Der Lockdown-Irrsinn

Was derzeit unter Berufung auf Corona geschieht, dürfte als eine der folgenschwersten Fehlentscheidungen in die Geschichte eingehen.

Wir wissen heute sehr viel über die Todesraten bei Covid-19-Infizierten, über den Einfluss von Faktoren wie Alter und Vorerkrankungen, über die Ungefährlichkeit von Menschen ohne Symptome und andere für die Einschätzung der Epidemie relevante Faktoren. Zumindest wissen es diejenigen, die es wissen wollen. Alle anderen haben sich offenbar zu einem radikalen Lockdown ihres Verstandes entschlossen. Selbst schwerwiegende Fehler — und ein solcher war und ist der derzeit herrschende Corona-Irrsinn — können vorkommen. Unverzeihlich ist allerdings, dass die Verantwortlichen ihr Verhalten in keiner Weise korrigiert haben, als die Fehler in ihren Entscheidungsgrundlagen nach und nach offenbar wurden. Der Autor fasst vieles, was wir heute über die Gefährlichkeit oder Ungefährlichkeit von Corona wissen, noch einmal schlüssig zusammen. Und er erklärt, wen er für die wahren Helden unserer Zeit hält.

  • J.B. Handley

Ich möchte mich mit bekannten Tatsachen beschäftigen. Sie, der Leser, können entscheiden, ob all diese Fakten zusammengefügt der obigen Geschichte entsprechen.

Fakt Nr. 1: Die Sterblichkeitsrate für COVID-19 liegt zwischen 0,07 und 0,20 Prozent, entsprechend der saisonalen Grippe.

Wie Ihnen jeder Virologe sagen könnte, geht die Sterblichkeitsrate bei jedem neuen Virus mit der Zeit immer zurück, je mehr Daten verfügbar werden. Zu Beginn von COVID-19, als wir nur Daten aus China hatten, gab es die Befürchtung, dass die Sterblichkeitsrate bis zu 3,4 Prozent betragen könnte, was in der Tat katastrophal wäre. Am 17. April wurde die erste Studie von Forschern aus Stanford veröffentlicht, die alle Lockdowns sofort hätte beenden sollen, da die Wissenschaftler berichteten, dass ihre Forschung „andeutet, dass die Infektionen viel weiter verbreitet sind, als die Zahl der bestätigten Fälle vermuten lässt“ und die Sterblichkeitsrate zwischen 0,12 und 0,2 Prozent absteckte. Die Forscher spekulierten auch, dass die endgültige Sterblichkeitsrate, sobald mehr Daten gesammelt wurden, wahrscheinlich „niedriger“ ausfallen werde. Zum Vergleich: Die saisonale Grippe hat eine Sterblichkeitsrate von 0,1 Prozent. Pocken? 30 Prozent.

Als erste Studie, welche die Sterblichkeitsrate absteckte, erhielt die Stanford-Studie vernichtende Kritik, was den leitenden Forscher, Dr. John Ioannidis, zu der Bemerkung veranlasste:

„Hier ist eine Art Herden-Mentalität am Werk, die darauf besteht, dass dies das Ende der Welt sein müsse und der Himmel einstürzt. Sie greift Studien mit Daten an, die auf Spekulationen und Science-Fiction basieren. Doch reale Daten zugunsten mathematischer Spekulationen zu verwerfen ist verrückt.“

Wie alle gute Wissenschaft wurden die Stanford-Daten zur Sterblichkeitsrate inzwischen so oft repliziert, dass unsere eigenen Centers for Disease Control, CDC, diese Woche bekannt gaben, dass ihre „beste Schätzung“ eine Sterblichkeitsrate unter 0,3 Prozent ergab. In diesem Artikel zu den neuen Daten der CDC hoben sie auch hervor, wie der kaskadenartige Rückgang der Sterblichkeitsrate alle Ängste vor dem Weltuntergang beseitigt hat:

Dieses „beste Schätzung“-Szenario geht auch davon aus, dass 35 Prozent der Infektionen ohne Symptome verlaufen, das heißt, die Gesamtzahl der Infektionen ist um mehr als 50 Prozent größer als die Zahl der symptomatischen Fälle. Es impliziert daher, dass die Sterblichkeitsrate zwischen 0,2 Prozent und 0,3 Prozent liegt. Im Gegensatz dazu gingen die Hochrechnungen der CDC vom März, die vorhersagten, dass ohne Behandlung bis zu 1,7 Millionen Amerikaner an COVID-19 sterben könnten, von einer Sterblichkeitsrate von 0,8 Prozent aus. Etwa zur gleichen Zeit erstellten die Forscher am Imperial College ein Worst-Case-Szenario, in dem 2,2 Millionen Amerikaner sterben würden, basierend auf einer Sterblichkeitsrate von 0,9 Prozent.

Wenn Sie immer noch nicht davon überzeugt sind, dass der IFR von COVID-19 in etwa mit einer schlechten Grippesaison übereinstimmt, dann stammt die umfassendste Analyse, die ich je gesehen habe, von der Universität Oxford, die kürzlich erklärt hat:

„Unter Berücksichtigung der historischen Erfahrung, der Tendenzen in den Daten, der gestiegenen Zahl der Infektionen in der Bevölkerung im Allgemeinen und der potenziellen Auswirkungen einer falschen Klassifizierung der Todesfälle ergibt sich eine vermutete Schätzung für die IFR von COVID-19 zwischen 0,1 Prozent und 0,41 Prozent.“

https://www.rubikon.news/artikel/der-lockdown-irrsinn

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