar steigt inzwischen die Impfrate, doch gleichzeitig steigen die Gewinne der beteiligten Konzerne: Eine vollständige Impfung eines Kindes kostete 2015 bis zu 68 mal mehr als noch im Jahr 2005 – mit denselben Medikamenten.

( )
Bill Gates und seine Stiftung jedenfalls unterstützen nicht die notleidenden Menschen in Afrika, sondern etliche Agrarkonzerne und deren Profitinteressen. Über 1,6 Milliarden Menschen leben weltweit in kleinbäuerlichen Strukturen. Ihre Lebensgrundlage wird durch die Geschäftspraktiken der BMGF massiv bedroht. Vielleicht sollte sich die philanthropisch schmückende BMGF noch einmal den 1. Artikel des UN-Sozialpakts von 1966 in Erinnerung rufen: “In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden.”

The media loves the Gates Foundation. These experts are more skeptical.
https://www.vox.com/2015/6/10/8760199/gates-foundation-criticism

Critics are hard to find — most people are reluctant to say anything negative

While studying the Gates Foundation, Sophie Harman, an academic at Queen Mary University of London, noticed something peculiar. Even though the foundation is one of the single most powerful actors in global health, remarkably few people ever had anything negative to say about its work outside of skeptical academics.

“Perhaps that’s because their projects are great, but that’s never the case,” Harman says. “Not all global health projects are 100 percent successful.” Another explanation for the silence, Harman argues, is that “everyone is scared of challenging Gates and the foundation’s role because they don’t want to lose their funding.”

siehe auch Graphik, selbe Seite
The gateses’ growing influence on funding for global health

Wikipedia:
Im Januar 2007 veröffentlichten Journalisten der Los Angeles Times einen Bericht, in dem sie der Stiftung Investitionen in Unternehmen vorwarfen, die stark umweltverschmutzend agieren oder teure AIDS-Medikamente verkaufen („blind-eye investing“).[14]

Eine andere Kritik bezieht sich auf die enge Verknüpfung der Stiftung mit dem Lebensmittel-Konzern Monsanto, der seinerseits in der Kritik steht, die angestammte Landwirtschaft in Afrika zu bedrohen und vor allem über die Patentierung von bestimmten Pflanzen-, Gemüse- und Getreidesamen in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu halten.[15]

Der Arzt David McCoy kritisierte 2014 unter anderem die Konzentration auf wenige ausgewählte Technologien und Krankheiten, das fehlende Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung und dass die Stiftung keine Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards für ihre Geldanlagen hat.[16][17]

Der Stiftung wird vorgeworfen, dass sie gezielt Maßnahmen von Firmen propagiere und unterstütze, deren Aktien sie hält. Beispielsweise speist sich das Budget der Weltgesundheitsorganisation mittlerweile unter anderem auch aus Spenden dieser Stiftung[18], so dass diese auf die Politik der WHO Einfluss ausüben könnte.

Poverty and education policy

Critics say the Bill & Melinda Gates Foundation has overlooked the links between poverty and poor academic achievement and has unfairly demonized teachers for poor achievement by underprivileged students. They contend that the Gates Foundation should be embracing anti-poverty and living wage policies rather than pursuing untested and empirically unsupported education reforms.[164]

Critics say that Gates-backed reforms such as increasing the use of technology in education may financially benefit Microsoft and the Gates family.[132][165][166]

Calls for divestment

The foundation trust invests undistributed assets, with the exclusive goal of maximizing the return on investment. As a result, its investments include companies that have been criticized for worsening poverty in the same developing countries where the foundation is attempting to relieve poverty.[81][167] These include companies that pollute heavily and pharmaceutical companies that do not sell into the developing world.[168] In response to press criticism, the foundation announced in 2007 a review of its investments to assess social responsibility.[169] It subsequently canceled the review and stood by its policy of investing for maximum return, while using voting rights to influence company practices.[170][171]

Critics have called on the Gates Foundation to divest from the GEO Group, the second-largest private prison corporation in the United States. A large part of the prison’s work involves incarcerating and detaining migrants that have been detained by the Obama administration and now the Trump administration.[172][173][174] In spring 2014 the Gates Foundation acknowledged its $2.2 million investment in the prison corporation.[175] It has more recently rebuffed critics’ request that it sever investment ties with the prison corporation. It has refused to comment on whether it is continuing its investments

