Vergiftete Pipeline

Sollen wir wirklich glauben, Putin wollte Navalnyi töten, um ihn als Kritiker endlich los zu werden, hat es aber einfach nicht geschafft? Für wie inkompetent soll man den russischen Geheimdienst FSB eigentlich halten?

  • Hans Boës

Wenn der russische Staat oder Putin Navalnyi wirklich vergiftet hat, warum durfte er dann aus dem Land geflogen werden? Und warum erlaubte der FSB Navalnyi´s Flugzeug eine Notlandung, und der FSB unternahm nichts, um einen Krankenwagen zu stoppen, der Navalnyi in ein Krankenhaus brachte. Offenbar hat der FSB nicht einmal die Möglichkeiten, eine solch dringende Behandlung des Mannes, den sie töten wollen, zu verhindern. Im Grunde hätte der FSB doch einfach einen Stau verursachen können, um Navalnyi daran zu hindern, in ein Krankenhaus zu gelangen.

Wie unendlich inkompetent und unfähig!

Aber es wird noch schlimmer. Obwohl Navalnyi die Bedingungen seiner Bewährungsstrafe gebrochen hat und das Land eigentlich nicht verlassen darf, erlaubten ihm diese russischen Schwachköpfe, nach Deutschland zu fliegen, während sein Körper noch voller Novitschok war.

Alles, was die Russen hätten tun müssen, um Navalnyi zu töten, wäre ein Herzinfarkt gewesen, indem sie ihm eines der vielen nicht nachweisbaren Mittel geben. Oder da Navalnyi Diabetiker ist, sollte es eigentlich extrem einfach sein, ihn zu töten: Einfach die falsche Dosis an Medikamenten und, voilà, auf Wiedersehen Navalnyi. Aber nein, diese Idioten entschieden sich für das inzwischen berüchtigte Novitschok.

Wer immer das inszeniert hat, konnten sie sich nicht ein glaubwürdigeres Märchen ausdenken?

Es geht hier wohl viel mehr um eine schöne Medienstory mit der man die Nordstream 2 Pipeline noch auf den letzten Metern verhindern will. Eine entsprechende Medienkampagne der Atlantik-Brücke ist offenbar schon angelaufen. Und inzwischen gibt es ja sogar Politiker der Grünen, die unbedingt sowohl das extrem umweltschädliche als auch drei mal so teure US-Fracking-Gas importieren wollen.

Ein Abbruch des Projekts Nordstream 2 auf den letzten Metern würde nicht nur der leidenden US-Fracking-Industrie aus der finanziellen Not helfen, sondern vor allem auch den beteiligten Unternehmen am Nordstream-Projekt erhebliche Verluste bringen, die sich dann am Ende höchstwahrscheinlich auf den deutschen Gaspreis niederschlagen würden.

Das heisst, falls Nordstream wirklich gestoppt wird, zahlen die deutschen Gaskunden doppelt und dreifach:

Einmal einen nicht unerheblichen Anteil an den Millarden-Kosten der in der Ostsee dann verrottenden Stahlröhren und gleichzeitig die dreimal so hohen Fracking-Gas Preise der Amerikaner. Hinzu kommt, dass die Russen sich dann wahrscheinlich komplett dem chinesischen und asiatischen Markt zuwenden und wir für lange Zeit keinen Zugriff mehr auf zusätzliche russische Gasreserven haben werden.

Wir sollten also aufpassen, dass wir uns hier nicht verarschen lassen.

Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, sagte am Mittwoch in einer Erklärung, dass Tests durch ein spezielles deutsches Militärlabor den Nachweis “eines chemischen Nervengifts aus der Novitschok-Gruppe” erbracht hätten. Auf die Nachfrage eines RT-Reporters, ob die Labordaten an die russischen Behörden weitergeleitet wurden, konnte Seibert dann aber nur immer wieder ausweichend antworten.

Novitschok, ein Nervengift aus der Sowjet-Ära, wurde angeblich verwendet, um den ehemaligen russischen Spion Sergej Skripal und seine Tochter in Großbritannien zu vergiften.

Spannend, wie Novitschok, das “militärischste”, “tödlichste” Gift, niemals wirklich jemanden tötet. Denn auch die Geschichte mit den Skripals war damals schon extrem ominös.

Schon damals waren die russischen Geheimagenten zu blöd um mit diesem militärischen Supergift irgendjemanden zu töten. Obwohl sie dieses Supergift überall verteilt haben: auf der Parkbank bei Salisbury, an Skripal’s Türklinke, sogar in einer Parfümflasche, die ein ortsansässiger Süchtiger im Müll gefunden hatte. Wahrscheinlich überall im Haus der Skripal´s. Deshalb wollten die Briten anfangs diesen extrem giftigen Ort sogar niederreißen. Aber sowohl die Katze der Skripals als auch ihr Hamster überlebten – das sagt einem doch, wie völlig nutzlos diese angebliche Biowarfare-Substanz wirklich ist. Und wie unsinnig die ganze Story.

Natürlich sind das alles Spekulationen, unbewiesene Behauptungen. Genauso ist es aber umgekehrt. Denn die Bundesregierung sieht sich ja noch nicht einmal in der Lage, die Ergebnisse der Laborbefunde von Navalnyi zu veröffentlichen…

Eventuell ist das also alles ein sogenannter „False Flag“, eine Geheimdienst-Aktion unter falscher Flagge?

Ich glaube ja schon seit einigen Jahren, dass hier die uralte „Teile und Herrsche“ Strategie angewandt wird (Divide et Impera).

Und der Chef des amerikanischen Think-Tanks STRATFOR hat es ja auch vor ein paar Jahren schon zugegeben:

Die erfolgreiche Strategie der Amerikaner ist seit 100 Jahren, die Deutschen und Russen auseinander zu halten. Denn wenn Deutschland und Russland wirtschaftlich eng kooperieren, sind die Amerikaner außen vor. Die neue Ost-West-Spaltung ist also eine langfristig angelegte wirtschaftspolitische Strategie der Amerikaner. (Keine Friedensdividende)

Der Artikel basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels „Russians are the dumbest idiots on the planet!“ von The Saker:

#FakeNews#Skripal#Friedensdividende#Kriegslügen#Nawalny

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