Das universelle Grundeinkommen: Der feuchte Traum des Weltwirtschaftsforums

Das Weltwirtschaftsforum, der Club der größten multinationalen Konzerne, propagiert seit einigen Jahren die Idee des weltweiten universellen Grundeinkommens. Dahinter steckt nicht Menschenfreundlichkeit, sondern Machtkalkül und Gewinnstreben. Die Überschneidungen mit den Kampagnen gegen das Bargeld und für die biometrische Identifizierung sind enorm.

  • Norbert Häring

Seit Längerem habe ich auf dem Plan, über das Universal Basis Income (UBI), das universelle Grundeinkommen, zu schreiben. Das ich es jetzt endlich tue, hat seinen Anlass darin, dass im Sudan dieses Konzept nun erstmals umgesetzt wird. Einen ersten Beitrag dazu habe ich schon geschrieben. Eine weitere Spurensuche zu den Hintergründen, Finanziers und Strippenziehern wird folgen.

Ein weltweites Grundeinkommen für alle wäre so etwas wie die Krönung der Programme zur Massenüberwachung, die auf Betreiben oder mit tätiger Mithilfe von US-Regierung und Weltwirtschaftsforum bereits vorangetrieben werden. In diesen Kreisen denkt und plant man groß und sehr langfristig. Alle Erdenbürger sollen an das digitale System angeschlossen werden, das von der US-Regierung und den US-Digitalkonzernen kontrolliert wird. Das soll mit einem Strauß von Programmen bewerkstelligt werden. Dazu gehört die Beseitigung des Bargelds. Schlüsselspieler der Kampagne gegen das Bargeld sind auch maßgeblich an dem Grundeinkommensprojekt im Sudan beteiligt, namentlich mindestens USAID, Weltbank und das Omidyar Network. Das Weltwirtschaftsforum wirbt sowohl für finanzielle Inklusion als auch für das universelle Grundeinkommen.

Alle sollen außerdem mit einer eindeutigen biometrisch-digitalen Identifikation versehen werden. Für die Anbindung der weniger entwickelten Länder an das US-kontrollierte Internet hat die US-Entwicklungsbehörde USAID eine Vielzahl von Programmen. Dasselbe gilt für die Ausstattung aller Menschen mit einheitlichen Identifikationsnummern mit biometrischer Unterlegung, sodass all ihre Bewegungen in der digitalen Welt und zunehmend auch in der analogen Welt  analysiert und gespeichert werden können. ID4 Afrika und ID2020 sind nur zwei Beispiele.

Die G20-Regierungen haben auf Betreiben des Weltwirtschaftsforums sogar beschlossen, Ferndiagnostik und Fernbehandlung in der Medizin und Digitalisierung des Schul- und Universitätsunterrichts, sowie mobiles Arbeiten zu fördern, und dabei mit den Telekom- und Digitalunternehmen zusammenzuarbeiten. In Entwicklungsländern werden auch Impfprogramme – zusätzlich zu ihrem originären Zweck – dafür genutzt, die biometrischen Daten von sehr vielen Menschen zu bekommen, die man anders kaum erfassen könnte.

ID2020 ist ein Programm, dass das Weltwirtschaftsforum maßgeblich vorantreibt, mit tatkräftiger Unterstützung verschiedener UN-Organisationen, die vom Geld der Konzerne und ihrer Stiftungen abhängig sind. Zwar wird dabei von dezentraler, selbstbestimmter Speicherung der Daten gesprochen. Aber man verlässt sich auf ein Machtgefälle, das dafür sorgt, dass diese Daten ständig „freiwillig“ herausgeben werden. Ein Paradebeispiel dafür ist das Programm „The Known Traveller“, das Weltwirtschaftsforum und US-Heimatschutzministerium und andere gemeinsam entwickelt haben. Im Zugverkehr zwischen Großbritannien und dem Kontinent soll das im nächsten Jahr, wenn keine EU-Datenschutzverordnung mehr im Weg ist, bereits Wirklichkeit werden. …

https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/grundeinkommen-weltwirtschaftsforums/

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