+++++++++ WHO +++++++++

Sitz: Genf, gegr 1948;
Gesamt-Budget: 2018-2019: 5,1 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates-Stiftung 2018-2019: 499 Millionen Dollar
Einkünfte von Deutschland 2018-2019: 292 Millionen Dollar
Geforderte Corona-Ausgaben: “The first iteration of the Strategic Preparedness and Response Plan called for a total resource requirement of US$675 million, of which US$61.5 million were for WHO’s urgent preparedness and response activities for the period of February to April 2020. An updated plan will be launched in April and will identify significantly larger resource needs for country response, research and development and WHO itself.”
https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/donors-and-partners

Die Verfassung der Weltgesundheitsorganisation legt fest, dass ihr Ziel die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitsniveaus bei allen Menschen ist. Ihre Hauptaufgabe ist die Bekämpfung der Erkrankungen, mit besonderem Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten, sowie Förderung der allgemeinen Gesundheit der Menschen weltweit

CEO Tedros Adhanom (seit 2017) (2005 bis 2012 äthiopischer Gesundheitsminister; 2012 bis 2016 Außenminister)
Er wurde 2009 zum Vorsitzenden des Global Fund gewählt.

Finanzierung
Der Haushalt für die Jahre 2020 und 2021 liegt bei 4,8 Milliarden US-Dollar und wird zu 80 Prozent durch freiwillige Beiträge gedeckt. Neben Staaten tragen auch Stiftungen und Spenden von Unternehmen zum Budget bei. Größte Geber im abgelaufenen Doppelhaushaltsjahr 2018/19 waren die USA (sie deckten 14,7 Prozent des Gesamtvolumens), gefolgt von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung (9,8 Prozent), der Impfallianz GAVI (8,4 Prozent) und Großbritannien (7,8 Prozent). Deutschland ist mit 5,7 Prozent (292 Millionen Dollar) der fünftgrößte Geber. China finanziert 0,2 Prozent des Haushalts.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135063.die-who-und-das-geld.html

WHO-Projekte werden teilweise als öffentlich-private Partnerschaft finanziert.Darunter fällt u.a.:

– die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird;

Inzwischen stammen Bernd Hontschik zufolge bereits 80 % des Etats der WHO von privaten Spenden und von Stiftungen, die an einer Unabhängigkeit der WHO zweifeln lässt, wie er in einem Artikel der Frankfurter Rundschau Anfang 2019 schrieb und ebenso vom Deutschlandfunk berichtet wurde.[12][13]

Nicht mehr im Programmbudget der WHO figuriert der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Malaria und Tuberkulose (Global Fund), der 2002 von der G8 gegründet wurde. ( )Ebenfalls außerhalb der WHO führen das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS), die Internationale Fazilität zum Kauf von Medikamenten (UNITAID).

Kritik
(a) Finanzierung und Interessenkonflikte
Ein Problem sehen Kritiker in der Finanzierung. 2014 berichtete Frontal21, dass vom Jahresbudget der WHO von etwa 4 Mrd. US-Dollar allein etwa 3 Mrd. US-Dollar freiwillige Beiträge sind, darunter auch größere Spenden von Unternehmen, insbesondere aus der Pharmabranche.
Laut dem Bericht kritisiert Transparency International die viel zu geringen Pflichtbeiträge der Staaten an die WHO. Dadurch sei ab 2001 die WHO in die Arme der Industrie getrieben worden. Ähnliche Kritik kommt laut dem Bericht von Medico international, welche meint, dass die WHO unterfinanziert sei, um auf eine Krise wie Ebola angemessen reagieren zu können. Die WHO sei mehr und mehr auf Gelder aus der Wirtschaft angewiesen, wodurch die Neutralität der WHO gefährdet sei. Medico international fordert, die privaten Interessen in der WHO zurückzudrängen, die WHO anständig? zu finanzieren und zu demokratisieren. Nach dem Bericht von Frontal21 kritisiert der Brite Paul Flynn, der 2010 die Untersuchung im Europarat gegen die WHO geleitet hatte, die WHO wie folgt: „Meiner Meinung nach ist sie [die WHO] auch heute noch exzessiv beeinflusst von der Pharmaindustrie, die sehr geschickt bei der Manipulation von Gesundheitsausgaben vorgeht, zugunsten eigener finanzieller Interessen.“

Auch werden WHO-Projekte teilweise als öffentlich-private Partnerschaft finanziert, u. a. die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation (BMHF) finanziert wird, wobei letztere selbst mit weiteren knapp 10 % Finanzanteil lt. WHO-Statistik 2018/2019 zur Verfügung steht.[31] Der Stiftung wird u. a. von Medico international vorgeworfen, dass sie gezielt Maßnahmen von Firmen propagiere und unterstütze, deren Aktien sie hält. Das Budget der Weltgesundheitsorganisation speist sich aus etwa 18 % aus Spenden beider Stiftungen, so dass diese auf die Politik der WHO großen Einfluss ausüben. Neben den USA nehmen diese die ersten drei Plätze der Geldgeber an die WHO ein. Die BMHF empfiehlt die Vergabe von Aufträgen der WHO an Konzerne wie MSD, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer, deren Aktien von der Stiftung gehalten werden.[32] „Big Pharma, die Pharmakonzerne, und Big Food, die Nahrungsmittelkonzerne, nutzten skrupellos genau diesen Interessenkonflikt der WHO“, so der indische Gesundheitsexperte Amit Sengupta.[33][34]

