Corona Coup: Droht jetzt Corona-Demonstranten der Kindesentzug?

Ein Schreiben des Staatsministeriums für Kultus des Freistaats Sachsen droht Eltern, wenn diese sich nicht an die Corona-Vorschriften halten.

  • Wochenblick

Im Zuge der Corona-Krise müssen Eltern in Sachsen nun strikte Vorschriften beachten, wenn es um den Schulbesuch ihrer Kinder geht. So müssen sie jeden Tag dem Kind eine Gesundheitsbestätigung mitgeben, in der sie per Unterschrift Angaben über den Gesundheitszustand des Kindes geben müssen. Sollte dieses Formular vergessen werden, haben die Eltern ihr Kind unverzüglich von der Schule abzuholen. Ebenso sind die Eltern verpflichtet zu bestätigen, dass auch bei anderen Familienmitgliedern keine Symptome einer Erkältungskrankheit wahrgenommen wurden.Werbung

Der Staat droht mit Kindesentzug

In dem Elternbrief (hier zu finden), in dem diese Richtlinien beschrieben werden, findet sich jedoch auch der Passus: „Sofern Sie dem nicht nachkommen, ist die Schule verpflichtet, das Ordnungsamt einzuschalten – bis hin zur Inobhutnahme des Kindes.“ Für alle Eltern die wohl schlimmste Drohung.

Denn Inobhutnahmen sind nichts anderes, als eine vorübergehende Unterbringung des Kindes in einem Heim oder einer Pflegefamilie, die in akuten Krisensituationen oder bei Gefährdung des Kindeswohls von den Behörden bestimmt werden kann. Sollen so allfällige Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen gefügig gemacht werden?

Das Vorgehen erinnert an dunkle Zeiten

Nicht nur während der Zeit des Nationalsozialismus, auch in der Sowjetunion oder anderen totalitären Staaten, wie der DDR wurden Kinder ihren Eltern durch den Staat entzogen oder als Druckmittel eingesetzt. So sah etwa das Familiengesetzbuch der DDR vor, dass Eltern ihre Kinder „zu aktiven Erbauern des Sozialismus“ zu erziehen hatten, die dann als sozialistische Persönlichkeiten „die Arbeit zu achten“, „die Sowjetunion zu lieben“ und „die Grenzen –notfalls auch mit Waffengewalt – zu verteidigen“ hatten. Folgten Eltern diesen Vorgaben nicht, hatte der Staat die Macht, ihnen das Erziehungsrecht zu entziehen.

Aber auch „renitentes Verhalten“ oder „staatsfeindliche Hetze“ konnten ein Grund sein. Wer oppositionell war, Regimekritiker oder Auslandspresse las, riskierte den Zugriff des Staates auf die eigenen Kinder. Der Staat verwendete diese Maßnahme der staatlichen Kontrolle, um zu garantieren, dass auch in den Familien die vorgegebene politische Ideologie eingehalten wurde.

Bleibt abzuwarten, ob nicht bald Demonstranten als Verschwörungstheoretiker und Verrückte das Recht zur Kindererziehung abgesprochen wird.

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#CoronaCoup

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