Trotz der Pandemie 13 Krankenhäuser geschlossen

Der Irrsinn dieser Tage und Monate kennt keine Grenzen mehr. Wir sollen den Kollaps des Gesundheitssystems verhindern, mit Masken, Abstand, Einsamkeit, geschlossenen Theatern, Sportstätten, Glühweinständen, …
Und in Deutschland werden alldieweil Kliniken geschlossen

Liebe Freundinnen und Freunde der Gemeingüter,

was haben diese Orte gemeinsam: Bochum, Fürth, Havelberg, Losheim, Oberwesel, Ottweiler, Riedlingen, Rodalben, Vohenstrauß, Waldsassen, Wedel und Weingarten? Überall dort wurden seit März diesen Jahres Kliniken geschlossen. Das Krankenhaus in Mosbach muss Silvester endgültig zumachen. Demnächst geschlossen werden sollen außerdem Krankenhäuser in Berlin, Essen (zwei Kliniken), Hamburg, Dresden, Lörrach, Lehnin, Rheinfelden, Roding, Schopfheim, Oberkirch, Ettenheim, Gengenbach, Böblingen, Sindelfingen, Stolzenau, Aurich, Leer und Papenburg.

Während und trotz der Pandemie haben 13 Krankenhäuser geschlossen, und für 19 Kliniken wurde ein entsprechender Beschluss gefasst. Es geht um 3.400 Betten und 6.000 Beschäftigte – mindestens. Und ob Kreiskrankenhaus oder Großklinik: Fast alle haben oder hatten sie Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin – und haben Corona-Patienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten für deren Corona-Station.

Wir brauchen diese Krankenhäuser! Wir brauchen sie in der Summe der Betten, und wir brauchen sie vor Ort: da, wo die Menschen krank werden. Während zu den nicht-medizinischen Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Quarantäne alle zwei Wochen große Regierungs-Pressekonferenzen stattfinden, werden die fatalen Klinikschließungen still und leise vorgenommen. Das muss gestoppt werden! Wir haben das Bündnis Klinikrettung ins Leben gerufen, um unsere Krankenhäuser zu erhalten. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! ( https://www.gemeingut.org/spenden/ )

Die Schließungen werden mit viel Geld gefördert: bis zu 750 Millionen Euro allein dieses Jahr. Wieso macht die Politik das? Sie folgt willig den Vorschlägen der Berater! Im August 2019 und somit vor Ausbruch der Pandemie forderte die Bertelsmann Stiftung, mehr als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser zu schließen. Ist den Lobbyisten ihr Vorschlag heute peinlich? Keineswegs. Vor wenigen Tagen veröffentlichten sie zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung ein sogenanntes Richtungspapier, in dem sie von „Lehren aus Corona“ sprechen. Gelernt hat man aber wenig, denn es wird weiter dazu geraten, Krankenhäuser zu schließen! Kleinere Krankenhäuser, so Bertelsmann und Co.
sinngemäß, hätten wenig zur Behandlung von Corona-Patienten beigetragen oder sie sogar schlecht behandelt. Also weg damit? Das finden nicht nur die Leitenden Krankenhausärzte und Krankenhausdirektoren Deutschlands „die völlig falsche Richtung“. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sah erst kürzlich die stationäre Versorgung durch die Epidemie kurz vor der Überlastung. Aber er ist nicht bereit, die Schließungen von Krankenhäusern zu stoppen.

Bertelsmann-Eigentümerin Brigitte Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-
Kliniken, einem der großen Profiteure von Klinikschließungen. Ohne öffentlichen Druck hört die Politik nur auf die Lobbyisten. Wir wollen daher aufklären, wie umfangreich die aktuellen Klinikschließungen sind, und wie gefährlich. Für den 21. Dezember haben wir eine Pressekonferenz dazu geplant. In einem Erklärvideo wollen wir breite Kreise auf das Thema aufmerksam machen. Eine Fieberkurve soll die Klinikschließungen bundesweit sichtbar machen. Dazu kommen verstärkt Unterschriften-Sammlungen, Neuauflagen unseres Fakten-Faltblatts sowie Postkarten- und E-Mail-Aktionen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir diese Aktivitäten zur Rettung unserer Krankenhäuser umsetzen können!

( https://www.gemeingut.org/spenden/ )

Herzlich grüßen
für das Team von GiB

Laura Valentukeviciute und Carl Waßmuth

https://www.gemeingut.org/krankenhausschliessungen-stoppen

#CoronaCoup#CoronaDiktatur#Event201#GeldRegiert

#GreatReset

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