(b) Influenza
Die WHO stand und steht wegen ihres Verhaltens bei der Pandemiebekämpfung in der Kritik. So wurden nach dem Auftreten des H5N1-Virus (auch als Vogelgrippe H5N1 bekannt geworden) im Mai 2005 – aufgrund der Warnung des damaligen Impfdirektors Klaus Stöhr vor einer möglichen weltweiten Grippeepidemie („bis zu 7 Millionen Tote“) – von Regierungen für riesige Geldbeträge die Grippemittel Tamiflu und Relenza angeschafft. Zwar verbreitete sich das Virus weltweit, jedoch traten nur wenig Erkrankungen beim Menschen auf, sodass weltweit nur 152 Menschen an der Vogelgrippe H5N1 verstarben, weit weniger als bei einer saisonalen Grippe. (Im Jahr 2007 wechselte Klaus Stöhr von der WHO zum Pharmakonzern Novartis).[35]

Nach dem Auftreten des A/H1N1-Virus (Schweinegrippe) erhöhte die WHO mit der Verbreitung der Krankheit die Epidemiewarnstufe schrittweise bis zur höchsten Stufe 6 (Pandemie). Die Regierungen bestellten daraufhin Impfstoffe (allein in Deutschland für ca. 450 Mio. Euro) und Grippemittel. Kritik entstand dabei vor allem, weil die Direktorin der WHO-Impfstoffabteilung – Marie-Paule Kieny – vor ihrer Tätigkeit bei der WHO beim französischen Pharmaunternehmen Transgene S.A. beschäftigt war, das strategische Partnerschaften zur Impfstoffherstellung mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche unterhält.[35] Der Europarat ging dem Verdacht nach, dass es ein enges Zusammenspiel zwischen WHO und Pharmaindustrie gab.[36]

(c) COVID-19
Die COVID-19-Pandemie wurde von der WHO am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft, als sie sich von China aus bereits in weitere Länder ausgebreitet hatte und in Italien über 800 Menschen daran gestorben waren.[37][38] Ihr Handeln wurde unter anderem von den Regierungen der Vereinigten Staaten, Australiens und Japans scharf als zu zögerlich kritisiert. Die WHO habe sich „China-hörig“ verhalten und „in der frühen Phase der Welt gegenüber darauf bestanden, dass China keine Epidemie der Lungenentzündungen habe“.[39] Umgekehrt war zuvor der WHO die “voreilige” Ausrufung der Pandemie bei der Schweinegrippe angekreidet worden.[40]
Siehe auch: Kritik am Zeitpunkt der Pandemie-Erklärung der WHO und Verlauf der COVID-19-Pandemie

Am 15. April 2020 kündigte US-Präsident Donald Trump die vorläufige Einstellung der US-amerikanischen Zahlungen an die WHO an und erklärte, dass die Organisation bei dem Coronavirus-Ausbruch in China „ihre grundlegenden Aufgaben nicht erfüllt“ habe, wofür sie verantwortlich gemacht werden müsse. Er warf der WHO Misswirtschaft und eine Verschleierung der Ausmaße der Epidemie in ihren Anfängen in China vor. Die WHO habe unter ihrem Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus eine zu große Nähe und eine zu unkritische Haltung gegenüber der Volksrepublik China gezeigt.[41] UN-Generalsekretär António Guterres und der deutsche Außenminister Heiko Maas kritisierten Trumps Entscheidung.[42] Die Schweizer Presse kommentierte die Entscheidung als „Eigengoal“, damit würde Chinas Einfluss in der UNO größer[43], und er wolle offenbar „von eigenen Versäumnissen ablenken“.[44] Die Allianz für Multilateralismus veröffentlichte eine Erklärung, in der über 20 Staaten der WHO ihre Unterstützung zusicherten

