Die postfaktische Pandemie

Die Corona-Politik entfernt sich immer weiter von der Realität, sagt der Psychologe Harald Walach im Rubikon-Exklusivinterview.

  • Flavio von Witzleben

Wissenschaftler, die die Frage, wie gefährlich das Virus Sars-Cov-2 ist, anders beantworten, als es Politik und Medien vorgeben, werden als „Verharmloser“ oder „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Eine wissenschaftliche Diskussion über die tatsächliche Gefahr wird damit im Keim erstickt. Viele Wissenschaftler und Mediziner melden sich deshalb öffentlich nicht zu Wort, weil sie Angst davor haben, ihre Reputation oder im schlimmsten Fall sogar ihren Lehrauftrag zu verlieren. Der öffentliche Diskurs wird dadurch auf eine kleine Anzahl konformer Experten beschränkt, die immergleiche Botschaften wiederholen. Im Rubikon-Exklusivinterview eröffnet der klinische Psychologe, Wissenschaftshistoriker und Philosoph Harald Walach eine andere Perspektive auf die aktuellen Ereignisse. Er zeigt, dass selbst die offizielle Auslegung der Fakten nicht ausreicht, um die massiven Eingriffe in die Grundrechte der Bürger zu rechtfertigen.

Auf die Frage, ob die Pandemie erst vorbei ist, „wenn wir einen Impfstoff haben“, antwortet Harald Walach, dass dies „der dümmste und gefährlichste Satz ist, den ich in dieser ganzen Pandemie gehört habe“. Er begründet dies damit, es gebe keinerlei medizinische Evidenz dafür, dass ein kaum erforschter RNA-Impfstoff der Pandemie ein Ende setzen würde. Eine Impfung verhindert nicht zwangsweise eine Infektion, bietet keinen 100-prozentigen Schutz und kann zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Gleichzeitig benötigen ordentlich getestete Impfstoffe acht bis zwölf Jahre, bis sie zugelassen werden.

Im Zuge der Corona-Krise, werden neuartige Impfstoffe per Notfallzulassung nach nicht mal einem Jahr zur Testung am Menschen zugelassen. Es soll nun ein Impfstoff an den Großteil der Weltbevölkerung verabreicht werden, die eine Infektionssterblichkeit von 0,23 Prozent im weltweiten Meridian hat; dies sei „völlig verrückt“ auch und gerade im Hinblick darauf, dass auch geimpfte Menschen weiterhin infektiös sein können und das primäre Ziel, nämlich die Ausbreitung des Virus zu verhindern, nicht zu erreichen sei.

Angesprochen auf die Frage, wie es zu erklären sei, dass fast alle Staaten dieser Welt diesen Weg eingeschlagen haben, erklärt Walach, dass das wie ein „Lemming-System“ funktioniere, in dem ein paar wenige sehr laut „Gefahr“ rufen und die Masse, in dem Fall (fast) alle Staaten der Welt, diesen „Schreihälsen“ blind folgen würden.

Dabei auf der Strecke bliebe „das kritische Denken“, „das sorgfältige Prüfen der Daten“ und die Überlegung: „Was passiert hier eigentlich gerade?“

Um einen Weg aus der Krise zu finden, schlägt Walach einen „nationalen Dialog“ unterschiedlicher Experten vor, die aus verschiedenen Perspektiven auf die Pandemie blicken und denen somit die Möglichkeit gegeben wird, zu einem neuen „politischen Konsens“ zu kommen, in dem alle legitimen Ansichten in Betracht gezogen werden.

https://www.rubikon.news/artikel/die-postfaktische-pandemie

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