Wie unangenehm: Der Spiegel bekommt 2,3 Mio. Euro von Bill Gates und das Internet redet darüber

Dass der Spiegel von der Bill and Melinda Gates Stiftung Millionen bekommen hat, macht immer neue Schlagzeilen. Was den Menschen vor Corona offenbar egal war, stößt nun auf immer mehr Interesse und auch der Spiegel hat darauf reagiert – allerdings recht unbeholfen.

  • Anti-Spiegel

Am 2. Mai habe ich darüber berichtet, dass der Spiegel 2018 2,3 Millionen Euro von Bill Gates bekommen hat. Ich sprach von einer „Spende“, inzwischen musste ich lernen, dass man das englische Wort „grant“ als „Zuschuss“ oder „Stipendium“ übersetzen sollte. Aber mal ehrlich, was macht es für einen Unterschied, wie man es nennt, wenn ein angeblich unabhängiges Medium sich von einem Milliardär bezahlen lässt? Noch dazu schon zum dritten Mal, wie der Spiegel selbst zugibt?

Für mich war das Thema neu, daher habe ich darüber berichtet, meinen Artikel vom 2. Mai finden Sie hier.

Ich weiß natürlich nicht, ob es an meinem Bericht lag oder nicht, aber danach hat es zu dem Thema ein gewisses Echo gegeben. Ich weiß, dass mein Artikel viel in anderen alternativen Medien zitiert wurde, auch der derzeitige „Lieblingsfeind“ des Spiegel, Ken Jebsen, hat das Thema einen Tag nach meinem Artikel in einem Video erwähnt (wobei ich nicht weiß, ob er die Information aus meinem Artikel hatte, oder nicht). Außerdem weiß ich, dass sich viele meiner Leser einen Spaß daraus machen, den Spiegel mit meinen Artikeln zu konfrontieren und das wird bei dem Artikel ganz sicher nicht anders gewesen sein.

Ich war aber bei weitem nicht der erste, der darüber berichtet hat. Als ich Anfang Mai zu dem Thema recherchiert habe, fand ich auch auf anderen Blogs Artikel darüber, allerdings haben die weniger Reichweite als der Anti-Spiegel. Aber die Reichweite scheint gar nicht der Grund zu sein, warum das Thema im Mai plötzlich auf so viel Interesse gestoßen ist. Der Grund dürfte das Timing sein.

Anfang Januar hatte eine Publikation der Gewerkschaft Verdi über die 2,3 Millionen berichtet, die der Spiegel von Gates bekommen hat und dort wurde dem Spiegel vorgeworfen, sich von Gates „inhaltlich beeinflussen“ zu lassen. Die Süddeutsche Zeitung hat darüber berichtet und natürlich ausführlich den Spiegel zitiert, der die Vorwürfe entrüstet zurückgewiesen hat.

Da Medien eigentlich als „vierte Macht im Staate“ die „Großen und Mächtigen“ kontrollieren sollen, verbietet es sich in meinen Augen, so eine Zuwendung (egal, ob man sie „Stipendium“ oder „Schmiergeld“ nennt) von einem der reichsten Menschen der Welt anzunehmen. Selbst wenn Bill Gates die Verkörperung des Guten auf dem Planeten wäre, wäre ein Medium, dass sich in einer solchen Weise finanzieren lässt, unglaubwürdig. Ernsthafte Kritik an Gates ist vom Spiegel daher nicht zu erwarten – im Gegenteil – und das werde ich am Ende dieses Artikels auch mit einem aktuellen Beispiel belegen. …

https://www.anti-spiegel.ru/2020/wie-unangenehm-der-spiegel-bekommt-23-mio-euro-von-bill-gates-und-das-internet-redet-darueber/

#CoronaCoup#CoronaDiktatur#Event201#BillGates

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