(d) Taiwan
Die Republik China (Taiwan), die 1971 aus den Vereinten Nationen ausgeschlossen wurde, stellte ein Gesuch um Beitritt zur WHO im Beobachterstatus. Die Weltgesundheitsorganisation lehnte dies jedoch 2004 auf Druck der Volksrepublik China wegen der Ein-China-Politik ab. Zwischen 2009 und 2016 durfte Taiwan als Beobachter an WHO-Tagungen und -Veranstaltungen teilnehmen, musste aber aufgrund des erneuten Drucks aus China aufhören.[46] In den Jahren 2017 bis 2020 verweigerte die WHO taiwanesischen Delegierten die Teilnahme an der WHO-Jahresversammlung. Bei mehreren Gelegenheiten wurde taiwanesischen Journalisten der Zugang zu Berichten über die Versammlung verweigert.[47][48][49]

Dies ist Anlass zur Kritik, da Taiwan dadurch vom internationalen Gesundheitssystem abgeschnitten ist und auch sein eigenes Wissen nur schwer mit anderen teilen kann. So warnte das Land in der COVID-19-Pandemie 2020 die Weltgemeinschaft als erstes vor dem neuartigen Virus, wurde aber nicht gehört

+++++ Global Fund ++++++

Sitz: Genf; gegr 2002; Targets: AIDS, Tuberkulose und Malaria;
Einkünfte ges 2001- 2022: 49 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates Foundation 2001-2020: 2,2 Milliarden Dollar
Einkünfte von Deutschland 2001 – 2022: 5 Milliarden Dollar
Einkünfte von EU 2001 – 2022: ca 3 Milliarden Dollar
Geforderte Corona-Ausgaben: Für Global fund sofortige Bereitstellung von 1 Milliarde Dollar

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (englisch The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria, kurz GFATM), Schweiz, ist ein Finanzierungsinstrument zur Bekämpfung der drei großen Infektionskrankheiten.
Der Fonds ist die bedeutendste internationale Finanzierungseinrichtung zur Bekämpfung der multiresistente TB.

CEO Peter Sands (seit 2018) (ehemals CEO Standard Chartered Bank, Weltbank zu Finanzierung von Pandemievorsorge)

Ziel
Der Fonds dient der Finanzierung nationaler Maßnahmen gegen die drei Krankheiten einschließlich der Stärkung von Gesundheitssystemen. Er fördert zudem die Eigenverantwortung der Regierungen, die Mitwirkung der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors sowie wirkungs- und genderorientierte Maßnahmen gegen Aids, Tuberkulose und Malaria.

Board
Chair: Donald Kaberuka ( Wirtschaftsminister Ruanda (1997-2005); Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank (2005 bis 2015))
weitere Funktionen in Corporative boards:
– appointed senior advisor to a consortium TPG/Satya (jointly owned by private equity firms: TPG (Us) and Satya Capital (London), affiliated with Sudanese billionaire Mo Ibrahim)
– Boston Consulting Group (BCG), senior advisor to the public sector, social impact and financial institutions practices (since 2017)
– Centum Investments, chairman and non-executive member of the board of directors (since 2016)
Other roles include:
– Mo Ibrahim Foundation, member of the board
– Global Leadership Foundation, member (since 2017)
-Rockefeller Foundation, member of the board of trustees (since 2015)
-African Leadership University, chairman of its global advisory council (since 2015)

The Board includes 20 voting members, with equal representation by implementers and donors. Non-governmental organizations; communities affected by HIV, TB and malaria; the private sector; and private foundations are also represented as voting members. In addition, there are eight non-voting members, including the Board Chair and Vice-Chair; representatives of partner organizations including the World Health Organization and World Bank; as well as the Additional Public Donors constituency.
Gates foundation: Kieran Daly; Deputy Director, Global Policy and Advocacy, Bill & Melinda Gates Foundation
WHO, world bank: non-voting

Geschichte
2001 die G8-Staaten kamen in Genua 2001 überein, die Finanzierung von Massnahmen gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria zu verstärken.
2002 Gründung

Finanzierung
Anfangsfinanzierung: Bill Gates

Die Organisation hat bisher (Stand: Ende 2018) Mittel in Höhe von 39,6 Milliarden US-Dollar von Staaten und privaten Geldgebern eingesammelt.
Finanzierung 25% der weltweiten Mittel zur Bekämpfung von AIDS, 76% Tuberkulose und 75% Malaria
Durch ein Sinken der Mittel besteht die Gefahr, dass bisher mit Medikamenten versorgte Patienten in Zukunft vielleicht keine mehr erhalten und sich durch die unterbrochene Therapie Resistenzen bilden könnten.

Insgesamt erhalten 2001- 2022: 49 Milliarden Dollar

Finanzierung Gates Foundation
Gates Foundation 2001-2020: 2,2 Milliarden Dollar
Quelle https://www.gatesfoundation.org/how-we-work/quick-links/grants-database

Finanzierung durch Deutschland
Deutschland ist viertgrößter (?) Geber (nach den USA, Frankreich und Großbritannien)

Deutschland 2001 – 2022: 5 Milliarden Dollar
EU 2001 – 2022: ca 3 Milliarden Dollar

Neben diesen Beiträgen ist Deutschland auch einer der führenden Schirmherren des Programms Debt2Health des Globalen Fonds, wozu es in Ländern wie Elfenbeinküste, Indonesien, Pakistan und Ägypten einen Schuldenschnitt vorgenommen hat (Gesamtvolumen 60 Millionen Euro).

Corona Massnahmen
The COVID-19 pandemic is having a catastrophic impact on the most vulnerable communities worldwide and threatens progress against HIV, TB and malaria. The Global Fund, the largest multilateral funder of health systems worldwide, is providing immediate funding of up to US$1 billion to help countries fight COVID-19, mitigate the impacts on lifesaving HIV, TB and malaria programs, and prevent fragile health systems from being overwhelmed.

The Global Fund, the largest multilateral funder of health systems worldwide, is providing immediate funding of up to US$1 billion to help countries fight COVID-19, mitigate the impacts on lifesaving HIV, TB and malaria programs,

https://www.theglobalfund.org/en/covid-19/

+++++ UNITAID ++++++
International Drug Purchase Facility

Sitz: Genf; gegr 2006; targets: AIDS, Malaria, TB;
Einkünfte: 2006-2019: ca 3 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates Stiftung: ?
Einkünfte von Deutschland: ?
Geforderte Corona-Ausgaben: ?

Anmerkung: mit Abstand die kryptischste der hier gelisteten Organisationen; Budget von Gatesstiftung nicht unter UNITAID in https://www.gatesfoundation.org/how-we-work/quick-links/grants-database zu finden

Die Internationale Fazilität zum Kauf von Medikamenten, kurz UNITAID, ist eine internationale Einrichtung zum Erwerb von Medikamenten gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose. Sie erhält ihr Budget zu einem großen Teil durch einen Solidaritätszuschlag auf Flugtickets.

Ziele
UNITAIDs Primärziel ist, den globalen Zugang zu Medikamenten gegen die drei tödlichsten Krankheiten zu gewährleisten – HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose.

Board
Chair: Marisol Touraine (ehemals franz. Ministerin für Soziales und Gesundheit)
12 Members, darunter ein Sitz der Gates foundation (Greg Widmyer Director, Health Products, Programs, and Markets, Global Delivery Programs, Global Development, Gates Foundation) und ein WHO Sitz

Geschichte
2005 eine gemeinsame Erklärung der Länder Brasilien, Chile, Frankreich, Deutschland und Spanien, in der Ideen zur Realisierung der Millennium Development Goals (MDGs) dargestellt wurden;
2005 Erklärung auf dem UN-Gipfel zu den MDGs in New York City
2006 UNITAID von Brasilien, Chile, Frankreich, Norwegen und Großbritannien gegründet
Seither sind weitere Länder der Initiative beigetreten.

Finanzierung
Hauptgeldgeber: Frankreich, UK, Norwegen, Gates Foundation, Brasilien, Spanien, Südkorea und Chile.

Einkünfte: 2006-2019: ca 3 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates Stiftung: ?
Einkünfte von Deutschland: ?

Aktivitäten
UNITAIDS Stärke ist die Verhandlung niedriger Preise für Medikamente auf Grundlage ihrer großen finanziellen Mittel und der damit verbundenen hohen Abnahmezahlen. UNITAID führt selbst keine Programme zur Verteilung der Arzneimittel durch, sondern stützt sich auf Partnerorganisationen wie z. B. den Global Fund, die Clinton Foundation oder die WHO.

Corona Massnahmen
Unitaid has moved quickly to reshape its programs to contribute to the global response to the COVID-19 pandemic.
Working with its partners, Unitaid has identified opportunities to collaborate for impact on fast molecular tests, clinical trials of medicines and vital devices to check patients’ oxygen levels.
New opportunities are continually being explored to ensure that the needs of the most vulnerable populations are being addressed in a way that is fair and timely.
This page gives details of the different interventions that Unitaid is making to support the global efforts.
https://unitaid.org/covid-19/#en

+++++ GAVI ++++++
die Impfallianz (früher Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung)
Sitz: Genf; gegr 2000; target: Impfungen gegen lebensbedrohliche Krankheiten;
Gesamt-Budget: 2000 – 2020: 20,9 Milliarden Dollar
Einkünfte von Gates-Stiftung 2000 – 2020: 4,1 Milliarden dollar
Einkünfte von Deutschland 2000 – 2020: 904 Millionen Dollar
Geforderte Corona-Ausgaben: CEO Seth Berkley: “hope that the G20 countries should work together with a budget of tens of billions of dollars”

Ziel
Steigerung von Impfraten in Entwicklungsländer

Geschäftsführer: Seth Berkley (seit 2011) (ehemals Rockefeller Foundation, Stellvertr. Direktor für Gesundheit)

Board
Chair: Ngozi Okonjo-Iweala (ehemals Weltbank und Kandidatin für Weltbankpräsidentschaft, ehemalige Finanzministerin Nigeria)
28 Mitglieder, mit permanenten Sitzen für UNICEF, WHO, Weltbank und die Gates Stiftung (Orine Levine, Director, Vaccine Delivery, Global Development Program, Bill & Melinda Gates Foundation)

Mitglieder
Regierungen, WHO, UNICEF, Weltbank, die Bill & Melinda Gates Foundation, NGOs, Impfstoffhersteller sowie Gesundheits- und Forschungseinrichtungen und weitere private Geber.[3]

Gründung und Finanzierung
Anfangsfinanzierung durch Bill Gates Stiftung mit 750 Millionen US-Dollar

Gesamt-Budget: 2000 – 2020: 20,9 Milliarden Dollar
Finanzierung Gates-Stiftung 2000 – 2020: 4,1 Milliarden dollar
Deutschland 2000 – 2020: 904 Millionen Dollar
https://www.gavi.org/investing-gavi/funding/overview-2000-2037
https://www.gatesfoundation.org/how-we-work/quick-links/grants-database

2019 weitere Finanzierung an nigerianischer Regierung : 75 Millionen Dollar durch Bill Gates Stiftung
“Purpose: to support Nigeria through its transition from Gavi, the Vaccine Alliance by providing additional financing for its primary health care system”
https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/08/OPP1189127

Resultierende Abhängigkeit von Gates Stiftung
In fact, explained Jeremy Youde, a professor of political science at the University of Minnesota Duluth, many organizations are reliant on Gates Foundation funding. “If they were to decide that GAVI is not what they’re going to do any more,” he said, “that would put an organization like GAVI into real peril.”
https://www.vox.com/2015/6/10/8760199/gates-foundation-criticism

Arbeitsweise
Gavi bündelt die Nachfrage nach Impfstoffen und kann auf diese Weise große Mengen einkaufen. Insgesamt fragt UNICEF 40 Prozent des globalen Impfstoffvolumens nach, rund die Hälfte davon im Auftrag von Gavi

Seit der Gründung hat Gavi die Impfung von 440 Millionen Kindern gegen lebensbedrohliche Krankheiten wie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Gelbfieber und Haemophilus influenzae Typ b (Hib, einem Erreger von Meningitis (Hirnhautentzündung) und Lungenentzündung) finanziert. Auf diese Weise wurden schätzungsweise sechs Millionen Todesfälle verhindert.

2011 hatten 50 Länder die Finanzierung von Impfstoffen bei Gavi beantragt.
Bis zum Jahr 2020 läuft die Gavis Förderung in 22 Ländern auslaufen wird, so dass von abnehmender Nachfage ausgegangen wird.

Kritik
GlaxoSmithKline entsandte als Partner bis 2011 einen Vertreter in den Vorstand von Gavi. Kritiker bemängeln, dass die Preise für die Impfstoffdosen niedriger sein könnten.[27] Die Finanzierung wissenschaftlicher Studien, mit denen der Nutzen der Impfkampagnen untermauert wird, durch GAVI oder ihre Träger wird als Interessenkonflikt angesehen.[28] Ärzte ohne Grenzen und Oxfam kritisieren den Einfluss der Industrie bei Gavi. Sie fordern transparente Preiskalkulation und öffentlich finanzierte Forschung.[29]

In 2011, Doctors without borders (MSF) recommended that GAVI change the ways in which it buy vaccines. They criticized the Advance Market Commitment, which means that GlaxoSmithKline (GSK) and Pfizer get a subsidy as well as a per-unit payment for supplying doses of pneumococcal vaccine, as “corporate welfare that is scandalously expensive to donors and taxpayers”.The Advance Market Commitment had transferred far more money to GSK and Pfizer than the GAVI grants had transferred to low-cost suppliers for technology transfer and product development

In 2012, the first MSF “The right shot” report criticized GAVI for focussing on funding expensive new vaccines and neglecting to give children cheap old ones. “Twenty percent of the world’s children aren’t even getting the basic vaccines”, MSF’s vaccine policy adviser said.[15] MSF criticized the Global Vaccine Action Plan (GVAP) as flawed for failing to help those 20%, which is some 19 million children
( )
Bill Gates responded to MSF, saying “I think there is an organisation that’s wonderful in every other respect, but every time we raise money to save poor children’s lives, they put out a press release that says the price of these things should be zero”. He said that criticizing pharmaceutical company pricing deterred them from investing in medicines for the developing world, and said that instead, pharmaceutical companies should be praised for price discrimination: “We get a great price for these things, which is tiered pricing… And that’s how we manage to cut childhood death in half”. He also advocated improving cold chains in developing countries
( )
In August 2019, MSF asked GAVI to stop giving Advance Market Commitment subsidies to GSK and Pfizer, whom they called a duopoly, and instead buy vaccine from a new third manufacturer, the Serum Institute of India, which offered the vaccine at 2/3 of the price then offered by the two. As the pneumococcal vaccine made up 40% of GAVI’s vaccine purchasing costs, a 33% price drop would save GAVI billions (13% of its total vaccine purchasing costs[24]).
()
In January 2020, MSF repeated the appeal for GAVI to bulk-buy the cheaper pneumococcal vaccine and vaccinate more of the 55 million children who are not vaccinated with it.[27] They also appealed to the World Health Organization, UNICEF, and the Gates Foundation, and said that GAVI could have done more to lower vaccine prices.

Zur Cov-2 “Pandemie”
CEO Seth Berkley ( ) said he hoped that the G20 countries should work together with a budget of tens of billions of dollars, and that individual countries should be prepared for finished vaccines to be allocated according to greatest need.

+++++ CEPI ++++++

The Coalition for Epidemic Preparedness Innovations
Sitz: Oslo; gegr 2017; targets: 9 besonders gefährliche Krankheiten;
Angepeiltes Ziel: 2017-2022: 1 Milliarde Dollar;
Einkünfte von Gates Stiftung: 100 Millionen
Einkünfte von Deutschland: 90 Millionen
Geforderte Corona-Ausgaben: spezielles CEPI Programm: 2 Milliarden (Dollar?)

eine Allianz in öffentlich-privater Partnerschaft zwischen Regierungen, der WHO, der EU-Kommission, Forschungseinrichtungen, der Impfstoff-Industrie und privater Geldgeber, u. a. der Bill & Melinda Gates Foundation, zum Aufbau eines Forschungsnetzwerks zur Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe neuer viraler Infekte.

Gründung CEPI
-2015 riefen Stanley Plotkin (u.a. Berater von Impfstoffhersteller wie Sanofi-Pasteur und Biotech Firmen), Jeremy Farrar (jetziger Director Wellcome Trust) und Adel Mahmoud (ehemals Merck Impfstoffe und Woodrow Wilson School of Public and International Affairs) im The New England Journal of Medicine auf, die bestehenden Impfforschungskampagnen zu koordinieren und einen Finanzierungsrahmen für die Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe zu schaffen. Dieses Konzept wurde von der WHO unterstützt.
-2016 Weltwirtschaftsforum Davos: Erweiterung des Konzepts als Reaktion auf die Ebola Epidemie
Bill Gates als einer der Gründer sagte: “The market is not going to solve this problem because epidemics do not come along very often — and when they do you are not allowed to charge some huge premium price for the tools involved”.
-19.1.2017 Weltwirtschaftsforum Davos: CEPI offiziell gegründet mit Startkapital von $460 Million zwischen den Regierungen von Norwegen, Japan, Deutschland (Indien später) Bill & Melinda Gates Foundation und dem Wellcome Trust.
(öffentlich-privater Partnerschaft).
-Juli 2017 Beratung über konkrete Details im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Mehr als 80 Organisationen und über 200 Privatpersonen haben daraufhin ihr Interesse bekundet. Ebenso waren Firmen der Pharmaindustrie, zB GlaxoSmithKline Mitbegründer.
-In einem anlässlichen Interview sagte Bill Gates dass ein Ziel sei, die Impfstoffentwicklung von 12 Jahren auf weniger als 1 Jahr zu senken.

-Ein Interessenskonflikt?
Im Aufsichtsrat von CEPI sitzt auch die stellvertretende Generalsekretärin (seit 2016) der Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission, Ruxandra Draghia-Akli (ehemalige Vicepräsidentin von VGX Pharmaceuticals, inzwischen fusioniert mit Inovio Pharmaceuticals, welche wiederum von CEPI im Januar 2020 9 Millionen Dollar erhalten hat zur Entwicklung eines RNA/DNA Impfstoffes gegen SARS-CoV-2)
https://de.wikipedia.org/wiki/Coalition_for_Epidemic_Preparedness_Innovations
https://business-review.eu/news/key-move-romanian-gets-top-management-position-at-european-commission-who-is-ruxandra-draghia-akli-113909
https://www.genengnews.com/news/inovio-biomedical-and-vgx-pharmaceuticals-to-merge/
https://en.wikipedia.org/wiki/Inovio_Pharmaceuticals

Anfangs- und projektierte Finanzierung:
Anfangsfinanzierung 2017: 460 Millionen Dollar; Angepeiltes 5 Jahres Ziel: 1 Milliarde Dollar bis 2022 (durch Zusagen von Geldgeber gesichert)
von Japan : 125 Millionen Dollar; Norwegen 120 Millionen; Deutschland: 90 Millionen; Gates Stiftung: 100 Millionen, Wellcome Trust: 100 Millionen; März 2020 ergänzte UK um 210 Millionen Pfund

April 2020 Pläne Impfstoffentwicklung gegen CoV2
CEO Richard Hatchett, 3.4.20 schätzte die Kosten für eine Impfstoffentwicklung gegen CoV2 für die nächsten 12-18 Monate auf 2 Milliarden Dollar
“Vaccine development is complex and expensive. Rates of attrition are high. We need multiple candidates to ensure that we can produce safe and effective vaccines. My organisation estimates that a large part of the US$2bn will be needed by the middle of this year to develop eight vaccine candidates through initial phase 1 testing, prepare for phase 2/3 trials and to invest in manufacturing processes for up to six candidates.”
https://eiuperspectives.economist.com/healthcare/world-must-devise-globally-fair-covid-19-vaccine-allocation-system

Kritik an CEPI
“The New York Times said that CEPI had made a “failed effort to get large pharmaceutical firms to agree to be partners without insisting on substantial profits or proprietary rights to research that CEPI helped to finance and produce,” and had replaced specific implementation measures with lip service to its funding mission.”
https://de.wikipedia.org/wiki/Coalition_for_Epidemic_Preparedness_Innovations

Corona Massnahmen
The spread of COVID-19 has become a humanitarian and economic crisis, unprecedented in modern times.

CEPI has moved quickly and collaboratively to rapidly develop vaccines against the COVID-19 virus. We are also collaborating with GSK and will use their pandemic vaccine adjuvant platform technology to enhance the development of an effective vaccine.
https://cepi.net/covid-19/

We estimate that it will cost $2 billion (translated = 2 Milliarden (Dollar?)) to develop this vaccine within the next 12-18 months. So far we’ve raised over $924 million towards this goal – but we need your help. Whether you’re an individual or institution, you can contribute to our fight against this deadly disease

++++ Wellcome Trust ++++
London, gegr 1936 durch Sir Henry Wellcome; Ausstattung 25,9 Milliarden Pfund

Der Wellcome Trust ist eine gemeinnützige Treuhand mit Sitz in London. Sie wurde 1936 gegründet, um das Erbe von dem Burroughs Wellcome & Company-Mitbegründer Henry Wellcome zu verwalten. Erklärtes Ziel ist die „Forschung zu fördern, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern“. Er ist, nach der Bill and Melinda Gates Foundation, die weltweit zweitreichste Stiftung, die medizinische Forschung fördert, und hatte 2018 ein Vermögen von 26 Milliarden Euro.

Direktor: Jeremy Farrar (seit 2013), Infektiologe

Beteiligungen
Bis Juni 1992 war der Wellcome Trust mit 73,6 % Mehrheitsaktionär des damaligen Pharmakonzerns Wellcome plc mit den seinerzeit umsatzstarken Präparaten Zovirax und Retrovir.[6] Im Juli 1992 verkaufte die Stiftung 270 Mio. Aktien im Wert von 2,16 Mrd. Pfund Sterling, reduzierte somit ihren Anteil an Wellcome plc auf 42 %[7] und veräußerte 1995 komplett die verbliebenen Anteile an dem Pharmaunternehmen

In 1995, the trust divested itself of any interest in pharmaceuticals by selling all remaining stock to Glaxo plc, the company’s historic British rival, creating GlaxoWellcome plc. In 2000, the Wellcome name disappeared from the drug business altogether when GlaxoWellcome merged with SmithKline Beecham, to form GlaxoSmithKline plc

Finanzen
Ausstattung 25,9 Milliarden Pfund
Der Wellcome Trust investiert über 400 Millionen Pfund per annum in biomedizinische Forschung, davon hauptsächlich Grundlagenforschung ohne direkte Anwendung.

Gates Stiftung überwies insges ca 20 Millionen Dollar (insbes an Wellcome Sanger Institut)

#CoronavirusCoup#BillGates

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